Schreit für die Draussengebliebenen! Sauft den Kiez leer!

13. Mai 2001 | Von | Kategorie: Kolumne

Schreit, schreit und denkt daran, wie gut Ihr es habt, ihr, die im Stadion sein dürft! Schreit für die Draussengebliebenen mit!
bundesliga.de: Truller ist hippelig, Truller ist hippelig! 😉
Mit einem Heimsieg gegen Hannover 96 könnte der FC St. Pauli den Aufstieg klar machen – falls Greuther Fürth nicht gegen Borussia Mönchengladbach gewinnt. Wir sprachen mit dem Hamburger Urgestein André Trulsen über die Planungen zur Aufstiegsfeier.


bundesliga.de: André Trulsen, wenn man momentan die Zeitungen aufschlägt, kann man eigentlich nur eines lesen: Der FC St. Pauli steigt auf. Wie geht Ihr mit dem Druck um? André Trulsen: „Das empfinde ich als positiven Druck. Wir werden uns, wie in den letzten Spielen auch schon, auf den nächsten Gegner konzentrieren und unser Spiel durchziehen. Am Millerntor werden uns die Zuschauer sicherlich nach vorne treiben. Wir müssen Druck ausüben, Torchancen herausarbeiten und diese eiskalt nutzen. Dann sieht es gut aus.“ Ich habe am Ende letzter Saison [nach dem Nichtabstieg in letzter Sekunde] in einem Artikel folgendes gelesen. Trulsen: „Jetzt saufen wir den Kiez leer.“ Was passiert denn eventuell am Sonntag nach dem Spiel gegen Hannover? Trulsen: „Das war damals ein Tag der Entscheidung. Wenn das am Sonntag wieder der Fall sein sollte und wir den Aufstieg perfekt machen, dann ist der Kiez nicht zu halten. Es wird eine große Sause geben. Ob wir es schaffen, ihn leer zu trinken, weiß ich nicht, aber es wird mit Sicherheit einiges fließen.“ Ist denn schon was geplant? Trulsen: „Nein. Es ist ja die Jack Daniels Docks-Feier anberaumt, da würden wir uns sicher erst einmal einfinden. Aber wenn es erst einmal wie 1995 geschafft ist, dann ist natürlich der ganze Kiez auf den Beinen und da werden wir uns dann rumtümmeln.“ Wird es dieses Jahr vielleicht sogar noch heftiger als damals, weil es ziemlich unerwartet kommt? Trulsen: „Es ist natürlich unerwartet und ich mache auch schon den Fehler, zu euphorisch zu sein. Das will ich gar nicht, denn wir müssen uns auf den Gegner konzentrieren. Was nach dem Spiel los ist machen wir ganz spontan. Ich hoffe natürlich, dass wir richtig feiern können.“ Alles klar, ich danke Dir.

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