Aktuelle Zahlen von Dauerkarten, Spenden etc.

3. Juni 2003 | Von | Kategorie: Offizielles

Rettet den FC St.PauliFakt ist…, dass über 1.800 Dauerkarten für die Saison 2003/2004 bisher abgesetzt wurden. Fussball-Nationalspieler Thomas Helmer verstärkte heute für drei Stunden das Verkaufsteam und konnte am Ende sein persönliches „Retter-T-Shirt“ für 60 Euro an einen treuen Fan verkaufen! Das Kartencenter öffnet am Mittwoch wie gewohnt um 10.00 Uhr. Am Donnerstag wird der 1. Bürgermeister Ole von Beust in Begleitung von Präsident Corny Littmann als Verstärkung für den Dauerkartenverkauf erwartet. Musikalische Begleitung beim Dauerkartenverkauf gibt es am Donnerstag ab 12.00 Uhr am Kartencenter von den Künstlern Joja Wendt (Piano) und Abi Wallenstein (Blues-Größe).

…, dass es im Verkauf der „Weltpokalsiegerbesieger-Retter-T-Shirts“ keinen Unterlass gibt. Die Produktion wird bis Freitag dieser Woche auf 14.000 Stück gesteigert. Der Verkaufspreis beträgt 15 Euro (10 Euro gehen direkt in unsere Aktion „Rettet den FC St. Pauli“).
Im Internet wurden über den Fan-Shop unter www.fcstpauli.de bis heute 17.00 Uhr bald 6.000 T-Shirts geordert. Die Bestellungen liefen den ganzen Tag und auch in der Nacht ohne Unterbrechung!

…, dass am Donnerstagabend der „Abholterminal 5“ des Großhändlers „Peter Jensen“ in Hummelsbüttel eingeweiht wird – das größte Warenabhollager für Sanitär & Heizung-Handwerker im Hamburger Norden. 500 geladene Gäste und Mitarbeiter werden kommen – und jeder wird ein Retter des FC St.Pauli. Denn Peter, Walter und Martin Jensen aus der Geschäftsleitung ordern 500 „Retter-T- Shirts“ und sagen: „Hamburg braucht den FC St. Pauli“.

…, dass ein Fan des FC St. Pauli seiner 18 Monate alten Tochter ein ganz kleines „Retterchen-T-Shirt“ selbst beflockt hat!

…, dass weiter Bestellungen aus aller Welt für das „WPSBS-Retter-T-Shirt“ per Internet eintreffen: 15 mal hat der SK Rapid Wien zur Unterstützung des FC St. Pauli bestellt, aus Paris und Edinburgh kommen Bestellungen und auch die deutschen Inseln Borkum und Helgoland sind auf den Bestelllisten vertreten. Viele Vereine wie der VfR Schleswig (Verbandsliga SH), Fans des Vfl Osnabrück, Schalker Fanclubs aus ganz Deuschland, Cottbus- und HSV-Fans bestellen und wünschen viel Erfolg!

…, dass die Zuwendungen/Solidaritätsbeiträge auch per Kreditkarte über die Internetadresse www.fcstpauli.de online abgewickelt werden können. Bis heute 17.00 Uhr gingen fast 3.000 Euro über diesen „neuen Hilfsweg“ ein!

…, dass bis heute folgende Beträge auf den beiden Unterstützer-Konten eingegangen sind:
1. Treuhandkonto des FC St. Pauli:
32.269,00 Euro + ca. 3.000 Euro per Kreditkarte (Stand 15.00 Uhr)

2. Konto der Faninitiative www.rettet-stpauli.de:
22.761,45 Euro (Stand 17.00 Uhr)
Gesamtstand: über 58.000 Euro

…, dass Präsident Corny Littmann morgen Abend (22.45 Uhr) bei Johannes B. Kerner in der Talkshow „Kerner“ zu Gast ist.

…, dass der Fahrradmarkt B.O.C. (Bike Outdoor Company GmbH in der Stresemannstrasse 342 im Zeitraum vom 30.05. bis 30.06.2003 von jedem verkauften Fahrrad 20 Euro dem FC St. Pauli zukommen läßt. Man erhofft bei einem durchschnittlichen Absatz von 600 Fahrrädern einen Erlös von gut 12.000 Euro. Also, „let?s go biking“!

…, dass neben den vielen offiziellen Projekten zur Rettung der Vereins es immer wieder Aktionen gibt, die von einzelnen Fans ins Leben gerufen werden. So haben Andrea Thiess und Frank Laser in Zusammenarbeit mit der Abteilung Fördernder Mitglieder (AFM) am Montag bei dem bekannten Online-Auktionsportal eBay unter dem Benutzernamen „Rettet_den_FC_St_Pauli“ mehrere Auktionen gestartet, deren Erlös dem FC. St. Pauli zugute kommen.
Internetadresse: www.ebay.de

…, dass die Kontoverbindungen für die Initiativen „Rettet den FC St. Pauli“ bitte ordnungsgemäß wie folgt benannt werden sollen:
1. Offizielles Treuhandkonto des FC St. Pauli von 1910 e.V.
Kontoverbindung:
Kontoinhaber: Anwaltspartnerschaft Wanke + Rothe Rae,
Konto 0910 1111 00 bei der Dresdner Bank AG (BLZ 200 800 00)
Verwendungszweck „Rettet den FC St. Pauli“
(Bitte nur Überweisungen ? keine Bareinzahlungen!)
2. Faninitiative „www.rettet-stpauli.de“
Kontoverbindung: Kontoinhaber Waldow + Harz,
Konto 999688-201 bei der Postbank Hamburg (BLZ 200 100 20),
Stichwort „Rettet St. Pauli“

Hamburg, den 03. Juni 2003
FC St. Pauli Pressestelle

7 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. …der Kommentar „lieber in die Oberliage als Ole im Kartencenter“ gelöscht?

  2. Selbstverständlich. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich auf meiner Seite in der Zeit, wo alle gemeinsam an einem Strang ziehen, einen derartig unkonstruktiven Demoaufruf stehen lasse?!

  3. Bzw. um es zu verdeutlichen: Ich finde diesen Bürgermeister auch alles andere als dufte, aber deswegen finde ich es trotzdem nicht in Ordnung, wenn auf meiner Seite dann dazu aufgerufen wird, den Dauerkartenverkauf zu stören, nur weil der sich mit seiner „Hilfe“ profilieren möchte. Eine Demonstration gegen die verfehlte Senatspolitik mit den daraus folgenden Pressereaktionen ist so ziemlich das, was beim Dauerkartenverkauf nun überhaupt nicht dienlich wäre (sondern eher völlig kontraproduktiv).

    Ohne Medienaufmerksamkeit kriegt man nicht binnen weniger Wochen mal eben 2 Millionen Euro zusammen, und damit man die Medienaufmerksamkeit erhält, ist eben leider die „Zusammenarbeit“ mit Prominenten notwendig – und ein von den Hamburgern mehrheitlich gewählter 1. Buergermeister ist nun einmal einer davon, ganz unabhaengig davon, ob man selbst den nun gewaehlt hat oder nicht – ergo habe ich kein Problem damit, wenn man sich dem bedient, wenn er fuer die eigenen Zwecke (reinbekomen von 1,95 Millionen Euro binnen 3 Wochen) dienlich ist.
    Eine Schlagzeile ala „St.Paulifans besprucken Bürgermeister“ ist dem Akkredieren von Spendengeldern und neuen Sponsoren sicherlich deutlich weniger dienlich wie die Schlagzeile „Beust verkauft St.Paulidauerkarten“ – insofern drauf geschissen, weswegen er das nun macht und inwieweit ich ansonsten mit dem seinen politischen Agieren einverstanden bin oder nicht.

    Ich ignoriere da lieber zwei Stunden lang diesen Bürgermeister, als dann St.Pauli eine Saison lang eine Liga tiefer spielen sehen zu müssen, insofern ist „Lieber ohne Buergermeister als Dauerkartenverkaeufer in die Oberliga als mit Buergermeister als Dauerkartenverkaeufer in die Regionalliga“ eine Gleichung, die von dir gerne überall aufgestellt werden kann – und von mir aus kann immer wieder gerne gegen den Buergermeister oder auch Schill demonstriert werden, aber es wird auf meiner Seite nicht dazu aufgerufen, den Dauerkartenverkauf mit so einer Aktion zu stoeren.

  4. „Eine Demonstration gegen die verfehlte Senatspolitik mit den daraus folgenden Pressereaktionen ist so ziemlich das, was beim Dauerkartenverkauf nun überhaupt nicht dienlich wäre (sondern eher völlig kontraproduktiv)“

    ich glaube den Dauerkartebverkauf hätte das wahrlich nicht gestört, wenn wer gestört hat dann höchstens Ole, denn solange der da war konnte aufgrund der Pressemeute nur eine verkauft werden. Allenfalls, da hast du Recht: Sponsoren könnten sich stören. Wenn diese allerdings lediglich am Image des Vereins interessiert sind solange sich dieses bequem vermarkten läßt, dann sollen sie bleiben wo der HSV spielt. Glücklich werden wir mit denen nämlich nicht werden.

    Die Frage wer bendient sich wem und warum ist die eigentliche. wenn man sieht das mittlererweile St.pauli Retter-Handyverträge abgeschlossen werden bei denen unklar ist was dem Verein wirklich zugute kommt, dann ist dies auch ein Ausdruck der unseriösität mit der derzeit der Verein „gerettet“ wird. Ole hat sich mal wieder ordentlich profiliert. was hatten wir davon. Ich sage mal nichts was wir nicht eh erreicht hätten.

    das du aber Beiträge im Forum löscht weil sie deiner meinung nicht entsprechen finde ich nun aber wieder ziemlich blöde und wiederspricht dem Grundgedanken solcher Foren. Auf der FC St.Pauli Site war man glücklicherweise Korrekter. Wie du vermutlich auch gelesen hast hat sich daraus eine nicht ganz uninteressante Diskussion entwickelt.

  5. (Mal unregistriert)
    Was ich hier loesche, ueberlass bitte mir, das ist hier naemlich absolut kein Diskussionsforum (im Fanforum habe ich diese Diskussion naemlich auch nicht geloescht), und schon gar nicht der richtige Platz, um zu Demonstrationen aufrufen (wird dir sicherlich nicht entgangen sein, dass es die hier auf der Seite nicht mehr gibt – dafuer nutze ich jetzt mein Weblog).

  6. „Was ich hier loesche, ueberlass bitte mir, das ist hier naemlich absolut kein Diskussionsforum…“

    Eine Frage sei dann aber untertänigst gestattet: Was ist kiezkicker denn dann?

    Im übrigen: In erster Linie war der Text kein Aufruf, sondern als eine Erklärung formuliert und hatte damit durchaus einen Veröffentlichungswert. Was du loescht überlasse ich ansonsten natürlich nicht dir, sondern ich erwarte auf Nachfrage eine hinreichende Erklärung, wenn denn Sachen aus einem öffentlich zugänglichen Forum gelöscht wurden. Das finde ich nicht zuviel verlangt und eine Erklärung hast du ja auch gepostet. Ich teile diese Sicht zwar nicht und habe nach wie vor Kritik, kann deine Position aber durchaus so stehen lassen…
    …vielleicht ein Schlußsatz…

  7. Aehm, mit Sicherheit kein Diskussionsforum, dafür ist stpauli-forum.de bei WEITEM besser geeignet (weswegen ich es hier ja verlinke).
    Über die urspruenglichen Hintergründe, warum ich diese Seite betreibe, kann ich jetzt Romane schreiben – der hauptsächliche Grund ist, dass diese Seite für mich die eleganteste Möglichkeit darstellt, für mich selbst ein St.Pauliarchiv aufzustellen, in dem ich gewissermassen meine Erinnerungen für spätere Zeiten ablege. Ich könnte es also genauso gut auch bei mir lokal auf dem Rechner laufen lassen, dort würde es die gleichen Vorteile bieten. Es ist aus Bequemlichkeitsgruenden so, dass ich es auf einen öffentlichen Webserver laufen habe, da ich dann nicht selbst am Apache rumwerkeln muss. Das war zumindest der Grund dafuer, weswegen es diese Seite in der heutigen Form gibt.
    Nein, als Diskussionsforum war es weissgott hier nicht angelegt, in keinster Weise.

    Gleichwohl war es immer so, dass ich auch anderen Leuten die Möglichkeit einräumte, hier ihre Meinung niederzuschreiben, selbst wenn ich mit der nicht übereinstimmte – jedenfalls solange dafuer a) ein Artikel geschrieben wurde b) er mir nicht gaenzlich und total deplatziert erschien c) er einigermassen sachlich war a und b trafen nicht zu, wobei ich a vernachlaessigbar finde. c traf zu, aber b in keinster Weise. Warum habe ich ja bereits geaeussert – als eigener Artikel bspw. haette ich diesen Aufruf stehengelassen, nicht aber als direkte Reaktion auf ein Posting, welches eine exakt entgegengesetzte Zielrichtung vermitteln wollte – eben eine grosse Einigkeit beim gemeinsamen Ziel zu vermitteln. Beim Aufruf hatte ich nicht das Gefuehl, dass ein gemeinsames Ziel – eben den „Klassenerhalt“ in der Regionalliga besass, denn er sprach ja davon, lieber in der Oberliga antreten zu wollen als eine Stunde lang den ersten Buergermeister irgendwelche Dauerkarten verkaufen zu lassen. Das sa ich ganz und gar nicht so, insofern waere es albern gewesen, den Kommentar in diesem Artikel so stehen zu lassen. Als Erklaerung habe ich den nicht gelesen. Im uebrigen war das erst der zweite Kommentar, den ich ueberhaupt geloescht hatte, der erste war das „Platzwartlied“ mit der weiterziehenden Karawane kurz nach den Dauerkartenverkauf vor zwei Jahren… ——————— Was du loescht überlasse ich ansonsten natürlich nicht dir, sondern ich erwarte auf Nachfrage eine hinreichende Erklärung, wenn denn Sachen aus einem öffentlich zugänglichen Forum gelöscht wurden. ———————- Das ist jetzt wohl hoffentlich ein Scherz, nech? Wenn ich auf meiner Seite etwas loeschen moechte, dann ist das ganz allein und ausschliesslich meine Entscheidung. Ich koennte, wenn mir danach waere, ja auch das posten von Artikeln und Kommentaren komplett verhindern, die sind fuer meine Seite nicht erforderlich. Ein Selbstverpflichtung, dass mir missliebige Kommentare auf meiner Seite stehenbleiben duerfen, wird es ganz sicher von mir jedenfalls auch fuer die Zukunft nicht geben. Die gibt es nirgends – nichtmal auf dem ach so freien Indymedia. Ich glaube, Du ueberwertest hier deinen Anspruch als Besucher meines persoenlichen Archives, was ich netterweise der Allgemeinheit ebenfalls zur Verfuegung stelle, ein wenig, wenn du mit einer derartigen Erwartungshaltung hier auftauchst, dass ich alles, was ich bei mir auf dem Webspace so anrichte nach aussen hin begruenden muss.

Schreibe einen Kommentar