Was für Idioten hat Hertha als Fans? Wie unfähig kann die Polizei sein?

30. Juli 2001 | Von | Kategorie: Aktionen

Bereits vor dem Spiel wurde aus dem Gästeblock ein brennender Bengalo vor die Gegengerade geworfen (Höhe Strafraumlinie), nach dem Spiel wurde von Herthahools der Spielerdurchgang erstürmt und ohne Ende provoziert- zunächst ohne das sich die Polizei/ der Ordnungsdienst darum ernsthaft kümmerte. Anschließend zogen die Herthahorden weitgehend ungestört randalierend durchs Viertel. Jetzt stehen die Heimspiele gegen einige Clubs mit änlichem Hoolaufkommen wie Hertha zur Diskussion.


Vorab: Von den Vorfällen direkt auf der Reeperbahn weiss ich nur vom Hörensagen. Das, was ich selbst erlebt und gehört habe, bestätigt diese Aussagen allerdings.

Bereits zum Anpfiff, zu einem Zeitpunkt, als die Spieler bereits auf dem Feld waren, flog ein brennender Bengalo Richtung Gegengerade, und schlug quasi neben den Spielern auf dem Feld, Höhe Strafraumlinie, ein. Direkt nach Abpfiff wurde dann der Spielertunnel von Herthahools bestiegen, wo diese zunächst weitestgehend unbehelligt rumprollen konnte. Erst eine ganze Weile später wurde dieses unterbunden, ohne darauf zu verzichten, sich auch weiterhin von den Herthaspinnern auf der Nase rumtanzen zu lassen. Der Stadionsprecher sagte zigfach, dass doch bitteschön nun der Gästeblock geleert werden solle, sonst würde vom Schlagstock Gebrauch gemacht werden. Ja, aber wieso wurde das nicht bereits, als diese Spinner den Spielerdurchgang erklommen hatten? Warum wurde denen dieses gewährt? Das konnte von den anderen Pennern doch nur als Einladung für weitere Randale verstanden werden.

Und dazu kam es dann auch. Laut Augenzeugenberichten wurden sowohl die St.Paulifans, als auch die Herthaner auf die Reeperbahn gedrängt- knapp 200 Meter voneinander entfernt- und dort dann sich selbst überlassen. Was soll das?!?

Ich wollte nach dem Spiel eigentlich nur ein Bier trinken und nach Hause. Ging nicht- denn es flogen plötzlich Steine und Flaschen aus Richtung Südkurve (eben der Gästekurve) in Richtung Bierstand an der Gegengeraden. Ganz klasse. Hat die Polizei mit ihren Deeskalationsmassnahmen (lass die doch ruhig auf dem Spielertunnel rumklettern…) ja absolut Erfolg gehabt.

Also weiter Richtung Buderpester Strasse, um möglichst schnell nach Hause zu kommen. Ging natürlich nicht, man stand da dann rund 45 Minuten an der Absperrung. Lust darauf, einen Umweg über die Reeperbahn zu gehen, hatte ich angesichts der Bilder am Bierstand allerdings auch nicht wirklich, ausserdem war es bisher, wenn ich diesen 15minütigem Umweg über die Reeperbahn nahm, meist so, dass dann 2 Minuten später der Weg freigemacht wurde…

Die „Krönung“ der absolut lächerlich agierenden Polizisten war dann, als diese ca. 10 Herthaidioten zu unserer Seite der Absperrung führte, die dort ein wenig provozieren lies, und sie dann wieder zurück auf die Herthaseite der Strassensperre begleitete.
Was soll sowas bezwecken?!? Suchte die Polizei eine Möglichkeit, die Leute, die darauf warteten, nach Hause gehen zu dürfen, zu irgendwelchen unüberlegten Handlungen zu verleiten, damit sie die Knüppel schwingen können (wenn sie das schon nicht bei den Herthahools machen, dann wenigstens bei den wartenden St.Paulifans?)? Dafür spricht, dass urplötzlich 6 Polizisten wild auf 2 wartende einprügelte- einen Grund dafür war weder mir noch den anderen Wartenden ersichtlich, und Auskunft über den Grund dieses Schlagstockeinsatzes „darf ich Ihnen leider nicht erteilen“ war die am häüufigsten genannte Antwort auf die Frage, was sie denn mit so einer Aktion bezwecken wollten…

Was nun folgt, kotzt mich aber echt an- da dürfen Herthahools weitestgehend ungehindert randalieren, eine Hochzeitsgesellschaft überfallen und mit Flaschen und Steinen auf biertrinkende Fans schmeissen- und nun wird von Polizeiseite darüber spekuliert, dass das Millerntor ja nicht mehr sicher sei, und wir zukünftige Heimspiele doch in der „Ich auch“- Arena austragen sollten…

Zitate dpa/Yahoomeldungen:
Randale am Millerntor
HERTHA-FRÖSCHE zetteln nach dem Sonntags-Spiel Schlägereien mit St. Pauli-Fans an – 22 vorläufige Festnahmen und zwei verletzte Polizisten.
Das hat es im Millerntor-Stadion lange nicht gegeben: prügelnde Anhänger. Normalerweise herrscht friedlich-witzige Grundstimmung zwischen den Fan-Gruppen. Doch eine kleine Abordnung der Berliner hatte sich anscheinend zum Ziel gesetzt, Fäuste sprechen zu lassen.

Die Ausschreitungen begannen nach dem 0:0-Spiel zwischen Aufsteiger St. Pauli und dem Titelfavoriten Hertha. Krawallmacher aus Berlin zettelten rund um das Vereinsheim der Hamburger Schlägereien an.

Und das anscheinend mit politischem Hintergrund. Zunächst ließen sie rechtsradikale Sprüche vom Stapel, dann wollten sie direkt nach dem Spiel das St. Pauli-Clubheim stürmen, warfen mit Gehwegplatten und hielten zeitweise den Spieler-Tunnel besetzt. Der Tunnel drohte einzubrechen. Erst einem Großaufgebot der Polizei gelang es, den Tunnel zu räumen.

Rund 100 Hertha-Frösche zogen weiter auf die Reeperbahn, um einen Treffpunkt von St. Pauli-Fans auzufmischen. Eine andere Gruppe verprügelte die Gäste einer türkischen Hochzeit. Unfassbar!

Die Polizei ging mit Schlagstöcken gegen die Hooligans vor. Insgesamt wurden 22 Randalierer festgenommen. Zwei Polizisten wurden verletzt. Die Polizei hatte 200 Mann im Einsatz. Aus Berlin waren knapp 2000 Hertha-Anhänger mitgereist, 250 von ihnen wurden von der Polizei als gewaltbereite Frösche eingeschätzt.

Die Hamburger Polizei hatte bereits im Vorfeld befürchtet, dass es zu Ausschreitungen kommen wird und vergeblich eine Verlegung des Spiels in das Volkspark-Stadion gefordert.

Die sogenannten Hertha-Frösche werden der rechten Ecke zugerechnet, der St. Pauli-Anhang steht traditionell links. (http://de.sports.yahoo.com/010730/216/1t1rw.html)


Nach Krawallen in St. Pauli Diskussionen um Millerntorstadion
Hamburg (dpa) – Die Krawalle nach dem Bundesliga-Spiel von Aufsteiger FC St. Pauli gegen Hertha BSC (0:0) haben erneut Diskussionen um die Sicherheit im Millerntorstadion entfacht. Bei Schlägereien im Hamburger Stadtteil St. Pauli zwischen Fan-Gruppen beider Vereine waren zwei Polizisten verletzt worden.


Frage: Was hat das Millerntor mit Randale im Stadtteil zu tun?!?


Fünf Hooligans wurden festgenommen, 17 weitere befinden sich in Gewahrsam. Insgesamt waren rund 200 Beamte im Einsatz.


Klasse. 23 Festnahmen bei 250 als gewaltbereit bekannten Herthahools. 200 Polizisten im Einsatz. Ist ja wirklich ein super Zahlenverhältnis.


Das 1963 erbaute und mittlerweile marode Millerntorstadion hat lediglich einen Zugang.


Falsch. Die Gästefans haben einen eigenen Zugang.


Eine Trennung der an- und abreisenden Fans beider Vereine ist nicht möglich.


Und offenbar von Seiten der Polizei auch überhaupt nicht gewollt. Wieso sonst werden beide Fanlager nebeneinander her auf die Reeperbahn geführt, wo sie sich dann offenbar „austoben“ sollen?!? Wieso werden Herthafans durch die Absperrung auf Herthaseite hindurch an die Absperrung auf der St.Pauliseite gelotst, können dort dann rumpöbeln und werden anschliessend von der Polizei wieder zurück auf die Herthaseite begleitet?!?


«Durch diese Situation wird unsere Arbeit enorm erschwert», sagte Polizeisprecher Reinhard Fallak. «In der AOL-Arena haben wir dieses Probleme nicht», befürwortet er einen Umzug in das Stadion des Lokalrivalen Hamburger SV.


Ahja, das haben wir alle ja beim letzten Derby gesehen, bei dem ja angeblich eine Fantrennung zwischen den Fangruppen stattgefunden haben soll. Die St.Paulifans stiegen bei der Rückfahrt wie befohlen in Eidelstedt ein, eine Station später, in Stellingen, kamen dann die hsv- Hools dazu, wo sie dann wunderbar in der Bahn rumpoltern konnten. Hat wirklich klasse funktioniert, diese Fantrennung. Immerhin eine Station oder 2 Minuten Fahrt


Mit dem Bau einer neuen Arena soll das Problem am Millerntor langfristig gelöst werden. Die Spielstätte wird um 90 Grad gedreht, ein separater Zugang für Anhänger der Gästemannschaft liegt dann nicht mehr zur schwer kontrollierbaren Reeperbahnseite.


Meine Fresse- wenn die so schwer zu kontrollieren ist- wieso werden die Fans dann immer exakt dorthin geleitet?!?


Mit dem Bau des neuen Stadions soll voraussichtlich in der Sommerpause nächsten Jahres begonnen werden.

Tatjana Groeteke, Geschäftsführerin des FC St. Pauli, verwies darauf, dass alle Auflagen des DFB-Sicherheitsausschusses im Stadion erfüllt worden seien.


Dazu gehört auch ein seperater Gästeeingang…


«Die Ausschreitungen sind nur passiert, weil Hertha BSC die falschen Fans mitgebracht hat. Das ist das schwierigste Fan-Potenzial in der gesamten Bundesliga», meinte Groeteke.

Die Polizei hält es unterdessen für ratsam, weitere Problemspiele in die AOL-Arena zu verlegen. Als solche sind die Partien gegen Hansa Rostock, Energie Cottbus und den HSV eingestuft worden. Lediglich beide Spielen gegen den Lokalrivalen werden [bisher, d.T.] am Volkspark ausgetragen. In den nächsten Tagen soll es erneut Gespräche zwischen Polizei und Verein geben.(http://de.sports.yahoo.com/010730/226/1t28e.html)


Meine Fresse nochmal- sollen wir uns jetzt durch den uns völlig unbekannten Volkspark jagen lassen, nur weil die Polizei absolut unfähig ist, 250 Herthahools zum Hauptbahnhof zu begleiten?

Nochmal: Wieso werden problematische Gästefans immer und immer wieder zur Reeperbahn geführt, obwohl die Polizei der Meinung ist, diese seien auf der Reeperbahn nur schwer zu kontrollieren?!?
Inne U-Bahn St.Pauli rein und ab zum Hauptbahnhof mit dem Pack, das muss nicht erstmal im kompletten Stadtteil spazierengeführt werden!

Wie gedenkt die Polizei sowas denn im Volksparkstadion besser zu lösen? Die eigentliche Randale der Herthahools fand schliesslich nicht im, sondern ausserhalb des Stadions statt- und beim Volkspark gibt es nur EINE mögliche Bahnstrecke zum Hauptbahnhof- die von ALLEN Fans genutzt werden muss- am Millerntor muss die Bahn hauptsächlich nur von den Gästefans genutzt werden- die Heimfans gehen entweder erstmal übern Dom, fahren mit dem Rad nach Hause oder gehen zu Fuß- jedenfalls mehr, als das in Hamburger Vororten der Fall wäre!

17 Kommentare
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  1. Herrlich subjektiv Dein „Augenzeugen“-Bericht. Mal im Vertgrauen: 23 Festnahmen ist ’ne Menge, glaub mir.

  2. „Am Millerntor wird die Bahn hauptsächlich von Gästen benutzt.“ Merkst du eigentlich noch was? Bist wohl noch nie mit der Bahn zum Stadion gefahren, was? Die sind (hin und zurück!) voll mit St. Paulianern!! Dein Vorschlag ist also zu einfach.

  3. Dem kann ich nur zustimmen, Hools direkt nach dem Spiel in die U-Bahn zu verfrachten ist organisatorisch wohl nicht nicht machbar. Aber was spricht dagegen, Fangruppen mit hohem Schlägerpotential so lange im Stadion festzuhalten, bis es sich geleert hat und die Spacken dann abzutransportieren (in Mönchengladbach ging das doch offensichtlich auch). Sicherlich wird es dann auch einige Unschuldige treffen, aber da müssen sie dann durch.

  4. Für mich stellt sich einfach die Frage, warum die Gästefans nicht per Bus zum Bahnhof gebracht werden. Klar, das ist keine tolle Lösung, braucht vielleicht nicht bei der überwiegenden Zahl von friedlichen Fans angewendet werden. Aber bei Vereinen wie Hertha oder Rostock weiß doch jeder Depp vorher, daß sich Probleme einstellen können. Ein Umzug darf und kann keine Lösung sein!

  5. Du, ich merke durchaus noch was.

    Ist Dir bekannt, wohin die Gästefans üblicherweise gebracht werden, wenn sie Richtung Reeperbahn gehen? Es fängt mit ‚S‘ an und hört mit ’n‘ auf und rollt Richtung Hauptbahnhof.
    Wenn das da geht, wieso dann nicht mit der U-Bahn? Dann muss wenigstens nicht das halbe Viertel abgesperrt werden.

  6. Natürlich ist mein Bericht subjektiv- ich bin Fan. Würde ich (versuchen) objektiv (zu) schreiben, wäre ich Journalist.

    Du findest bei der gestrigen Randale 23 Festnahmen eine Menge?

    Nein, das glaube ich Dir nicht.

  7. da muß ich wiedersprechen, denn es gibt doch wohl sonderzüge oder? abn sternschanze zu fuß ins stadion. mit 500 bullen. sollte machbar sein.

  8. Na, das ist ja auch eine „tolle“ Loesung. Dann latschen die zwar nicht mehr durch St.Pauli, dafuer aber durchs Schanzenviertel. Tolle Verlagerung.
    Nee, direkt U3 St.Pauli, und gut ist, dann muessen die nur kurz am Heiligengeistfeld lang gefuehrt werden, sollte echt das einfachere sein. Wenn nicht grade Dom ist, gibt es doch keine uebersichtlichere Stelle im Viertel, und die Gruenen haben sich schliesslich darueber beschwert, die Ecke um die Reeperbahn sei denen zu unuebersichtlich.

  9. von Klabuster:
    Du Kiezkicker, Du solltest Dich doch öfter mal aus St. Pauli wegbewegen und das Wahre Leben, der nicht auf St. Pauli beheimateten Fans, kennenlernen.
    Solche Aussagen zeugen von fahrlässiger Unbedarftheit.

  10. Ich stimme zu, die Auswärtsfans per U-3 abzutransportieren. Hier müsste es dann Sonderzüge geben, in die kein anderer einsteigt, also auch keiner in der Feldstr. oder sogar Sternschanze.
    Und wenn die ein/zwei Züge wirklich nur für Auswärtsfans genutzt werden, wäre das eine schnelle und sichere Lösung.

    Ich möchte aber nicht, dass die Bullen dann kurz vorm HBF aussteigen und ich dann mit vielen anderen St.Pauli-Fans auf wartende Hools am Bahnhof stoße. Man könnte ja eine Sicherheitspause zwischen den Sonder- und Normal-U-Bahnen einlegen

  11. Es ist traurig aber wahr, der FC. St. Pauli muss sich mit dem Gesinde der Millionen-Vereine abfinden. Noch aggressiver werden sicherlich die beiden ostdeutschen Vereine mit ihren jeweiligen Potential wirken. Wenn die „Staatsmacht“ mit so geringem Kräfteaufwand versucht, die Lage unter Kontrolle zu bringen, ist ihr Scheitern nur verständlich. Von unserer Seite ist dieser sinnlosen Gewalt nur wenig entgegen zu setzen. Wir können nur hoffen, dass die Polizei demnächst für den Verein arbeitet, anstatt im Nachhinein sinnlose Rechtfertigungen in die Welt zu setzen.

  12. Es ist unglaublich wie unfähig die polizei sich mal wieder präsentiert hat. Wenn hertha kommt dürfte jedem der sich ein wenig in der fanszene auskennt klar sein das hools im anmarsch sind. Das sich diese vollspacken dann auch noch alles erlauben können (s. spielertunnel) ist eine vollverarschung ganz zu schweigen davon das diese leute ungehindert auf dem kiez randalieren können.
    ich frage mich warum man als pauli anhänger auswärts wie ein schwerverbrecher behandelt wird und dieses offensichtlich bei hertha „fans“ für unnötig empfunden wird. vielleicht ändert sich das ganze ja gg. rostock und es wird eine lösung gefunden — da sehe ich nämlich noch extremere fangruppen auf uns zu kommen.

  13. Es ist ja schön und gut, dass Ihr Euch hier über Lösungsmöglichkeiten den Kopf zerbrecht, aber das Übel liegt doch wohl ganz woanders. Denn wo immer die gewaltbereiten Gästefans langgeführt werden, wenn sie so dermassen schlecht überwacht werden wie es offensichtlich am Sonntag der Fall war (ich war selbst nicht dabei) wird sich immer die Gelegenheit für Randale bieten (s. Spielertunnel).

    Das ganze hat doch nur den Sinn, die Spiele am Millerntor zu verbieten. Dagegen muss vorgegangen werden. Und mir leuchtet es nicht ein, wieso St.Pauli dafür büssen muss, wenn Hertha und die Polizei 250 Vollspacken nicht in den Griff bekommen. Hertha ist doch diejenige, die bestraft werden müsste und nicht der FC wegen Unsicherheit im Stadion.

    Das macht mich echt wütend.

  14. Vorweg: ich war nur im Stadion und habe meine restlichen Infos aus der Zeitung oder dem Internet. Und, daß Hertha nicht die sympathischten Fans der Liga hat, bedarf keiner Diskussion.

    Zu den Bengalos: bei den Amateuren sind die geil und bei Hertha, HSV etc. Scheiße, oder wie? Oder geht es lediglich um das Werfen? Wenn ich mich recht erinnere, hat dieser Frosch-Hänfling es nicht annähernd geschafft, das Bengalo in die Gegengerade zu pfeffern. Wäre doch sowieso einfacher über den Spielertunnel gewesen. Spielergefährdung? War doch eh die Herthahälfte!
    Gegenfrage: wie kommt das (große) Bengalo ins Stadion? Ordnerversagen?

    Verhindern des Rumrandalierens auf dem Spielertunnel: ich kann mich nicht daran erinnern, jemals in einem fremden Stadion eingekesselt gewesen zu sein. Warum sollte sich die Polizei dieser zusätzlichen Gefahr aussetzen, zumal dies bestimmt nicht deeskalierend wirkt? Und Fakt ist auch, daß es im Volkspark einfacher wäre, mal einen Block für 2000-3000 leer zu lassen und so die Fans zu trennen. Ich will da ja auch nicht hin, kann die Polzei aber verstehen.

    Zum Abschluß muß ich sagen, daß es mich wütend macht, wenn (sofern die Presse nicht lügt) ein St.Pauli-Fan einen Grünen verprügelt/verletzt bzw. die Polizei von einigen jetzt als Schuldiger dargestellt werden. Denn letztlich entscheiden diese, ob wir am Millerntor weiterspielen dürfen. Und ich glaube, daß wir durch unsere „Gewaltlosigkeit“ gegen die Polizei bisher einen guten Ruf bei diesen hatten. Vielleicht haben diese auch Fehler gemacht, aber Gewalt gegen die Polzei ist trotzdem absolut induskutabel. Bei anderen Fans wird dies verurteilt und bei unseren nach Entschuldigungen gesucht? Das kann’s nicht sein!

    Alternativen? Den Lösungsvorschlag mit Einkesselung nach dem Spiel und Bustransport zum Hauptbahnhof finde ich gut. Die S- und U-Bahnen sind gerade bei Domzeiten sowieso schon überfüllt. Es wird Unschuldige treffen, doch daß passiert uns auf Auswärtsfahrten ja auch.

  15. Es ist doch so das Pauli-Fans überall verarscht werden.Wir sind doch nur friedlich und wollen nur Spaß.Was ist das für eine bodenlose Verarschung das wir zu dem Spiel bei den Naziis
    in Cottbus keine Fahnen und Spruchbänder mit nehmen dürfen.Vielen Dank Herr Hackmann
    (HSV Präsident)

  16. Du hast völlig recht. Was ist St. Pauli ohne Fahnen. Warum hassen die uns nur so??
    Voll gestört. Sowas sind keine Fans und sowas gibt es leider auch nur im Osten. Kann das sein??ß
    Gruß Kiezgirl

  17. wenn es wirklich so ist, das wir nur friedlich sind und spaß haben, hab ich da was falsch mitbekommen!

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