15-minütiger Einparkvorgang: How to back into a parking space (or bang-bang parking)

Bei mir vor der Tür fand gerade ein 15 Minuten dauernder Einparkvorgang statt.
Neugierig durch das minutenlange Klappern des alten Diesels geworden ging ich ans Fenster und sah es mir an, inklusive Parkrempler.

Die letzten Minuten, bei denen Nachbarn panikartig ihre Autos in Sicherheit brachten (allerdings erst, nachdem sie angerempelt wurden) habe ich dann auch mitgefilmt, leider passierte dann aber nichts entscheidendes mehr, aber auch vorher hatte es gewisse – ähm – Längen. 😉

Später kam der Nachbar dann inklusive seines nun beschädigten Autos zurück (und parkte innerhalb von Sekunden ein), und es wurde gemeinsam der Schaden begutachtet.

Ich hoffe, diese Person belässt es dann zukünftig besser bei diesem Einparkversuch, ich möchte nicht wissen, wie die dann fährt, wenn das einparken in eine relativ große Parklücke mit Platz für zwei Autos 15 Minuten dauert – und es dann trotzdem noch zu einem Parkrempler kommt…

Verschobene Gefühlswelten

Gefühlswelten
Scheiß Morgen, Heute. Heute – heute ist ein scheiß Morgen. Der Nachbar über mir zog es vor, meine morgendliche Routine empfindlich zu stören, indem er scheinbar ein Loch in die Zimmerwand fräste. Das erzeugte einen Heidenlärm, und fortan rieselte der Putz den Kabelschacht herunter, an meinem Kopf vorbei. Ich schaute an die Decke, wartete nur noch darauf, dass diese herunterkam, alles vibrierte, oben kreiste der Bohrer, in meinem Kopf wirre Gedanken von Erdbebengebieten, bei denen die Decken herabstürzten, änlich, wie sie einst im World-Trade-Center herunterkamen- Baaam, baam, BAM, BAMBAM, BAMBAMBAM.
Angstschweiß. Am liebsten würde ich das Schlafzimmer schnellstmöglich verlassen.
Ich war unfähig, das zu tun. Meinen Blick von der Zimmerdecke zu lösen. Ich wartete auf den Moment, an dem nicht nur den Kabelschacht Steinbröckchen herunterrieselten, sondern an dem mir die Decke auf den Kopf fiel. Dieses Sprichwort erschien mir plötzlich erstaunlich nah. Realitätsnah, und doch ein wenig surreal. Ich begann, Farben zu sehen. Die schleifenden Bohrgeräusche, dieses quitschen, mit dem sich der stumpfe Bohrer durch den harten Beton der Decke bohrte, der Decke, die gleichzeitig auch Fußboden ist, diese Geräusche, die wandelten sich in ein irres Farbenspiel. Der Lärm, er war rot – blutrot. Getränkt von meinem Blut, das seitlich herausquoll, von der heruntergestürzten Decke herausgequetscht.
Ich hasse es, wenn mich meine Umgebung so unsanft aufweckt, wenn die Musik, die ich beim Frühstück einschalte, mich nicht beruhigt, sondern nur noch mehr aufregt. Die Momente, in denen ich Musik sehen und Farben riechen kann.

Asperger-Syndrom kann etwas wunderschönes sein. Er sorgt dafür, dass man in Momenten, die andere als stressig empfinden mögen, in Momenten großer Unruhe, erstaunlich gut in sich einkehren kann, seinen inneren Frieden mit sich selbst finden kann. Er führt andererseits aber auch zu einem aufgewühlten Selbst, wenn Dinge nicht so wie erwartet ablaufen. Wenn der Nachbar einem durch ein Bohren aus dem Schlaf holt.
Aber das können wohl nur andere davon „Betroffene“ verstehen.

Lassen wir das… Ich brauche eine Rückzugsmöglichkeit. Etwas, das mich jetzt beruhigt.
Meine morgendlichen Rituale.

Nachdenkliches

Ein Unfall. Vermutlich wird er von vielen gesehen, doch niemand hält an. Sechseinhalb Minuten, die wachrütteln! Und sei es nur, dass zuünftig dann wenigstens Händchen gehalten wird.

(via taxi-blog.de)

Aus meinem Mund fallende Pferdeknochensplitter

Arghs, was für ein Horrortripp war das denn gerade?! Ich wachte schweissgebaded auf. Kurz vorher fielen mir zerstossene Pferdezähne, Pferdeknochen, Elefantenstossszähne und alle möglichen sonstige Knochensplitter aus meinem Mund. Ich speite sie die ganze Nacht über aus, ich sammelte sie in großen Eimern, brachte sie zu meinem Zahnarzt, um ihn zu berichten, dass mit mir irgendetwas nicht stimmen würde, aber der verharmloste das und meinte, das sei alles ganz normal, ich solle mir da keine grossen Sorgen machen, das würde von ganz alleine wieder vorbeigehen und andere hätten das auch gelegentlich… Panik, bitte nie wieder so einen realistisch erlebten Alptraum- ich werde auch nie wieder so etwas schweres wie ein Bauernfrühstück am Abend essen.

Jetzt brauch ich erstmal einen Kaffee…

Alleine

Keane – Atlantic

I don’t wanna be old and sleep alone
An empty house is not a home
I don’t wanna be old and feel afraid

I don’t wanna be old and sleep alone
An empty house is not a home
I don’t wanna be old and feel afraid

And if I need anything at all

I need a place
That’s hidden in the deep
Where lonely angels sing you to your sleep
Though all the world is broken

I need a place
Where I can make my bed
A lover’s lap where I can lay my head
Cos now the room is spinning
The day’s beginning

Aktuell geht es mir nicht so gut. Es sind einige Dinge passiert, die mich ziemlich unvorbereitet umgehauen haben, die mich geistig und körperlich überfordert haben. Ich brauche etwas Abstand, ich brauche etwas Ablenkung, um mich wieder zu sammeln, damit es mir wieder besser geht.
Die Musik von Keane hilft mir dabei, auch wenn es nicht die musikalische Musikrichtung ist, die ich normalerweise höre.
Aber sie beruhigt.

Reise schon gebucht?

Dann ist das hier die optimale Webseite für dich. 😉

TV – Tipp: Arte Themenabend „Überwachung“

Heute ab 20:40 Uhr der Arte Themenabend rund um gesellschaftliche Überwachungsmassnahmen. Ansehen! (mehr …)

Onlineüberwachung und staatliche Trojaner

Meine Fresse. Wann lesen eigentlich diese ganzen Pseudoexperten, und vor allem die Schreiber vom heise – „News“ticker mit ihrer lächerlichen „Bundestrojaner“- Panikmachen mal den Telepolis- Artikel dazu?! Dieses geballte Nichtwissen ist ja nicht mehr auszuhalten. 🙁 So viele Trojaner, wie ich geschickt bekomme, muss ich ja von sämtlichen Geheimdiensten und Polizisten der Welt ausspioniert werden…

There’s a golden sky…

So. #003 - You'll never walk aloneNachdem die letzten Tage hier sehr aufreibend waren, hoffe ich jetzt mal, dass es heute endlich wieder etwas Licht am Horizont gibt. Nicht nur, dass ich Sylvester irgendwie meinen sentimentalen hatte, nee, am 1. Januar fing das neue Jahr für mich dann so an, dass eine meiner Katzen plötzlich seltsam feucht am Hinterteil wurde.
Ansonsten schreibe ich nun auch in meiner Flickr- Fotogalerie täglich über meine Beflindlichkeiten (im Rahmen des „365 Tage- jeden Tag ein Foto von einem selbst„- Foto-Pools). Es mag zwar seltsam erscheinen, warum ich das dann nicht einfach hier im Blog schreibe, sondern stattdessen eine Fotocomunity dafür verwende, aber warum das so ist – darüber bin ich mir bisher selbst noch nicht so ganz im klaren, und hin und wieder werde ich dann wohl, wie jetzt auch, die dortigen Tagesgeschichten hier zusammenfassen. (mehr …)

Wenn die Mutter mit dem dicken Sohn Karussell fährt…

LOL. Die Mutter am abgackern und den Puls des Sohnes fühlend, der etwas pummelige Sohn völlig in Panik, leicht stranguliert in den Seilen hängend während einer „Kugelbungeehochschussfahrt“…