Hier eine Zukunft! Manifest für Lampedusa in Hamburg

Wir, die Unterzeichnenden, erleben seit dem Frühjahr 2013 mit, wie eine Gruppe von afrikanischen Flüchtlingen, die in Libyen gearbeitet haben und 2011 vor dem Krieg geflüchtet sind, hier in Hamburg für ihre Rechte kämpft. Wir unterstützen den Kampf dieser Gruppe, aus den unterschiedlichsten Gründen. Die einen sind aus christlicher Nächstenliebe dabei, andere aus humanitären oder politischen Gründen, manche sind als Nachbarin oder Nachbar dazugekommen, andere von uns vertreten soziale, kulturelle oder politische Institutionen. Was uns eint, ist die Überzeugung, dass diese Menschen eine Zukunft haben müssen – und zwar hier, in dieser Stadt. Wir meinen, dass sie alle Gründe haben, sich gegen die EU-Flüchtlingspolitik zu stellen, die der Senat an ihnen zu exekutieren versucht. Wir sind froh, dass sie den Mut und die Ausdauer haben, sich dagegen zu stellen.
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Hamburg, so wie du dich zuletzt zeigst, so hasse ich dich!

Kaputtgesparrte Essohäuser

Kaputtgesparrte Essohäuser


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Bewohner vom #Gefahrengebiet werden aufgefordert, sich umgehend zu kennzeichnen!

Fahrraddemo aka Critical Mass am 09. Januar 2014 (CC-Lizenz, Namensnennung „Twitter: @kiezkickerde“)

Bewohner Danger Area Potentiell gefährlich

Zum downloaden anklicken (dangerarea.pdf)


Bitte verteilen, verändern, an die Jacke heften, an Bäume oder Haustüren hängen oder sonst was auch immer damit anstellen. Bewusst uneindeutig gehalten, ob nun das Gefahrengebiet oder der Bewohner potentiell gefährlich ist.
Und nein, das ist keine Anleihe an den Judenstern, dem sein Tragen war Pflicht, mir ist es egal, was ihr damit macht, wo ihr ihn euch hinpappt, oder ob ihr es überhaupt tut. Und es ist bewusst kein Stern, Kreuz oder sonst was, sondern ein (modifiziertes) Verkehrszeichen.

Mein Statement zu der Thematik „Gefahrengebiet“, in holperigem Englisch, aber der Sinn sollte sich erschließen: ipernity.com

Top:
commons.wikimedia.org/wiki/File:Zeichen_101.svg By Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (German Federal Ministry of Traffic, Building and Housing) (Public domain), via Wikimedia Commons

Bottom: commons.wikimedia.org/wiki/File:Zusatzzeichen_1020-32.svg (Public Domain)

Rund 8000 Teilnehmer auf Demonstration für Lampedusa Hamburg

Am gestrigen Abend fand eine Demonstration durch St. Pauli statt, deren Teilnehmer sich für einen anderen, einen menschenwürdigen Umgang und für ein Bleiberecht der Flüchtlinge der Lampedusa Hamburg – Gruppe sowie eine allgemeine Änderung der Asylgesetzgebung stark machten, sowie dafür, eine rechtliche, legale Möglichkeit der Einwanderung nach Deutschland zu schaffen. Wenn man sich überlegt, dass bspw. die in Russland mit Haft (oder ersatzweise auch gerne ihrem Leben) bedrohten Schwulen und Lesben nicht legal nach Deutschland imigrieren dürfen, weil Deutschland eben seit 1993 nur noch ein politisches Asylgesetz besitzt, welches entweder den Fallschirmabsprung über deutschem Luftraum erforderlich macht, oder aber eben politische Fluchtgründe erforderlich macht, aber dabei Dinge ausblendet, die ebenso für eine Flucht legitim erscheinen (und die sexuelle Orientierung ist dabei nur ein denkbarer Grund, verhungern wäre ein weiterer…), so ist eine Änderung in der Asylgesetzgebung dringend erforderlich. Eine reine Beschränkung auf politische Verfolgung ist nichts weiter als menschenverachtend.
Aus diesem Grund gingen gestern besagte Menschen auf die Straße, und ich bin stolz darauf, dass sich so viele Menschen in dieser Stadt dem Senat entgegenstellen und ihr „So nicht, Hamburg!“ hinaus schrien.
Video von dem Demozug quer durchs Viertel:

Im Folgenden eine Audiobeschreibung sowie Transpi- Erklärung für diejenigen unter euch, die mit dem ansehen oder dem anhören eines Videos Probleme haben, da mich einer meiner Twitter – Herzen darum bat, das auf dem Video zu sehende doch mal zusammen zu fassen- aber wenn ich das eh niederschreibe, kann ich es auch gleich für alle machen, daher mal öffentlich im Folgenden:
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WordPress-Plugin für ein besseres Internet

Ich finde Stoppschilder im Internet klasse! Und da Politiker die Stoppschilder auch so wirkungsvoll finden, sehen die von nun an nur noch diese Seite. Realisiert wurde das ganze durch ein nettes WordPress-Plugin von Peter Kröner– schön! 🙂
Angesichts der kürzlich Zurschau gestellten Ignoranz in Sachen Schanzenfest, bei dem Videobilder ganz andere Dinge zeigen wie von denen behauptet wurde scheinen die sich ja eh nicht informieren zu wollen…

Internetfilterung, wie sie die Regierung will

Suche mal bei Microsoft Life Search nach „Strumpfhose„. Es werden also nicht nur Kinderpornos weggefiltert, sondern auch Strumpfhosen…
Wenn es das ist, was die Regierung mit ihrem tollen Stoppschild erreichen möchte, ist das auch nur noch ein weiterer Punkt, um auf den vorhergehenden Beitrag hinzuweisen…
Zensur

Braucht noch jemand ein Stoppschild?

zeichnemit.de

Diskussion im Bundestag wie bei Monty Pythons

LOL, achtet mal auf die Zwischenrufe bei einer Bundestagsdiskussion zum Thema „Stoppschilder vor kinderpronografischen Seiten„, hatten ein bischen was von Monty Pythons… 😉
Dr. Hans-Peter Uhl (CDU/CSU): Herr Präsident! Meine verehrten Kolleginnen und Kollegen! Wer immer zu diesem Thema spricht…
(…)
Im Internet sehen wir entsetzliche, unbeschreibliche Bilder einer ganz abscheulichen Tat.

(Christel Humme [SPD]: Ich nicht!)

Wir wollen jetzt und sofort in Deutschland mit einer entsprechenden Vereinbarung Erfahrungen sammeln.
Frau Zypries, ich möchte nicht, dass Sie jetzt beifällig nicken. Ich möchte, dass Sie sich an Ihren Brief von vor zwei Wochen erinnern,

(Caren Marks [SPD]: Das ist anmaßend! Wie sind Sie den drauf?)

in dem Sie schreiben – ich habe den Brief hier -, dass Sie diesen Weg für falsch, für rechtswidrig, ja für verfassungswidrig halten.

(Jerzy Montag [Bündnis 90/Die Grünen]: Da ist viel Wahres dran!)

Meine Damen und Herren, bitte erinnern Sie sich an die Väter des Grundgesetzes.

(Caren Marks [SPD]: Es gab auch Mütter!)

Stellen Sie sich einmal vor, die Väter

(Caren Marks [SPD]: Und Mütter!)

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Antrag auf Ausschüttung meines Anteils am Rettungspaket

Rettungspaket
Als PDF, via tourblog

Die CDU wettert mal wieder gegen das Volksbegehren

Nun könnte man ja meinen, das sei nichts besonderes, denn auch in der Vergangenheit hatte die CDU ja ihre Probleme mit dem Bürgerwillen und vor allem dessen Umsetzung… Nun wettern die Konservativen aber mit eigenartigen Mitteln gegen das Volksbegehren und denen, die sich dafür einsetzen. (mehr …)