Bitdefender 8 – Eindrücke

Neulich gab es ja mal einen Tag lang BitDefender 8 zum kostenlosem Download, und weil ich von der nicht mehr vorhanden zu sein scheinenden Updatemöglichkeit von Free-AV nicht begeistert war, testete ich es mal.
Instaliert habe ich es auf einem Windows 2000 – Rechner mit einem Celeron 433MHz und 576 MB Speicher- die von Bitdefender genannten Systemanforderungen gaben ja Anlass zur Hoffnung, dass das machbar sein müsste: Reichen soll hierbei angeblich ein Intel oder kompatibler ab 300 MHz und ein Arbeitspeicher von 128 MB.

Nun- was soll ich sagen, ausser das nach der Installation mein Rechner so langsam war, wie es ein Käufer heutiger Rechner mit weit über 3 GHz von einem 433 MHz- Rechner erwartet- alleine das öffnen des Startmenüs dauerte fortan rund 3 Sekunden, das Starten von Opera 20 und das Starten von OpenOffice war nach rund 50 Sekunden erledigt (und ich zwischenzeitlich entsprechend eingeschlafen), und das, obwohl die Suche auf „Niedrige Priorität“ eingestellt war.

Kaum hatte ich Bitdefender dann wieder de- und FreeAV wieder installiert, lief der Rechner wieder so flott wie schon immer- das Startmenü direkt da, Opera startet in 5 Sekunden, OpenOffice in 13.
Kurzum: Was treibt BitDefender da bloss, bzw. was machen die da für lustige Berechnungen, um den PC derartig auszubremsen, dass er quasi unbenutzbar langsam wird? Werden die zufälligerweise von Intel gesponsert? Als „Hintergrundscanner“ kann man deren Produkt jedenfalls ganz eindeutig nicht bezeichnen.

Mitlerweile funktioniert übrigens auch das Virensignaturupdate bei FreeAV wieder problemlos, und so wird mein Rechner wohl auch die nächsten 10 Jahre frei von Viren bleiben, jedenfalls wenn ich mich von Virenscannern fernhalte, wo die Versuchung zu groß ist, sie doch zu deaktivieren, um ungestört weiterarbeiten zu können…

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