Fragen und Antworten zu den Dauerkarten

17. Mai 2002 | Von | Kategorie: Offizielles

1. Kann Excel Fehler machen? Nein, aber menschliche Mitarbeiter können in einer Excel-Tabelle falsche Ermäßigungs-schlüssel eintragen. Statt dem Ermäßigungsschlüssel von 45% (Schüler, Studenten etc.) oder dem Schlüssel von 53% Kinderermäßigung wurden hier die falschen Schlüssel von 30% bzw. 50% eingetragen.

2. Die Zusatzleistungen zur ST.PAULI-X-PRESS Karte haben keine Auswirkungen auf den Kartenpreis, sondern sind eine kostenneutrale Zugabe, die durch Sponsoren bzw. die FC St. Pauli Vermarktung ermöglicht wurden.
Ein eventueller Verzicht auf diese Leistungen hat somit keine Auswirkungen auf den Kartenpreis!

3. Dauerkartenkäufer, die bereits ein 1/4NACH5-Abo haben, können dieses außerordentlich kündigen und bekommen den überzahlten Betrag erstattet und das Heft ab der neuen Saison umsonst.

4. Die Kosten für den Versand der Dauerkarten in Höhe von 10 Euro, die telefonisch oder schriftlich bestellt werden, sind so hoch, weil die Deutsche Post AG für Versand 6,39 Euro, Versicherung 2,56 Euro und Rückschein 1,79 Euro berechnet.

5. Die von einigen gewünschte Leistung, die ST.PAULI-X-PRESS Dauerkarte als HVV-Fahrausweis nutzen zu können, haben wir aus Kostengründen (0,70 Euro pro verkaufter Karte und Spieltag für die nächste Saison) nicht realisiert. Außer den nicht unerheblichen Kosten sprach dagegen, dass eine sehr große Anzahl unser Stadionbesucher bereits im Besitz einer HVV-Abo-Karte ist und sehr viele Besucher zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Stadion kommen, so dass Kosten und Nutzen in keinem angemessenen Verhältnis zueinander stehen.

6. Warum hat der FC St. Pauli nicht die niedrigsten Eintrittspreise der Bundesliga? Hierzu sind zwei wesentliche Punkte anzuführen: Zum einen bezahlt der FC St.Pauli im Gegensatz zu anderen Zweitligisten, die in städtischen Stadien spielen, städtische Trainingsanlagen haben und weitere Leistungen von Stadt und Land erhalten, alles aus der eigenen Tasche. Insofern muss der FC St. Pauli auch seine Einnahmen anders kalkulieren.
Bei großen, modernen Arenen kann man außerdem eine völlig andere Preisgestaltung vornehmen, weil diese Stadien überwiegend Sitzplätze und davon sehr viele teure Plätze haben. Hinzu kommen Logen und Business-Seats, die einen hohen Anteil der Zuschauereinnahmen ausmachen. Mit diesen Einnahmen kann man die unattraktiveren Sitzplätze und die Stehplätze subventionieren. Dieses funktioniert am Millerntor nicht, weil unser Stadion extrem viele Stehplätze und sehr wenig hochpreisige Sitzplätze hat. Ein Zustand mit dem wir auch nicht glücklich sind!

Wir hoffen, dass wir auf alle wesentlichen Fragen plausible Antworten geben konnten.
Beste Grüße vom Millertor
FC St. Pauli von 1910 e.V.

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