St. Pauli – Stadtteilversammlung am 20.09., 15 Uhr, im Millerntor

Anknüpfend an die letzte große Stadtteilersammlung, welche im Februar im Ballsaal statt fand (damals standen die Essohäuser sogar noch), auf der die sogenannte Ballsaal-Resolution beschlossen wurde, findet nun im Anschluss an die „Die Stimmen von St. Pauli“- Umfrage, zu der tausende Umfrageflyer an die Haushalte verteilt wurden eine neue Stadtteilversammlung statt, und zwar am 20. September 2014 um 15 Uhr, erneut im Ballsall in der Südkurve im Millerntorstadion.
Weitere Infos entnehmt ihr dem Flyer oder aber
stpauliselbermachen

Stellenangebote vom Arbeitsamt als Verarsche

Ich schüttel mit dem Kopf. Das man als Arbeitssuchender mitunter Stellenangebote von der Arge zugeschickt bekommt (jedenfalls in der letzten Zeit bei mir ist das der Fall), daran habe ich mich gewöhnt. Auch habe ich mich daran gewöhnt, dass ein Großteil dieser Arbeitsstellen effektiv überhaupt nicht existiert, akut also kein Arbeitsplatz zu besetzen ist. Sie dienen für das rekrutieren von Leuten „für bessere Zeiten“, sie dienen als Imagewerbung („Schaut her, uns geht´s so gut, wir suchen sogar schon neue Leute, so viel haben wir zu tun“)- und manchmal habe ich das Gefühl, sie dienen für die Pausenunterhaltung in den Personalabteilungen.
Viel anders kann ich mir einige Stellenangebote nicht mehr erklären. Der „Witz“ an der Sache ist, dass ich mich auf Stellenangebote bewerben muss, will ich nicht riskieren, auch noch bis nach unterhalb des Existenzminimums sanktioniert zu werden. Egal, wie schwachsinnig das Stellenangebot ist. Wie gesagt, in einigen „Firmen“ spielt man scheinbar gerne mit der Existenz von Arbeitssuchenden, das scheint denen Spaß zu machen. Ein derartiges Stellenangebot, welches schon eine Weile zurück liegt (und deswegen nicht mehr online verfügbar ist), möchte ich euch jetzt präsentieren:
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Virtuelle LampedusaHH – Ausstellung

Auf lampedusaausstellung.blogspot.de befindet sich eine virtuelle LampedusaHH – Ausstellung. Wirkt noch etwas textlich überfrachtet, aber das wird sicherlich noch etwas strukturiert…

Stadtteilversammlung am Samstag, 08. Februar

Zusammen mit SOS St. Pauli, Park Fiction, Zeckensalon, und dem Fanladen St. Pauli lädt die Initiative Essohäuser zur großen Stadtteilversammlung! Es geht um die ESSO-Häuser, aber auch um den Stadtteil an sich!
Kommt alle, ladet Freund_innen ein. Machen wir uns gegenseitig schlau über die aktuellen Entwicklungen im Stadtteil – tragen wir das Wissen um Esso-Häuser, Gefahreninseln, „Business lmprovement District (BIO) Reeperbahn“, Privatisierungs- und Gentrifizierungsprojekte zusammen.
St. Pauli selber machen!
Samstag, 08. Februar, 16 Uhr (Einlass ab 15:30 Uhr), Ballsaal des FC St. Pauli (Südtribüne, Eingang neben dem Clubheim, Zugang über Budapester Straße –> Harald-Stender-Platz).
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Hamburg, so wie du dich zuletzt zeigst, so hasse ich dich!

Kaputtgesparrte Essohäuser

Kaputtgesparrte Essohäuser


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Bewohner vom #Gefahrengebiet werden aufgefordert, sich umgehend zu kennzeichnen!

Fahrraddemo aka Critical Mass am 09. Januar 2014 (CC-Lizenz, Namensnennung „Twitter: @kiezkickerde“)

Bewohner Danger Area Potentiell gefährlich

Zum downloaden anklicken (dangerarea.pdf)


Bitte verteilen, verändern, an die Jacke heften, an Bäume oder Haustüren hängen oder sonst was auch immer damit anstellen. Bewusst uneindeutig gehalten, ob nun das Gefahrengebiet oder der Bewohner potentiell gefährlich ist.
Und nein, das ist keine Anleihe an den Judenstern, dem sein Tragen war Pflicht, mir ist es egal, was ihr damit macht, wo ihr ihn euch hinpappt, oder ob ihr es überhaupt tut. Und es ist bewusst kein Stern, Kreuz oder sonst was, sondern ein (modifiziertes) Verkehrszeichen.

Mein Statement zu der Thematik „Gefahrengebiet“, in holperigem Englisch, aber der Sinn sollte sich erschließen: ipernity.com

Top:
commons.wikimedia.org/wiki/File:Zeichen_101.svg By Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (German Federal Ministry of Traffic, Building and Housing) (Public domain), via Wikimedia Commons

Bottom: commons.wikimedia.org/wiki/File:Zusatzzeichen_1020-32.svg (Public Domain)

Horror-Sturm Xaver tobt über Hamburg…

…und die Medien drehen mal wieder komplett am Rad, und überbieten sich mit ihren Horrormeldungen bezüglich der gemessenen Windgeschwindigkeiten. Angeblich wurden bereits Windgeschwindigkeiten weit jenseits der 140 km/h in Hamburg gemessen, es soll heute noch bis zu 160 km/h starke Böen geben.

Nur… sehen oder fühlen oder merken tue ich davon hier, mitten in Hamburg, mal wieder so gar nichts. Diese Absurdität zwischen dem, was die sich überschlagenden Meldungen der Boulevardmedien- Liveticker so vermelden und dem, was ich hier davon wahrnehme, veranlasste mich dazu, einen leicht sarkastischen Videoblogbeitrag zu diesem „Horror-Sturm“ zu machen, den ihr euch hier anschauen könnt (und da ich weiß, dass ich da herum nuschel, habe ich ihn sogar für euch untertitelt):

Mal wieder Dummvolksbespaßung für Besserverdienende

Fahrende München-Olympia- Achterbahn auf dem Hamburger Dom
Steh ja so gar nicht drauf, für wenige Minuten Fahrspaß die Hälfte des mir zur Verfügung stehenden Tagesbudgets auszugeben, aber nette Fotomotive sind es ja schon- wenn nur nicht dieses da herumlaufende Prollvolk mit seiner Ballermann – Attitüde und diese grausame Musik wäre… Aber ich glaube, am Volkstrauertag oder Totensonntag (dieses Jahr am 17. / 24.11.) werde ich da auch mal zum fotografieren vorbei schauen – da fällt dann wenigstens die Boumboum – Musikzwangsbeschallung weitestgehend weg…

Rund 8000 Teilnehmer auf Demonstration für Lampedusa Hamburg

Am gestrigen Abend fand eine Demonstration durch St. Pauli statt, deren Teilnehmer sich für einen anderen, einen menschenwürdigen Umgang und für ein Bleiberecht der Flüchtlinge der Lampedusa Hamburg – Gruppe sowie eine allgemeine Änderung der Asylgesetzgebung stark machten, sowie dafür, eine rechtliche, legale Möglichkeit der Einwanderung nach Deutschland zu schaffen. Wenn man sich überlegt, dass bspw. die in Russland mit Haft (oder ersatzweise auch gerne ihrem Leben) bedrohten Schwulen und Lesben nicht legal nach Deutschland imigrieren dürfen, weil Deutschland eben seit 1993 nur noch ein politisches Asylgesetz besitzt, welches entweder den Fallschirmabsprung über deutschem Luftraum erforderlich macht, oder aber eben politische Fluchtgründe erforderlich macht, aber dabei Dinge ausblendet, die ebenso für eine Flucht legitim erscheinen (und die sexuelle Orientierung ist dabei nur ein denkbarer Grund, verhungern wäre ein weiterer…), so ist eine Änderung in der Asylgesetzgebung dringend erforderlich. Eine reine Beschränkung auf politische Verfolgung ist nichts weiter als menschenverachtend.
Aus diesem Grund gingen gestern besagte Menschen auf die Straße, und ich bin stolz darauf, dass sich so viele Menschen in dieser Stadt dem Senat entgegenstellen und ihr „So nicht, Hamburg!“ hinaus schrien.
Video von dem Demozug quer durchs Viertel:

Im Folgenden eine Audiobeschreibung sowie Transpi- Erklärung für diejenigen unter euch, die mit dem ansehen oder dem anhören eines Videos Probleme haben, da mich einer meiner Twitter – Herzen darum bat, das auf dem Video zu sehende doch mal zusammen zu fassen- aber wenn ich das eh niederschreibe, kann ich es auch gleich für alle machen, daher mal öffentlich im Folgenden:
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Eine Schande für Hamburg, Deutschland, Europa und die Welt

Einen wundervollen Brief an den Senator Neumann schrieb magischerfc.de. Durchlesen und anschließend bitte sich dem St. Pauli – Manifest auf wirsindmehr.de widmen und auch dort entsprechend handeln.