Wurst mit Gummibärchengeschmack und Deutscher Olympischer Sportbund auf Drogen

Ja, sagtmal, sind denn heute alle auf Drogen? Erst wird mir eine Verfolgungsjagt von wildgewordenen Bikern auf der Jagt nach einem Jeepfahrer in die Timeline gespült, der in Panik nach einem Unfall mal eben auf der Flucht ein paar andere überrollt, weil die mitten auf der Interstate stehen geblieben sind:

Kurz darauf folgt dann die neue Kollektion vom Deutschen Olympischen Sportbund, mit denen das Deutsche Team in Sochi 2014 die Eröffnungsfeier bestreiten will, bei der ich kurz davor bin, mir alleine deswegen schon mal vorsorglich bei ebay einen alten Schwarz – Weiß – Fernseher zu schießen…:

Als nächstes spült mir dann jemand einen Metzger in die Timeline, der ganz neue Geschmacksrichtungen bei seinen Bratwürsten entwickelt hat- unter anderem eine mit Gummibärchen:

Ja, seid ihr denn heute wirklich alle auf Drogen oder so?!

Leerer Kaffeebecher


Anblick, der mich heute schon den ganzen Tag nervt. Irgendwie ist mein Kaffeebecher durchgehend ausgetrunken, obwohl ich mir ständig neuen Kaffee nachschenke. Inzwischen ist die Kanne auch leer… und mein Motivationslevel für den heutigen Tag ebenfalls.

Dr.Pepper (aus Kanada) im Vergleich zur deutschen Dr.Pepper

Aus Kanada (Cadbury Beverages Canada Inc.), mein neuester catch!

Aus Kanada (Cadbury Beverages Canada Inc.), mein neuester catch!

Einige werden es bereits wissen – ich sammele Getränkedosen. Hier nun mein neuester Fund: Eine kanadische Dr. Pepper – Dose. 😉
Und damit es für die Leser hier nicht zu öde ist (mancher findet es vielleicht etwas eigenwillig, eine Getränkedose zu fotografieren), gleich noch ein paar Dinge dazu, die mir im Zusammenhang mit dieser kanadischen im Vergleich zu einer deutschen Dr. Pepper – Dose so aufgefallen sind, speziell, was auch den Geschmack angeht:
Importiert aus Holland

Importiert aus Holland

  • Die kanadische Variante von Dr.Pepper scheint mehr CO2 zu enthalten als die deutsche. Es sprudelt merklich mehr, beim einschenken in ein Glas besteht ab einer Glasfüllhöhe von 50% der Rest des Glases erstmal aus Schaum, der jedoch schnell wieder in sich zusammenfällt. Erinnerte mich ein wenig an DDR – Cola, die schäumte auch so sehr (dann allerdings mit bräunlichen Farbtönen versetzt). 😉
  • Nicht nur die Menge an Kohlensäure variiert natürlich – die Menge an Dr.Pepper in Kanada beträgt 355 ml und nicht, wie hier, 330 ml.
  • Selbstverständlich 😉 ist die kanadische Dr.Pepper süßer. Sie enthält schlichtweg mehr Zucker als die deutsche. Muss scheinbar alles pappsüss da drüben sein…
  • Nicht verschwiegen werden kann auch ein herausschmeckbarer Chlorgeschmack. Nicht so schlimm wie das Wasser in deutschen Schwimmbädern, aber eben, trotz des Zuckergehalts und intensiven Geschmacks nach – naja, Dr. Pepper halt – dennoch deutlich herausschmeckbar. Es ist echt kein Gerücht, dass die „da drüben“ ihr Trinkwasser stärker als hier in Deutschland chloren.
  • Natürlich sieht auch das Logo etwas anders aus, das ist aber zu vernachlässigen…
  • …solange Dr. Pepper halt nach Dr. Pepper schmeckt. Und das tut es, egal, ob in Deutschland oder Kanada 😉

Ausgewogene Ernährung

Getreide, Rindersteak, Spargel, Tomaten, Pfeffer und dazu ein wenig Käse und Sauce, sowas kann doch gar nicht ungesund sein. 🙂

Pizza Gourmet (Joeys Altona)

Pizza Gourmet (Joeys Altona)


Mußte einfach mal wieder sein… 😉
Bei Joeys auf dem Foto sah sie übrigens fast genauso aus- na gut, ein bisschen weniger verbrannt, aber ansonsten…

Endlich wird es wieder kühler…

So, nachdem in den heissen Sommermonaten ein wenig Ruhe einkehrte, was meine ausserhäusigen „Durchdiegegendwanderungen“ angeht, wird es nun endlich herbstlicher. Wenn ich irgendetwas nicht mag, dann ist es T-Shirts zu tragen, da ich zu relativ starkem schwitzen neige (auch schon zu den Zeiten, als ich deutlich dünner war- Gruß an Müller-Westernhagen). Das ist zwar auch der Fall, wenn ich die Stoffjacke trage, man sieht es aber nicht so stark, und immer mit verschwitzten T-Shirts rumzulaufen sieht einfach blöde aus… (mehr …)

Einige Fotos vom 27.Mai (kurzer Abstecher zum Fischmarkt)

So, nun sind auch die Fotos vom 27. Mai online, als ich von der Fischauktionshalle in Richtung Fischmarkt Hamburg Altona ging und dabei jäh unterbrochen wurde – einerseits Yoh!vom einsetzenden Platzregen, andererseits aber auch vom urplötzlich leerem Kameraakku, beides nicht gerade motivationsfördernd, die Erkundung weiter fortzuführen. Daher auch nur relativ wenige Fotos auf flickr (dort teilweise nur für Freunde einsehbar) oder Ipernity (alle). Aber am 29. Mai ging ich fast dieselbe Strecke dann ja nochmal, allerdings zur Abwechslung dann nicht direkt unten an der Elbe, sondern weiter oben mit besserem Blick auf die Elbe, und dann auch weiter bis zum Altonaer Balkon. Die Fotos kommen dann demnächst hoch (und die Kilos runter).
Übrigens gab es dann doch erst heute das bereits für den 28. Mai angekündigte Paprika- Currychicken- Mittagessen.

Zu Essen wirds wohl irgendwas mit Paprika, Tomate und Putenbrustfilet geben- was anderes befindet sich im Moment schlicht auch nicht im Kühlschrank…
Weiß noch nicht, wie ich das genau zubereiten werde, aber mir schwebt es vor, die Paprika auszuhöhlen aka zu köpfen und da dann im eigenen Saft kross gebratene, kleingeschnittene Currychickenstreifen reinzupacken, das ganze dann gedeckelt mit Tomatenscheiben im Backofen gegarrt- habe nämlich auch noch nen Rest Büffelmozarella, der so langsam mal aufgebraucht werden müsste… mal schauen.

After another currychickendance...Den Büffelmozarella gab es allerdings abends mit Tomate auf Schwarzbrot (nachdem ich mittags die schon erwähnten zwei Cheeseburger mampfte, ahm, tjo…), aber dafür kam dann heute Dänischer Schnittkäse („Caverna – herzhaft delikat“ vom Aldi) auf die Tomatenscheibe, welche das Currychicken in der Paprika abdeckte. Sehr lecker, sach ich euch… 😉 (ansehen bei ipernity oder flickr)

Lebensmittel – Tabelle

So, habe nun die nächsten Tage fotografisch hochgeladen…
Und bevor ich es vergesse: Jemand schickte mir eine sehr brauchbare, nach Themen geordnete Lebensmittel-Übersicht. Nun habe ich auch zukünftig nicht vor, den Kalorienrechner anzuwerfen, aber um sich Alternativen für liebgewonnene „Esssünden“ herauszusuchen, eignet die sich schließlich auch. Weg mit der Salami, her mit dem fettrandfreiem Lachsschinken oder so. (mehr …)

Lebensumstellung

Die Geschichte, wie eine Jacke, die ich unbedingt haben wollte, und die mir trotz Spezialgrößenanpassung dann doch nicht passte, meinen Lebensstil umzustellen vermochte

Gemüse
Daraus wurde letztlich dann eine äusserst leckere Gemüsepfanne. 🙂
Dazu gabs nen in Stückchen geschnittenes Minutensteak. Und nun kommt der "Clou": Gewürzt wurde das ganze ausschließlich mit „Laos“ (von Wankwai).

Laos ist der malaiische Name für Galgantwurzel.
"In der südostasiatischen Küche ist Laos ein dominierendes Gewürz, sein Geruch ähnelt dem von Ingwer, sein Geschmack ist brennend würzig.
In Indonesien wird Laos für Fischgerichte und Meeresfrüchte sowie für würzige Gemüsespeisen verwendet.

Für jemanden, der sich bis vor einigen Wochen mehr oder weniger nur von Fertiggerichten, denen die ein oder andere frische Zutat „beigemischt“ wurde, ernährt hat, ist es eine ziemlich spannende Erfahrung, dass Gemüse einen hervorragenden Eigengeschmack besitzt. 😉
Nein, das ist übertrieben, aber es war bisher so, dass mir Gemüse in seiner ursprünglichen Form immer seltsam nüchtern vorkam, sicherlich ein Umstand der bisherigen Glutamatschwemme in dem, was ich so in mich reingestopft hatte. Ich Idiot habe ja sogar damals, ich ich mir solcherlei Gemüsepfannen gemacht habe, noch Glutamat dazu gemacht, ich Honk *mitdemkopfaufdietischplatteschlag*
Einfach, weil das die Industrie ja auch so gemacht hat, und es musste ja irgendeinen Grund haben, warum das überall drinne war, und gehörte also da genauso rein, wie in nahezu jedem Lebensmittel Zucker gehörte.
Ich sollte es eigentlich besser gewusst haben, weil ich ne Ausbildung in der Lebensmittelindustrie absolviert hatte, und insofern ziemlich genau wusste, was die einzelnen Zutaten bewirken und vor allem, weswegen die eingesetzt wurden- ich hatte es verdrängt, wie ich so vieles in den letzten 10, 15 Jahren verdrängt hatte. (mehr …)

Edelgastronomiekritiker testet McDonalds – Hamburger

Wenn der renomierte Edelgastronomiekritiker Jürgen Dollase (gewissermaßen der Marcel Reich-Ranicki der Restaurantkritiken) einen McDonalds – Hamburger testet, kann das Ganze nur in einer skurrile Nummer enden. Und jenes ist auch der Fall, schaut euch das Video bei faz.net an.
Ein paar Fragen bleiben dann aber doch übrig:

  1. Wieso hat der Tester den Hamburger erst abholen und lauwarm werden lassen, anstatt ihn gleich an Ort und Stelle zu verzehren? Macht der Tester dies auch bei Stern- und Haubenrestaurants?
  2. Wie wird wohl frittiertes Eis schmecken, wenn man es sich mit nach Hause nimmt und dann nach einer halben Stunde zu essen versucht?
  3. Wieso isst er ein Produkt, welches offensichtlich darauf ausgelegt ist, es in einem Stück zu essen, mit Messer und Gabel, zutatenweise? Der Geschmack wird auch davon bestimmt, wie man etwas zu sich nimmt. Etwas, was man zerteilt mit Messer und Gabel zu sich nimmt, schmeckt einfach anders wie etwas, was man sich im ganzen zwischen den Kiefer schiebt.
  4. Zu monieren, das Burger“brot“ schmecke nach annähernd nichts, ist wie zu bemängeln, bei einer Creme brulé würde die Karamellkruste ja ganz fürchterlich knacken, das spräche ja gegen deren Frische, sie sei ja offenkundig bereits restlos ausgetrocknet

Aber eines muß man dem Video ja lassen – lustig ist es in jedem Fall. 😉

Ekelhaft schmeckende ESL – „Frisch“Milch

Laut einer gfk – Studie sind dreiviertel der deutschen Haushalte bereit, mehr für Milch zu bezahlen.
Obwohl ich bei der GfK als Panelteilnehmer fungiere, hat man mich bei dieser Frage nicht gefragt, denn seit kurzem trinke ich keine Milch mehr.
Seit Anfang November gibt es bei meinem Aldi (Paul-Roosen-Str. 43, Hamburg St.Pauli) nur noch ESL – Milch, die vollmundig auf der Verpackung mit „Länger frisch“ und „Unverfälschter Geschmack“ beworben wird. Aldi war bei mir in der Gegend der letzte Laden, bei dem ich noch Frischmilch kaufen konnte- nunmehr gibt es überall nur noch pseudo-Frischmilch, die ich eher als H-Milch bezeichnen würde.
Testweise kaufte ich am 4. November nochmal einen Liter dieser „Frischmilch“ – geschlossen(!) haltbar bis zum 24.11, also mindestens schlappe drei Wochen. Wohlgemerkt geschlossen, denn geöffnet ist sie bereits nach drei Tagen schlecht gewesen- sprich, ich habs binnen dreier Tage nicht geschafft, die dann auch mal auszutrinken, danach brauchte ich es dann nicht mehr…
Mal ganz von diesem Umstand abgesehen schmeckte sie auch vorher einfach nur eklig. Ich weiß nicht, da können mir die Hersteller noch so oft sagen, dass der Geschmack unverfälscht sei, für mich schmeckt die einfach nur chemisch- eklig, wie Medizin, die man in H-Milch aufgelöst hat. Da wird seitens der Verbraucherverbände immer gesagt, als Verbraucher könne man durch sein Einkaufsverhalten entscheiden, welche Produkte erfolgreich sind – aber mir als bisherigen 3 Liter täglich- Frischmilchtrinker bleibt in Ermangelung einer Einkaufsmöglichkeit von Frischmilch, die diesen Namen auch verdient (und dann auch noch danach schmeckt) leider nun nur noch der völlige Verzicht auf Milchkonsum. Nachfrage beim Filialleiter, wo ich denn die pasteurisierte Frischmilch finden würde, brachte nur ein „Tja“ hervor. Weitere Nachfrage dann immerhin ein „Hamwanich“ und „Ich bestell die Milch nur, andere gibts nicht mehr“. Soviel dazu.

Und kommt mir nicht mit Ökomilch – ich wäre zwar bereit, mehr für meine Milch zu bezahlen, aber nicht die dort verlangten Preise – das ist nicht drin. Ich möchte doch einfach nur wieder die Auswahlmöglichkeit haben, Frischmilch zu kaufen!
Oder sollte ich hier in fussläufiger Umgebung noch eine Bezugsquelle für Frischmilch übersehen haben?