Autistisches Temperaturempfinden, über das Schwitzen und das Alleinsein in einem ausverkauften Fußballstadion

Logo der Bloggerthementage EinfachSeinKomische Überschrift, nech? Handeln soll der Artikel über mein offenbar anderes Temperaturempfinden, bzw. den Umstand, dass ich jahreszeitlich unabhängig immer mit den gleichen Klamotten herumlaufen muss, um mich draußen auch nur annähernd wohl zu fühlen, und vor allem, wie dieses dann auf meine menschliche Umwelt wirkt. Ergänzt wird das ganze dann noch vom Themenkomplex „Berührungen durch andere Menschen und wie diese mich dadurch behindern“. Wenn ich in diesem Zusammenhang vom Autismus, oder genauer, dem autistischen Spektrum schreibe, so meine ich selbstverständlich nur meinen eigenen, also in der Form, wie er bei mir auftritt, wie ich ihn selbst empfinde. Autismus umfasst ein ganzes Spektrum von Empfindungen, und dieses Empfinden ist bei jedem Autist ein anderes, das nur noch vorab, bevor ich in meinen ziemlich zwischen den Schwerpunkten umherspringenden Artikel einsteige. Diese „Themenhüpfer“ sind vielleicht auch ein bei mir speziell auftretendes „Problem“, weil ich an zu viele Dinge gleichzeitig denke, während ich schreibe. Ich hoffe, der Artikel bleibt, speziell für Nichtaustisten, dennoch verständlich. 😉

Alleinsein im ausverkauften Fußballstadion

Im Fußballstadion zwischen vielen Flaggen und KonfettiIch bin Fußballfan. Wenn ich ins Stadion gehe, so stehe ich in einer regelmäßig ausverkauften Stehplatzkurve direkt hinter dem Tor, also dort, wo es in schöner Regelmäßigkeit am vollsten im Stadion ist. An einem Ort im Stadion, in dem die Leute am dichtesten gedrängt stehen, einem Ort, an dem (unabsichtliche) Berührungen zwischen den Menschen sich nicht vermeiden lassen, wo sie vorprogrammiert erscheinen.
Und ich bin Autist, ein Autist, welcher die Berührungen anderer Menschen (Seitenspiegel) nicht mag, der am liebsten für sich ganz alleine ein Fußballspiel erleben würde, das dann aber wahrscheinlich auch als eigenartig und langweilig empfinden würde.
Stadionbesuche erzeugen bei mir Stress. Teilweise ist dieser Stress so ausgeprägt, dass ich eine Art Overload bekomme, bei dem ich vom eigentlichen Spielgeschehen nichts mehr mitbekomme. Ich starre in solchen Momenten nur noch stumm aufs Spielfeld und es könnte ein Tor fallen, ohne das ich mich aus dieser Starre befreien könnte. In diesen Momenten nehme ich nichts mehr wahr, weder vom Spiel noch von der Umgebung, und warte nur noch sehnsüchtig darauf, dass der Schiedsrichter das Spiel endlich abpfeift, damit um mich herum endlich Ruhe einkehrt und ich nach Hause gehen kann, nicht ohne bei der erstbesten Gelegenheit mich auf irgendeine Hauseingangstreppe sinken zu lassen, um mich vom gerade erlebten erst mal zu erholen. Meist schaue ich mir an solchen Tagen das gesamte Spiel nochmal anschließend in einem Re-Live im Vereins-TV an, und bin dann mitunter ziemlich erstaunt über einzelne Spielszenen, an die ich mich nicht mal ansatzweise noch erinnern kann, und das, obwohl ich sie doch erst vor wenigen Minuten live im Stadion gesehen haben sollte.
Diese Momente scheinen in letzter Zeit häufiger zu werden, was mir ein wenig Angst bereitet. Angst davor, bald gar nicht mehr zu den Spielen zu gehen. Auch das kam im letzten halben Jahr mehrfach vor, dass ich mich, quasi zum Selbstschutz und trotz vorhandener Eintrittskarte, zuhause verkrochen und nur dort das Spiel verfolgt habe. Ein seltsames Gefühl angesichts dessen, dass andere Menschen sich vielleicht einen Spielbesuch sehr wünschen würden, ihn aber aufgrund der Entfernung oder sonstigen Gründen nicht wahrnehmen können – und ich sitze zuhause und verzichte freiwillig auf ein Heimspiel. Früher war das für mich undenkbar, auch nur ein Auswärtsspiel zu verpassen, mittlerweile verzichte ich teilweise gar auf Heimspiele, weil die Stadionbesuche einfach nicht „autismusgeeignet“ erscheinen… Ja, das macht mir Angst. Und mich traurig.
Ich brauche einfach keine „Mitfans“ um mich herum, die mich ständig von jeder Seite aus anditschen, die eine Lautstärke erzeugen, die bei mir zu Stresssymptomen führt. Stresssymptome, die in ihrer Folge wiederum dann zum schwitzen führen, und das temperaturunabhängig. Welches wiederum dann zu erneutem Stress führt, weil es für die um einen herumstehenden Menschen eigenartig erscheint, wenn da jemand, mitten im Winter, bei Minus 10 Grad und eisigem Wind plötzlich zu schwitzen anfängt. Einem Wetter, bei dem andere Menschen zwei Sweater und diverse Schals umbinden, um nicht zu frieren. Mein Firefox (oder ist es WordPress?) schlägt mir bei „temperaturunabhängig“ lustigerweise gerade „Temperaturstress“ bei der Rechtschreibkorrektur vor, ein Wort, welches ich mir merken sollte.

me, myself and I

Beitrag über den Hintergrund des Fotos auf flickr.com.

Temperaturstress 😉

Temperaturstress ist hauptsächlich Stress ausgelöst durch die Werbung, im speziellen natürlich von Deoherstellern. Es wird einem vermittelt, dass es als uncool in der Gesellschaft gilt, wenn man schwitzt. „Man muss trocken unter den Achseln sein, möglichst 48 Stunden am Tag“ und ähnliche Aussagen implizieren jenes. Mich persönlich stört dieses Schwitzen nicht, es sind die Blicke der Umstehenden, die mich verwirren oder gar stören.
Meist erzähle ich den Leuten, die mich ungläubig anschauen, wenn ich bei Minus 10 Grad im Stadion mal wieder schwitze, dass ich zur Zeit eine Erkältung durchmache, damit ist das scheinbar unvermeidliche Smalltalkgespräch, was diesen Punkt angeht, dann meist beendet. Aber ich finde es doof, die Leute immer anlügen oder mich verstellen zu müssen. Andererseits kann ich den Leuten doch unmöglich erzählen, dass sie es sind, die mich zum schwitzen bringen, mitunter durch ihre bloße Anwesenheit. Ihre Berührungen, ihre Lautstärke? Wie würde das wirken, mitten in einem vollen Stadion, mitten im lauten, brodelnden Stehplatzblock, welchen ich immerhin freiwillig aufgesucht habe? Es würde seltsam wirken, Kopfschütteln hervorrufen, allenfalls noch die Aufforderung, doch zukünftig das Spiel besser im Fernsehen zu verfolgen.
Aber das wäre nicht dasselbe. Ich brauche die ganzen anderen Menschen um mich herum, um ein Gefühl für das Spiel zu entwickeln, um zu merken, wie das Spiel läuft, wer gerade am Drücker ist. Die Bilder alleine reichen dafür nicht aus, auf die kann ich mich eh meist nicht wirklich konzentrieren. Meist achte ich mehr auf das, was um mich herum passiert, wie sich meine Mitmenschen gerade verhalten, wie auf das, was da auf dem Rasen geschieht, für das ich Eintritt bezahlt habe. Ich zahle also quasi für „Sozialstudien im Fußballstadion“ Eintrittsgeld. Ein Fußballspiel, welches ich nur am Fernsehen verfolge, besitzt für mich keinen Anreiz des Zusehends. Es fehlt der entscheidende Faktor, die Menschen um mich herum. Die, die ich andererseits manchmal gerne weghaben möchte, weil sie zu laut sind. Weil sie nach Parfüm stinken oder einfach nur anwesend sind, dicht gedrängt.

Schwitzen und der Geruchssinn

Apropo stinken nach Parfüm… Auch so ein Thema für sich beziehungsweise für meine autistische Wahrnehmung. Ich bilde mir ein, dass ich nicht unangenehm rieche, wenn ich mal wieder schwitze. Jedenfalls hat mir das noch niemand gesagt, wohingegen mir andere, ebenso uncharmante Dinge häufiger an den Kopf geworfen werden (Körpergewicht etc.). Liegt schätzungsweise daran, dass ich eben ziemlich stark und häufig schwitze, so dass die geruchserzeugenden Bakterien auf der Haut gar keine Zeit haben, ihre Geruchsstoffe zu entfalten, weil sie direkt „weggespült“ werden.
Ich wasche mich natürlich gründlich, nutze aber hierbei keinerlei Parfüm (sondern ein parfümfreies Pflegeprodukt). Parfüm führt bei mir zu Hustenanfällen, mir wird regelrecht schlecht, wenn Leute ein deutlich wahrnehmbares Parfüm benutzen und damit nicht nur sich, sondern gleich noch ihre komplette Umgebung mit einnebeln zu meinen. Schon beim Gedanken daran, mich selbst quasi dauerhaft damit zu „beduften“, nur um den Mitmenschen evtl. auftretenden Schweißgeruch zu ersparen, widert mich ein wenig an. Vielleicht ein wenig egoistisch. 😉 Aber erforderlich, damit ich überhaupt noch „funktionieren“ kann.
So gesehen sind mir hohe Temperaturen, das meint in meinem Zusammenhang Temperaturen oberhalb von 20 Grad, dann doch deutlich lieber, dann fangen auch andere Leute im Stadion an zu schwitzen und man „muffelt“ eben gemeinsam, so ich denn doch „muffeln“ sollte, wenn ich bereits im Winter „stadionschwitze“. „Muffeln“ deswegen in Anführungszeichen, weil mich Schweißgeruch deutlich weniger stört, deutlich weniger penetriert wie der viel stärkere (soll doch den Schweißgeruch „übertünchen“…) Geruch von Deodorants. Mehr wie gründliche Körperpflege ist meiner Meinung nach nicht erforderlich, und diese beinhaltet bei mir dann halt kein Parfüm. Zumal ich das eh nicht mit ins Stadion nehmen könnte, und es ja doch nach 10 Minuten Stadionstress von mir „heruntergespült“ wäre.

Stressempfindungen, wo andere sich von ihrem Stress erholen

Für andere Menschen mag es eine Art Freizeitwert haben, der Erholung und dem abschalten dienen, ein Fußballspiel im Stadion zu besuchen. Für mich bedeutet es Stress. Stress, den ich mir zur Zeit nicht bei jedem Heimspiel meines geliebten FC St. Pauli antun möchte, antun kann. Oftmals bleibt dann doch nur noch der mehr oder weniger legale Livestream in Internet, obwohl ich nur wenige Gehminuten vom Stadion entfernt wohne und die Eintrittskarte zum Spiel vor meiner Nase liegt. Für mich bedeutet es Stress, die Heimspiele zu besuchen, mehr Stress, als für andere zu arbeiten, denn die sind danach nicht völlig ausgelaugt und benötigen nach jedem Spiel erstmal einen Tag Zeit, um wieder von dieser „Erholung im Stadion“ abzuschalten. Andere schalten während des Spieles selbst ab, gehen gar ins Stadion, um eben von ihrem Alltag abzuschalten, bei mir erfolgt dieses abschalten erst im Anschluss an das Spiel, eben gerade wegen dem Spieles beziehungsweise vielmehr dem Drumherum des Spieles.
Früher bin ich auch noch regelmäßig zu Auswärtsspielen meines Vereins gefahren, das ist für mich aber heutzutage noch undenkbarer wie der Besuch eines Heimspieles. Denn das bedeutet nicht nur den Stress des Spielbesuchs, sondern auch noch Stress bei der Anreise. Diese ewigen Versuche der Mitreisenden, mich in eine Art Smalltalk zu verwickeln. Stundenlang sitzt man dann nebeneinander in Bus oder Bahn… ich „bewaffnete“ mich dann meist mit Buch oder Kopfhörer, nur um nicht dauernd in diese Gespräche verwickelt zu werden, deren Sinn sich mir meist nicht erschloss.

Für andere als eigenwillig empfundene Bekleidungswahl

Immer wieder ein Grund, warum ich angesprochen werde, ist auch die Wahl meiner Bekleidung. Ich laufe im Sommer wie Winter mit denselben Kombinationen draußen herum. Immer einem T-Shirt und einer darüber getragenen Sweatjacke. Und zwar einer ganz bestimmten, die ich in mehreren Farbkombinationen besitze. Nicht auszudenken, wenn die einmal verschlissen sein sollte- ich müsste mich dann erst lange an das Gefühl einer anderen Jacke gewöhnen… was ziemlich mühevoll sein würde, denn die entsprechende Jacke muss eine ganz bestimmte Passform haben, damit ihr Stoff sich nicht unangenehm anfühlt, und sie bei jeder Temperatur mehr oder weniger angenehm zu tragen ist.
Verschneite Kirche hinter BäumenFrieren im eigentlichen Sinne tue ich nämlich auch bei kältester Witterung nicht, obwohl die Klamottenwahl für andere ziemlich dünn anmutet. Eher ist mir zu warm. Ich kann mich nicht daran erinnern, wirklich mal gefroren zu haben. Also so, dass die Zähne klapperten oder so. Es wirkt auf die Mitmenschen regelmäßig ziemlich irritierend, wenn sie selbst dick eingepackt durch den Schnee stapfen und ich mit meiner „Frühlingskombination“ um die Ecke komme. Oftmals habe ich entsprechende, dann hinter meinen Rücken gefallene Kommentare vernehmen können, die sich verwundert oder irritiert äußerten.

Ganz schlimm wird es dann bei Temperaturen oberhalb von 20 Grad Plus, die mag ich schlichtweg gar nicht und vermeide es dann möglichst ganz, aus dem Haus zu gehen, denn dann verstärkt sich das Schwitzen in dieser Kombination- weil es eben ziemlich warm ist. Aber ich kann halt nicht auf die Jacke verzichten, und nur im T-Shirt verlasse ich das Haus nicht… es würde mir etwas fehlen. Am besten fände ich es, wenn es immer zwischen 0 und 10 Grad warm wäre, dann falle ich mit der Bekleidungswahl nicht „seltsam“ auf.

Bewerbungsgespräche in Freizeitklamotten

Ein spezielles „Lieblingsthema“ sind Bewerbungsgespäche um einen neuen Arbeitsplatz. Die gehen regelmäßig schief, und ich denke nicht, dass es immer zwingend an fachlichen Gründen lag. Für Chefs oder Personaler mag meine Kleidung zu salopp erscheinen, wenn ich ihnen da in meiner Sweatjacke gegenübersitze. Die wissen dann auch nicht um die Hintergründe, denn meinen Autismus thematisiere ich in den Anschreiben oder dem Gespräch nicht von mir aus (na gut, sie könnten und werden es vermutlich gegooglet haben, auch egal…), denn dadurch würde ich, fürchte ich, mir auch noch die letzten Chancen auf einen regulären Arbeitsplatz verbauen. Denn dann würde ich ja Zusatzurlaub haben wollen (will ich nicht), wäre nur schwerer kündbar (träfe eh nur bei größeren Agenturen zu, die für mich aber ohnehin eben wegen ihrer Größe nicht infrage kämen), und vor allem, wer stellt denn schon einen potentiellen Massenmörder ein? Hachja, da schwingt noch der Frust vom letzten Dezember und den gnadenlos diffamierenden Spiegelartikel von Frau Briseno über den Amoklauf von Newton/USA nach… Chefs lesen scheinbar gerne solche Spiegelartikel, denn seit Dezember wurden diese unsäglichen Artikel über den Massenmörder in den USA bereits zweimal bei entsprechenden Gelegenheiten thematisiert (also, die Personaler nutzen doch google…).

Mann, der sich eine Krawatte bindet

Vorbereitung aufs Bewerbungsgespräch

Für Personaler scheint es offenkundig ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, dass ein PHP-Coder seinen Job in einer Sweatjacke erledigt, obwohl keinerlei Kundenkontakt herrscht. Man sollte meinen, die entsprechenden Entscheider in den „Neuen Medien“ seien diesbezüglich „jugendlicher“, beziehungsweise einfach nur toleranter, aber es scheint ein erstaunlich konservativer Menschenschlag in den entsprechenden Positionen zu sitzen, der der Auffassung zu sein scheint, die Wahl der Oberbekleidung hätte direkte Auswirkungen auf den erzeugten Programmcode oder so… Hey, Ihr Personaler, meine Arbeitsleistung wird nicht schlechter, nur weil ich sie in meiner Sweatjacke erbringe! Sie wird allerdings schlechter, wenn ihr mir Bekleidungsvorschriften macht, bloß damit eure Cooperate Identity gewahrt bleibt…
Ich dachte bisher immer, man solle sich bei Vorstellungsgesprächen möglichst so anziehen, dass man sich wohl fühlt und sich nicht verstellen. Mal ganz davon abgesehen davon, dass ich gar keine andere Jacke oder so besitze, würde ich mich auch sowas von unwohl fühlen, sobald ich „förmlicher“ angezogen wäre, dass all meine Aufmerksamkeit auf die nicht zu mir passende Bekleidung fallen würde und ich mich nur sehr schwer bis gar nicht auf das eigentliche Gespräch konzentrieren könnte. Und hier gleich einen lieben Gruß an die hier offenkundig mitlesenden Mitarbeiter meiner Arge: Nein, ich habe auch aktuell keinerlei Bedarf an einem neuerlichen sogenannten Bewerbungstraining, denn auch die bisherigen konnten mich nicht davon überzeugen, warum ich bei einem Vorstellungsgespräch im Webprogrammierumfeld unbedingt im Anzug erscheinen soll und warum saubere Kleidung hierfür nicht ausreichend sein sollte. Insbesondere dann nicht, wenn die entsprechenden Kollegen im Arbeitsalltag dann auch nicht mehr im Anzug herumlaufen… aber was einem bei diesen durch das Arbeitsamt finanzierten Bewerbungstrainingsindustrie nicht alles an tollen Ratschlägen erteilt wird, geht eh auf keine Kuhhaut.
Im Prinzip würde ich mir wünschen, dass auch Personaler einem die freie Wahl der Bekleidung überlassen, solange diese sauber ist, und wieder mehr Wert auf die eigentliche Arbeit legen, als darauf, in welcher Form man bekleidet zu einem Bewerbungsgespräch erscheint. Aber vor dem Problem stehen ja auch nichtautistische Menschen, mit dem Unterschied, dass es bei denen halt nicht ganz so stark ausgeprägt sein mag, dass sie nur dann einem Gespräch folgen können, wenn sie die „richtige“ Kleidung tragen.

Was ich mir von der Umwelt wünsche

Letztlich nur ein akzeptiert werden, wie man ist. Andere Menschen müssen mich nicht mögen, auf diesen ganzen zwischenmenschlichen Quatsch lege ich eh keinen besonderen Wert, aber es sollte ein realistisches Ziel sein, das jeder Mensch mit seinen speziellen Eigenheiten erst einmal akzeptiert wird. Und sei es auch nur mit seiner ihm eigenen Bekleidungsauswahl. Was dieses Bewerten von reinen Äußerlichkeiten angeht, sind wir leider noch nicht sehr weit mit der Toleranz gegenüber unseren Mitmenschen… Dinge wie Inklusion lassen sich manchmal auch an solch kleinen Dingen messen, wo man behindert wird, weil man andere Jacken trägt.

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