St. Pauli – Stadtteilversammlung am 20.09., 15 Uhr, im Millerntor

Anknüpfend an die letzte große Stadtteilersammlung, welche im Februar im Ballsaal statt fand (damals standen die Essohäuser sogar noch), auf der die sogenannte Ballsaal-Resolution beschlossen wurde, findet nun im Anschluss an die „Die Stimmen von St. Pauli“- Umfrage, zu der tausende Umfrageflyer an die Haushalte verteilt wurden eine neue Stadtteilversammlung statt, und zwar am 20. September 2014 um 15 Uhr, erneut im Ballsall in der Südkurve im Millerntorstadion.
Weitere Infos entnehmt ihr dem Flyer oder aber
stpauliselbermachen

Stellenangebote vom Arbeitsamt als Verarsche

Ich schüttel mit dem Kopf. Das man als Arbeitssuchender mitunter Stellenangebote von der Arge zugeschickt bekommt (jedenfalls in der letzten Zeit bei mir ist das der Fall), daran habe ich mich gewöhnt. Auch habe ich mich daran gewöhnt, dass ein Großteil dieser Arbeitsstellen effektiv überhaupt nicht existiert, akut also kein Arbeitsplatz zu besetzen ist. Sie dienen für das rekrutieren von Leuten „für bessere Zeiten“, sie dienen als Imagewerbung („Schaut her, uns geht´s so gut, wir suchen sogar schon neue Leute, so viel haben wir zu tun“)- und manchmal habe ich das Gefühl, sie dienen für die Pausenunterhaltung in den Personalabteilungen.
Viel anders kann ich mir einige Stellenangebote nicht mehr erklären. Der „Witz“ an der Sache ist, dass ich mich auf Stellenangebote bewerben muss, will ich nicht riskieren, auch noch bis nach unterhalb des Existenzminimums sanktioniert zu werden. Egal, wie schwachsinnig das Stellenangebot ist. Wie gesagt, in einigen „Firmen“ spielt man scheinbar gerne mit der Existenz von Arbeitssuchenden, das scheint denen Spaß zu machen. Ein derartiges Stellenangebot, welches schon eine Weile zurück liegt (und deswegen nicht mehr online verfügbar ist), möchte ich euch jetzt präsentieren:
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Hier eine Zukunft! Manifest für Lampedusa in Hamburg

Wir, die Unterzeichnenden, erleben seit dem Frühjahr 2013 mit, wie eine Gruppe von afrikanischen Flüchtlingen, die in Libyen gearbeitet haben und 2011 vor dem Krieg geflüchtet sind, hier in Hamburg für ihre Rechte kämpft. Wir unterstützen den Kampf dieser Gruppe, aus den unterschiedlichsten Gründen. Die einen sind aus christlicher Nächstenliebe dabei, andere aus humanitären oder politischen Gründen, manche sind als Nachbarin oder Nachbar dazugekommen, andere von uns vertreten soziale, kulturelle oder politische Institutionen. Was uns eint, ist die Überzeugung, dass diese Menschen eine Zukunft haben müssen – und zwar hier, in dieser Stadt. Wir meinen, dass sie alle Gründe haben, sich gegen die EU-Flüchtlingspolitik zu stellen, die der Senat an ihnen zu exekutieren versucht. Wir sind froh, dass sie den Mut und die Ausdauer haben, sich dagegen zu stellen.
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Virtuelle LampedusaHH – Ausstellung

Auf lampedusaausstellung.blogspot.de befindet sich eine virtuelle LampedusaHH – Ausstellung. Wirkt noch etwas textlich überfrachtet, aber das wird sicherlich noch etwas strukturiert…

Stadtteilversammlung am Samstag, 08. Februar

Zusammen mit SOS St. Pauli, Park Fiction, Zeckensalon, und dem Fanladen St. Pauli lädt die Initiative Essohäuser zur großen Stadtteilversammlung! Es geht um die ESSO-Häuser, aber auch um den Stadtteil an sich!
Kommt alle, ladet Freund_innen ein. Machen wir uns gegenseitig schlau über die aktuellen Entwicklungen im Stadtteil – tragen wir das Wissen um Esso-Häuser, Gefahreninseln, „Business lmprovement District (BIO) Reeperbahn“, Privatisierungs- und Gentrifizierungsprojekte zusammen.
St. Pauli selber machen!
Samstag, 08. Februar, 16 Uhr (Einlass ab 15:30 Uhr), Ballsaal des FC St. Pauli (Südtribüne, Eingang neben dem Clubheim, Zugang über Budapester Straße –> Harald-Stender-Platz).
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Hamburg, so wie du dich zuletzt zeigst, so hasse ich dich!

Kaputtgesparrte Essohäuser

Kaputtgesparrte Essohäuser


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Bewohner vom #Gefahrengebiet werden aufgefordert, sich umgehend zu kennzeichnen!

Fahrraddemo aka Critical Mass am 09. Januar 2014 (CC-Lizenz, Namensnennung „Twitter: @kiezkickerde“)

Bewohner Danger Area Potentiell gefährlich

Zum downloaden anklicken (dangerarea.pdf)


Bitte verteilen, verändern, an die Jacke heften, an Bäume oder Haustüren hängen oder sonst was auch immer damit anstellen. Bewusst uneindeutig gehalten, ob nun das Gefahrengebiet oder der Bewohner potentiell gefährlich ist.
Und nein, das ist keine Anleihe an den Judenstern, dem sein Tragen war Pflicht, mir ist es egal, was ihr damit macht, wo ihr ihn euch hinpappt, oder ob ihr es überhaupt tut. Und es ist bewusst kein Stern, Kreuz oder sonst was, sondern ein (modifiziertes) Verkehrszeichen.

Mein Statement zu der Thematik „Gefahrengebiet“, in holperigem Englisch, aber der Sinn sollte sich erschließen: ipernity.com

Top:
commons.wikimedia.org/wiki/File:Zeichen_101.svg By Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (German Federal Ministry of Traffic, Building and Housing) (Public domain), via Wikimedia Commons

Bottom: commons.wikimedia.org/wiki/File:Zusatzzeichen_1020-32.svg (Public Domain)

9. November – ein für Deutschland geschichtsträchtiges Datum

Schulkinder brauchen sich im Grunde genommen nur ein einziges Datum plus die dazugehörenden Jahreszahlen zu merken, und haben damit dann viele Ereignisse, die für Deutschland, für die Welt eine Rolle spielten beisammen:

  • 09. November 1918: Die November – Revolution, welche zur Abschaffung der Monarchie führte
  • 09. November 1923: Putschversuch durch Hitler in München
  • 09. November 1938: Pogromnacht („Reichskristallnacht“), welche einen Wendepunkt von der Diskriminierung hin zur systematischen Verfolgung und Ermordung unzähliger Menschen darstellte
  • 09. November 1949: Die Außenminister der USA, Großbritanniens und Frankreichs beschließen die Aufnahme von Verhandlungen mit der Bundesrepublik Deutschland, die schließlich zum Petersberger Abkommen führen
  • 09. November 1967: Bei der Amtseinführung des neuen Rektors der Hamburger Universität entfalten Studenten ein Transparent mit dem Spruch Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren, der zum Symbol der 1968er-Bewegung werden wird
  • 09. November 1989: Fall der Berliner Mauer, damit wohl die erste und einzige gewaltfreie Revolution in Deutschland
  • 09. November 2001: Der Deutsche Bundestag beschließt infolge der Terroranschläge vom 11. September das Anti- Terror- Gesetz, welches unter anderem das Religionsprivileg im Vereinsrecht abschafft, aber auch zu vielen weitreichenden Überwachungsmaßnahmen führt
  • 09. November 2007: Der Deutsche Bundestag verabschiedet das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung

Insgesamt überwiegen an diesem 09. November irgendwie die negativen Ereignisse der deutschen Geschichte… darum denke ich, lege ich mich jetzt wieder ins Bett und träume von der Abschaffung dieses Tages, denn was Positives wird der heutige Tag auch in diesem Jahr nicht bewirken können. Insgesamt bleibt die Message, dass an diesem Tag viel Scheiße geschehen ist haften..

Eine Schande für Hamburg, Deutschland, Europa und die Welt

Einen wundervollen Brief an den Senator Neumann schrieb magischerfc.de. Durchlesen und anschließend bitte sich dem St. Pauli – Manifest auf wirsindmehr.de widmen und auch dort entsprechend handeln.

St. Pauli – Manifest für die Lampedusa – Flüchtlinge

Das Manifest ist gestern online gegangen und findet sich unter wirsindmehr.jimdo.com. Wir sind überwältigt, wie viele Menschen sich schon vor Onlinestellung eingetragen haben.
Nun ist es an der Zeit noch mehr Unterstützer zu finden. Unser Ziel ist es der Stadt Hamburg zu zeigen, dass sich eine breite Masse an Menschen mit den afrikanischen Flüchtlingen solidarisiert. Wir müssen lautstark auf uns aufmerksam machen, so dass der Senat Hamburg uns nicht übersehen kann!

Online habt ihr nun die Möglichkeit weiterhin Eure Stimme abzugeben. Wir zählen weiterhin auf Euch! Das Manifest als PDF-Download: Wir_sind_mehr-Manifest (32 KB).
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