Morgendliche Bahnfahrten oder über die Einfallslosigkeit der Eltern bei der Vornamenssuche ihrer männlichen Nachkommen

Momentan ernte ich in der Bahn morgens und nachmittags, auf den Wegen von und zur Weiterbildung regelmäßig ziemlich irritierte Gesichter von mitfahrenden Jugendlichen. 😉
Wie die Leute, die mich (wirklich) kennen vielleicht wissen, frische ich gerade meinen Kenntnissstand bei einer Bildungsmaßnahme in Sachen Datenbanken und Internetcoding auf. Bevor ich zum eigentlichen Punkt dieses Artikels komme, muß man vielleicht noch erwähnen, dass ich eher zum rundlichen Teil der Bevölkerung gehöre (was mich im übrigen keinesfalls stört, aber dazu kommen wir ebenfalls noch), und mir aus diesem Umstand gerne einen Spaß mache und andere damit hochnehme (andere würden es als „verscheissern“ bezeichnen, aber das klingt mir viel zu dramatisch).
Und man muß wissen, dass es mir Spaß macht, die Mitmenschen um mich herum zu beobachten, ihr Verhalten und Auftreten zu analysieren. (mehr …)

510 GB Traffic in 24 Stunden

Erstaunlich, was für Datenmengen hin- und hergeschoben werden, wenn man sich mal 24 Stunden lang Videos im Internet anschaut… 😮
Was so bei rumkommt, wenn man sich 24 Stunden Videos ansieht...

Lesung von Werner Langmaack zugunsten von Fanräume e.V.

Logo Fanräume e.V.Werner Langmaack liest am Dienstag, 22.04.2008 um 20.15 Uhr im Fanladen St. Pauli, Brigittenstraße 3 aus seinem neuen Buch Nicht von dieser Welt. In der Erzählung muss ein St.-Pauli-Sympathisant im Jahr 2002 nicht nur den erfolglosen Kampf des FC um den Klassenerhalt erleben, sondern gleichzeitig den Niedergang seiner Stammkneipe in Eimsbüttel.
Außerdem bietet Werner Langmaack Episoden aus dem Klassiker FC St. Pauli: Glaube, Liebe, Hoffnung (1992) und aus dem MillernTor-Magazin.
Ein sicher spannender und kurzweiliger Abend für alle, die nicht nur die aktuelle sportliche Lage verfolgen sondern auch gerne alte Erinnerungen auffrischen wollen, und das Ganze für mindestens 2 EUR Eintritt (zugunsten von Fanräume e.V.). (mehr …)

Dieser Artikel steht auf dem Kopf

(o: ˙ɥɔɐɟuıǝ ɥɔılʞɹıʍ ɥɔnɐ sɐp ʇɥǝƃ lɯʇɥ˙dılɟ/ɯoɔ˙pɐɟʌǝɹ˙ʍʍʍ//:dʇʇɥ uoʌ ǝɟlıɥ ʇıɯ pun ‚uǝllǝʇs ɟdoʞ uǝp ɟnɐ ǝʇıǝsqǝʍ ǝuıǝs lɐɯ ʇɥɔıǝl ɥɔnɐ unu uuɐʞ ‚ʇɐɥ ʇsnl ɹǝʍ

„Kleine Pause“ goes TV

Der Imbiss „Kleine Pause“ ist vielen sicherlich schon ein Begriff. Heute Abend um 18:15 Uhr zeigt der NDR in seiner Serie „Kneipengeschichten“ eine Reportage über ihn.
Einmal Currywurst mit Pommes zum Mitnehmen.

Norwegen verklagt Thor Steinar

Die norwegische Flagge soll nicht mit dem Neonazi-Milieu in Zusammenhang gebracht werden. Die umstrittene Modemarke Thor Steinar hatte das Symbol für Werbezwecke verwendet. (via Tagesspiegel)

Schöne Sache das, wenn auch nicht aus den Motiven, die ich gerne gesehen hätte….. aber ein Anfang ist gemacht, und dieser Anfang kommt aus einer Richtung, die ich in der Form eigentlich schon länger erwartet hatte- habe ich mich früher, als ich mich nicht mit der Thematik beschäftigt hatte doch immer gefragt, warum auf bestimmten Demos immer so viele Norweger rumlaufen und hatte das dann auf die nordische Mythologie als solches geschoben. Peinlich, peinlich. 😉

Fussball vs. Countrymusik – Lesung im Fanladen St.Pauli

Logo Fanräume e.V.Am 29.01.2008 liest Gerd Dembowski aus seinem Buch „Fussball vs. Countrymusik“. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im Fanladen St. Pauli (Brigittenstraße 3) und kostet 2 Euro Eintritt. Eventuelle Überschüsse kommen dem Projekt „Fanräume“ zugute.
Gerd Dembowski: Fußball vs. Countrymusik
Info Gerd:

Gerd Dembowski aus Berlin und Brighton liest nicht nur aus seinem neuen Buch „Fußball vs. Countrymusik“ vor, das 2007 zum Fußballbuch des Jahrs nominiert wurde. Das könnte ja jeder. Bei seinen berüchtigten Lesungen puzzelt der Taz-Kolumnist seine Texte in ein liebevolles Chaos aus Country- und Folkgesang, mit Kinderinstrumenten und anderen Gegenständen, die er auf Lesereisen geschenkt bekommen oder gefunden hat.

Info Fanräume:

Fanräume e.V. ist ein eingetragener Verein, der ein Ziel verfolgt: die Kultur des Fussballs, insbesondere der Fussballfans, zu archivieren und der breiten Öffentlichkeit zugänglich und verständlich zu machen. Dies soll in baldiger Zukunft in einem eigenen Raum unter der Gegengerade des neuen Millerntorstadions passieren, der gemeinsam von Fanräume e.V., Fanladen St. Pauli und der Abteilung Fördernder Mitglieder im FC St. Pauli geplant und genutzt werden soll.

Kontakt: info@fanraeume.de

Gelungener Umgang mit einem Autisten

Völlig unabhängig davon, was ich vom Absingen von Nationalhymnen oder deren schlichte Existenz halte, ist das hier ein grandioses Beispiel dafür, wie mit einer geistigen „Beeinträchtigung“ in anderen Ländern (in diesem Fall den USA, genauer im Fenway Park, dem Baseballstadion der Boston Red Sox) umgegangen wird, dass sie nicht als solches empfunden wird (und Autismus muß ja nun weißgott nicht zwangsläufig als eine Behinderung empfunden werden- sondern darf gerne auch einfach mal als Wesensart des entsprechenden verstanden wissen).
Klar, erstmal wird von den Leuten (mit?)gelacht, vollkommen normale Reaktion und so auch in Ordnung – dann aber brechen die Leute in Jubel aus (schon das möchte ich für Deutschland in der Form bezweifeln, wenngleich sicherlich noch denkbar), aber dass dann über den Hänger nicht nur (womöglich auch noch peinlich berührt) hinweggesehen, sondern aktiv auf eine wirklich fantastische Weise geholfen wird, den Hänger zu überwinden, ist einfach nur klasse. Habe ich in der Form noch nie erlebt, Gänsehaut! (gefunden bei autismus.twoday.net).
Kurz als Hintergrund: Für einen Autisten ist es mitunter schwer, sich auf etwas bestimmtes zu konzentrieren. Speziell in einem so gefüllten Stadion sind unheimlich viele Sinneseindrücke, die da auf einen einströmen. Dazu dann noch ein Text einer Nationalhymne, die mitunter zu Kopfkino führt (was mögen wohl die Sterne auf der Flagge machen, wo die doch eher an den Himmel gehören?)… Und wenn er dann eine Textzeile mit etwas lustigem verbindet, fällt es eben mitunter schwer, da einfach normal weiter zu singen… Wie gesagt, einfach wunderschön, wie er da durch das Mitsingen quasi an die Hand genommen wird und dadurch die eigene Sicherheit wieder erlangt und sich wieder auf den Text konzentrieren kann- und all die übrigen Eindrücke in diesem riesigen Stadion ausgeblendet bekommt. Grande.

Dinner for (every)one

Den Filmklassiker „Dinner for one“ kennt jeder (läuft ansonsten heute Abend aber auch noch geschätzte 15x auf allen Kanälen), in der TAZ gibts nun Alternativversionen: Dinner for everyone. 😉
Ansonsten wünsch ich euch natürlich dasselbe, was eh schon überall gewünscht wurde. 🙂

Der Atomkrieg steht offenkundig unmittelbar bevor

Spätestens dann, wenn die Kassenschlange bereits am Eingang bei den Einkaufswagen beginnt, weiß man, dass entweder Silvester oder aber Weinachten unmittelbar bevorstehen.
Warteschlange durch den kompletten WalmartWieso kaufen die Leute eigentlich vor zwei Feiertagen eigentlich so ein, als seien die Geschäfte die nächsten drei Wochen geschlossen?! Naja, Katzenfutter kann ich dann auch am 28. noch kaufen, entsprechend habe ich den Laden also unverrichteter Dinge verlassen, ich wäre ansonsten schätzungsweise erst nach Weinachten ans die Bezahlstation gekommen. Ich werde also den Katzenfuttereinkauf rechtzeitig vor dem gleichen Schauspiel am 31.12. erledigen, in der Hoffnung, dann nicht Silvester festzustellen, dass ich noch unbedingt eine Packung Klopapierrollen benötige… 😉