Merkel zu Finanzminister Schäuble und den 100.000 D-Mark
(Via http://www.ipernity.com/blog/22559/197691)
Rob Savelberg, Berlin-Korrespondent der niederländischen Tageszeitung "De Telegraaf", spricht Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Pressekonferenz zur Vorstellung der schwarz-gelben Koalitionsvereinbarung auf die Rolle von Wolfgang Schäuble bei der CDU-Spendenaffäre von 1999/2000 an, weil dieser ausgerechnet Finanzminister der CDU/CSU/FDP-Koalition werden soll.
Merkel ist sichtlich verärgert, dass da jemand so frech ist, diese alte, noch immer ungeklärte Geschichte um 100.000 verschwundene DM wieder aufzuwärmen, antwortet nur knapp und ignoriert die weiteren Nachfragen des Journalisten.
"Frau Merkel, [...] Sie reden heute ziemlich viel über Geld, über Finanzen auch, der Bundesrepublik Deutschland und wollen Sie das Finanzministerium besetzen mit einer Person, der öffentlich beteuert hat im deutschen Bundestag, dass er einen Waffenhändler ‘nur’ einmal getroffen hat und dabei vergessen hat, dass auch noch 100.000 DM von ihm angenommen hat. Also, wie können Sie so eine Person als sehr kompetent schätzen, um [ihm] sozusagen die Finanzen dieses Landes [anzuvertrauen]?"
"Weil diese, weil diese Person mein Vertrauen hat. [...] Ich habe jetzt wirklich alles gesagt dazu. Die nächste Frage, bitte?"
Ein großartiges Video auf youtube dazu
Ganz großes Lob an den Journalisten (bei dem man die Berufsbezeichnung nicht in Anführungszeichen schreiben muss)- solch beißend sarkastisches Nachbohren ist Merkel sichtlich nicht gewohnt.
- Der Artikel von Rob Savelberg auf der Website des Telegraaf: http://www.telegraaf.nl/
- (Inoffizielle) deutsche Übersetzung des Artikels
- Omar (toomuchcookies.net) spricht anschließend mit Savelberg und fragt ihn nach der Reaktion der anderen anwesenden Kollegen gefragt hat
- Video downloaden: http://preview.tinyurl.com/merkel-flv oder http://preview.tinyurl.com/merkel-mp4.
- Interview mit Savelberg als Top-News im Politik-Teil von WELT Online
Guerilla – Marketing auf der Frankfurter Buchmesse
Jung von Matt/Neckar lässt für den Eichborn - Verlag, den Verlag mit der Fliege, 200 mit Bannern bestückte Fliegen auf der Frankfurter Buchmesse starten: Youtube
Familienparty von “Flashmob-Polizei” gesprengt
Vom Flashmob auf Sylt hat ja schätzungsweise jeder schon gehört, ebenso wie von der anschliessenden Diskussion, derartige Events müssten verboten oder aber zumindest kontrolliert werden.Zu was für obskuren Entwicklungen sowas führen kann, hat nun ein Brite erfahren dürfen, der seine Familienparty via Facebook planen wollte- für 30 Familienangehörige und Freunde. Sie wurde von der Polizei beendet, noch bevor sie wirklich begonnen hatte- von Polizei mit Protektoren, Hubschraubern und änlichen Dingen.
Allerdings muss man ja auch zugeben, dass Burger für 30 Personen im Wert von rund £800 wirklich ziemlich verdächtig sind.
Diskussion im Bundestag wie bei Monty Pythons
LOL, achtet mal auf die Zwischenrufe bei einer Bundestagsdiskussion zum Thema "Stoppschilder vor kinderpronografischen Seiten", hatten ein bischen was von Monty Pythons... ![]()
Dr. Hans-Peter Uhl (CDU/CSU): Herr Präsident! Meine verehrten Kolleginnen und Kollegen! Wer immer zu diesem Thema spricht...
(...)
Im Internet sehen wir entsetzliche, unbeschreibliche Bilder einer ganz abscheulichen Tat.
(Christel Humme [SPD]: Ich nicht!)
Wir wollen jetzt und sofort in Deutschland mit einer entsprechenden Vereinbarung Erfahrungen sammeln.
Frau Zypries, ich möchte nicht, dass Sie jetzt beifällig nicken. Ich möchte, dass Sie sich an Ihren Brief von vor zwei Wochen erinnern,
(Caren Marks [SPD]: Das ist anmaßend! Wie sind Sie den drauf?)
in dem Sie schreiben - ich habe den Brief hier -, dass Sie diesen Weg für falsch, für rechtswidrig, ja für verfassungswidrig halten.
(Jerzy Montag [Bündnis 90/Die Grünen]: Da ist viel Wahres dran!)
Meine Damen und Herren, bitte erinnern Sie sich an die Väter des Grundgesetzes.
(Caren Marks [SPD]: Es gab auch Mütter!)
Stellen Sie sich einmal vor, die Väter
(Caren Marks [SPD]: Und Mütter!)
Es ist Grillzeit?
Nun, jetzt wird es ja wieder wärmer, Zeit, die Grills rauszuholen... Und immer wieder steht man vor dem selben Problem, der Grill ist kalt und die Gäste schon hungrig um einen gescharrt. Was liegt also näher, als beim Grill anzünden etwas schneller vorzugehen?
Hier mal ein in zwei Sekunden entzündeter Grill, unter Zuhilfenahme von Flüssigsauerstoff. Das würde ich mal als die "ungefährliche" Variante bezeichnen...
Dann gibt es noch eine andere Methode, die zugleich die Möglichkeit bietet, auch größere Menschenmengen extrem schnell mit Grillgut zu versorgen. Hierfür benötigt man allerdings einen Container...:
Man könnte gewissermassen auch sagen, dass die anwesenden Gäste zum grillen da waren, wobei man den Gästen bei deren Einladung besser verschweigen sollte, dass es die Gäste sein werden, die gegrillt werden...
