Gentrification auf St. Pauli

Gentrification, also das Umwandeln, das „aufhübschen“ eines kompletten Stadtteils für ein zahlungskräftigeres Klientel, ist kein neues Problem. Die auf we-make-the-city.com/stpauli2009.pdf herunterladbare Broschüre, welche beim letzten Heimspiel auch verteilt wurde, liefert einen ersten Einblick in diese Thematik.
Auf gruenzug-altona.de geht es um ein neues derartiges Projekt – einem Rasen-Boulevard vom Fischmarkt bis zum Holstenbahnhof, dem auch vorhandene Parkanlagen weichen sollen.

Party – Wochenende abseits vom Hafengedröhne

Neben dem kommerziellem Fress-Fest am Hafen gibt es kommendes Wochenende noch zahlreiche alternative Möglichkeiten, wie man Spaß mit netter Musik haben kann: Zum einen rund um die Hafentreppe, unter anderem mit folgenden Acts:

Zum anderen findet am Sonntag ab 14 Uhr im Schanzenpark wieder ne nette Elektroparty statt…
Hingehen und Spaß haben, und den Hafengeburtstag links liegen lassen!

Es wird Frühling!

Erwachende Frühlingsgefühle

Erwachende Frühlingsgefühle

Kaum habe ich euch nette Grüße zum neuen Jahr überbracht, wird es auch schon wieder Frühling… Ich habe das Gefühl, ich sollte öfter mal bloggen.
Apropo Gefühl – Frühlingsgefühle stellen sich bei mir sicher auch dieses Frühjahr nicht ein, und da bin ich auch ziemlich froh drum… aber gleichwohl ist es auffällig, jetzt morgens beim aufwachen wieder das Geschnattere der Vögel draussen zu hören, dann steht man doch gleich viel lieber auf, haben eine seltsam aufbauende Wirkung auf mich. 🙂
Und dann soll es dieses Wochenende ja auch mal endlich richtig „warm“ werden- zweistellige Plusgrade, nicht zu fassen. :)) Ich glaub, wenn ich nicht schon was besseres vorhätte, könnte mich das Wetter direkt mal wieder auf Fototour schicken. 🙂 Aber erstmal muß ich wohl noch schnell eine andere Webseite fertigmachen, an der ich schon seit Ende letzten Jahres mehr oder weniger intensiv (zunächst eher letzteres, aber die (selbstgesetzte) Deadline ist schon überschritten, jetzt wird sich erstmal richtig reingehängt. Wäre doch gelacht, wenn die nicht noch im Winter fertigwerden würde- im Frühling möchte ich dann nämlich wirklich mal wieder auf Fototour gehen…

Ouf. Wirres geschreibsel. Egal, mir war gerade mal danach. Wahrscheinlich bestellt nun auch noch der letzte Leser meines Blogs diesen ab, ist mir aber dann auch egal. 😉

Hamburger Sozialfahrkarte

In Hamburg wird ab Januar für Besitzer der Sozialkarte der monatliche Zuschuss auf eine Fahrkarte des Hamburger Verkehrsverbundes von fünf auf 18 EUR erhöht. Somit verringert sich der Preis für eine 3-Zonen- CC-Karte von zur Zeit 27,50 EUR auf dann 15,50 EUR (da zugleich die Preise erhöht werden). Beworben wird das Ganze beim HVV natürlich mal wieder nicht, wahrscheinlich in der Hoffnung, dass auch weiterhin die CC-Karte zu 33,50 EUR verkauft wird (was preislich vielleicht einen Monat lang finanzierbar ist, aber nicht dauerhaft). Lediglich auf der Infoseite zur Monatsfahrkarte AGH mobil, welche jedoch nur für „Teilnehmer an einer Arbeitsgelegenheit im Rahmen einer Maßnahme nach §16.3 SGB II“ verfügbar ist, hat sich ein kleiner Satz ab dem 1.1.09 geändert: Statt, wie bisher, „Im Fahrpreis ist bereits die Ermäßigung von 5,- € für Familienpass bzw. Sozialkarte enthalten.“ steht dort nun für den Zeitraum ab Januar „Im Fahrpreis ist bereits die Ermäßigung von 18,- € für die Hamburger Sozialkarte berücksichtigt.“ – Familien gibt es also nun wohl in dem Kundensegment nicht mehr. Die können aber dann ja, im Gegensatz zu Arbeitslosen, das 3-Ringe- CC-Kartenabo zu 27,50 EUR im Monat abschließen…
Die Sozialkarte gibt es bei der ARGE bzw. dem Sozialamt.

Neonazimarke „Thor Steinar“ eröffnete Geschäft in der Hamburger City

Naziladen Brevik dichtmachen!
Und zwar in der HSH-SHOPPING-PASSAGE (Spitaler Strasse am Gerhart-Hauptmann-Platz). Dagegen wird nun täglich demonstriert, und zwar in der Woche immer zwischen 17-20 Uhr und Samstags zwischen 13-20 Uhr. Weiteres auf keine-stimme-den-nazis.org.

Edit 10.10.08: Der Laden ist demnächst dicht.
Danke an alle, die protestiert haben.

Stille hören

Moin, wann habt ihr eigentlich zuletzt mal so rein gar nichts gehört, also wirklich nichts? So richtige Stille?
So etwas scheint es in Hamburg nicht mehr zu geben, vollkommern unmöglich, einfach mal nichts zu hören, man ist immer von einem immerwährendem Geräuschebrei umgeben. Wie hört sich Stille eigentlich an? Die Gesellschaft hat die „Unerträglichkeit der Stille“- Krankheit. Stille wird als belastend empfunden. (mehr …)

Stadtteilverschönerung, wie ich sie mag

Da kann die STEG mit ihrer „Wir reissen Altbau- Mietwohnungen ab und bauen dafür dann schöne neue Eigentumswohnungen“ einpacken, da kann man auf irgendwelche immer teurer werdenden Prestigebauten aka Elbphilamonie erst Recht verzichten, da kann eigentlich so ziemlich alles einpacken, wenn es doch so nette, preisgünstige Alternativen gibt, die das watscheln durchs Viertel erst wieder lebenswert machen.
Wirklich wohl fühle ich mich in Hamburg, wenn ich Dinge wie im folgenden Video erblicke (via supratendenz). Und so mag ich das Viertel, so mag ich meine Stadt, so isses angenehm, durch die Gegend zu wandeln. Schön isses…

Endlich Weinachten!

Das wurde aber auch Zeit, ist immerhin schon Ende August – aber bei Plus gibt es jetzt endlich Lebkuchen…
Nunja, letztes Jahr gabs das erst Mitte September. Aber besser ist das, war nach Weinachten immer so kurz Zeit, Osterhasen zu kaufen, vielleicht schaffen die es ja dieses Mal noch im Dezember. 🙂

Alice – DSL suckt!

Will telefonieren. Kriege direkt nach dem abheben des Hörers jedoch nur ein Besetztzeichen. Im Display meines Telefons steht „Netzabschnitt besetzt“. Daraufhin surfe ich auf alice-dsl.de, um mich im Kundencenter per Kontaktformular darüber zu beschweren, dass ich zum wiederholten Male nur ein Gassenbesetzt bekomme, und was erlebe ich da, wenn ich mich ins Kundencenter einloggen will?!

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Ihr Alice-Team

Alice – DSL ist scheisse.

Wenn der Stellwerker bei der Bahn…

…einmal offenkundig nicht so ganz wach ist, kann es auch schonmal passieren, dass man ungefähr 1,5 Stunden eher vom Hauptbahnhof aus nach St. Pauli gekommen wäre als wenn man die dort näher dranliegende Station Altona aussteigen würde…
Eigentlich wollte ich ja schon im Hauptbahnhof aussteigen, dachte mir aber dann, dass der Bahnhof Altona ja näher an meinem Bett sein würde, und entschloß mich dann relativ spontan doch noch dazu, die fünfminütige Fahrt nach Altona in Anspruch zu nehmen.
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