Consolenausgabe aufzeichnen

Manchmal ist es hilfreich, wenn man die Eingaben, die man in einer Console macht, aufzeichnen und anschließend detailgenau wiedergeben kann. Beispielsweise kann es vom Vorteil sein, jemanden zu zeigen, wie sich ein bestimmter Consolenbefehl bei einem selbst auf dem System auswirkt- und man will ja nicht für jeden einen ssh-Zugang einrichten. Hierfür bietet sich showterm an.

Ihr könnt so beispielsweise zeigen, wie es um eure Festplattenbelegung aussieht, was die letzten Einträge in /var/log/messages sind und welche Prozesse bei euch am meisten Speicher oder CPU benötigen:

Oder wenn es zu unerklärlichen Programmabstürzen kommt, ist es so leicht, die Schritte aufzuzeigen, die man vorher unternommen hat, ohne sich hierfür einen Wolf zu schreiben („Dann habe ich den und den Befehl ausgeführt, und das war die Ausgabe davon“). Oder um jemanden zu zeigen, wie so Dinge wie ein dist-upgrade vor sich gehen- wie ich es gestern gemacht habe und sicherlich bei der nächsten Debian-Version erneut tun werde- und dann wieder wie der Ochs vor der – ähm, naja, dumm da stehe- da hätte ich mir gestern gewünscht, den genauen Ablauf einfach mitgeschnitten zu haben- dann hätte ich beim nächsten dist-upgrade einfach anhand meiner eigenen Aufzeichnung vom gestrigen Upgrade von Debian squeeze auf wheezy die jeweils zu durchlaufenden Schritte nachvollziehen können. Ja, für so was gibt es natürlich auch eine „offizielle Anleitung„, aber anhand der eigenen Schritte kann ich es dennoch leichter nachvollziehen, wie ich dabei vorgegangen bin.
Oder ihr wollt jemanden zeigen, dass eure Internetverbindung gerade grottenlahm ist – dann könnt ihr natürlich auch was wie „Der Seitenaufbau hat ewig lange gedauert“ schreiben – einen wirklichen Eindruck davon kann man sich aber machen, wenn man ihn sich zeitlich gleichartig langsam anschauen kann.
Oder ihr zeigt, wie man pacman4console installiert und spielt

Sowohl das Standalone-Script als auch die Ruby – Version ließen sich auf meinem Debian Wheezy problemlos installieren, auch wenn sie ursprünglich wohl für Macs geschrieben wurden. Mein Bruder meint zwar, all diese Ausgaben ließen sich auch durch simple Textfiles aufzeigen, aber zum einen ist das nicht geeky genug, und zum anderen ist, wie gesagt, die Aussage „Das Seitenladen hat bei mir so und so lange gedauert“ erst so wirklich glaubhaft, wenn es der Gesprächspartner einmal mit eigenen Augen vorgeführt bekommt. 😀
(via lukasepple.de, dessen Contentbereich leider immer noch keine Hintergrundfarbe im CSS definiert hat. Ich glaube, ich leg für dem seinen Blog bald mal ein custom-css bei mir im Browser an, damit sein Contentbereich keine schweinchenrosane Hintergrundfarbe mehr hat, weil in Ermangelung einer bei ihm nicht definierten Hintergrundfarbe eben das bei mir im Browser eingestellte Schweinchenrosa als Hintergrundfarbe verwendet wird, lol)

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