Demo gegen Polizeigewalt ein voller Erfolg!

Der Demonstrationszug, der sich unter dem Motto „Wir machen auch ohne Zähne das Maul auf – Gegen Polizeigewalt!“ am Freitagabend friedlich aber lautstark durch St. Pauli und das Schanzenviertel bewegte, begann um 21 Uhr vor dem Millerntorstadion bereits mit über 2.500 Teilnehmern, später strömten immer mehr Menschen hinzu, so dass der Zug schließlich mit über 4.000 Teilnehmern gegen 22.45 Uhr sein Ziel, das „Jolly Roger“ in der Budapester Straße, erreichte. Die Fankneipe war in der Nacht zum 5. Juli zum Ort eines gewalttätigen Polizeieinsatzes geworden. (mehr …)

Wir machen auch ohne Zähne das Maul auf – Gegen Polizeigewalt


Beginn am 10.07.09 um 21:00 Uhr
Südkurvenvorplatz Millerntorstadion

Kundgebung ca. 21:30 Uhr Neuer Pferdemarkt

Marschroute: Budapester Str. – Neuer Pferdemarkt – Schulterblatt – Altonaer Str. – Schanzenstraße – Neuer Pferdemarkt – Budapester Str.

Abschlusskundgebung ca. 22:30 vorm Jolly Roger, Budapester Str. 44

Massenpanik: Polizei stürmt FC St. Pauli Fankneipe

Video bei youtube
Hamburg, den 7. Juli 2009: Vier ausgeschlagene Zähne, schwere Stauchungen und Prellungen, Massenpanik sowie dutzende Gäste, die sich aufgrund von Reizgas übergeben- das ist die Bilanz eines massiven Polizeieinsatzes in der FC St. Pauli Fankneipe „Jolly Roger“ in der Nacht vom 4. auf den 5. Juli 2009.

Knapp 100 Gäste feierten eine friedliche Geburtstagsparty als sich gegen 1:30 Uhr zwei Wasserwerfer und mehrere Züge der Polizei vor der Gaststätte in Stellung brachten.

Obwohl von den Gästen keine gewalttätigen Provokationen gegen die Polizeibeamten ausgingen, kam es nur kurze Zeit später ohne jede Ankündigung zu mehreren Schlagstock-, Reizgas- und Wasserwerfereinsätzen. Diese gipfelten in einer gewaltsamen Erstürmung der Lokalität, in der etwa 60 der Gäste Schutz gesucht hatten. (mehr …)

Pressefreiheit im Hamburger Schanzenviertel

Auch die Springerpresse hat gewisse Probleme mit der Polizei: welt.de

Internetfilterung, wie sie die Regierung will

Suche mal bei Microsoft Life Search nach „Strumpfhose„. Es werden also nicht nur Kinderpornos weggefiltert, sondern auch Strumpfhosen…
Wenn es das ist, was die Regierung mit ihrem tollen Stoppschild erreichen möchte, ist das auch nur noch ein weiterer Punkt, um auf den vorhergehenden Beitrag hinzuweisen…
Zensur

Empire St. Pauli

Empire St. Pauli

Empire St. Pauli

DNA-Massentest: Aus Zeugen werden Beschuldigte

Die ungewöhnliche Ermittlungsaktion der Rüsselsheimer Kriminalpolizei, die mit DNA-Proben bei rund 200 Männern einen vor 19 Jahren geschehenen Mord aufklären will, sind in eine neue Phase getreten: Während es bisher freiwillige Aufrufe zur Entnahme von Speichelproben gab, standen Anfang der Woche zwei Beamte mit Durchsuchungsbefehl und einer Androhung der Festnahme wegen des Verdachtes des Mordes bei einem Mann in Klein-Gerau vor der Tür.

Grund: Er hatte die freiwillige Abgabe einer Speichelprobe verweigert. So wird aus jemand, der seine Bürgerrechte wahren möchte mal eben ein Tatverdächtiger in einem Mordfall, der als solcher auch bezeichnet wird, so werden Bürgerrechte ausgehöhlt…

Gentrification auf St. Pauli

Gentrification, also das Umwandeln, das „aufhübschen“ eines kompletten Stadtteils für ein zahlungskräftigeres Klientel, ist kein neues Problem. Die auf we-make-the-city.com/stpauli2009.pdf herunterladbare Broschüre, welche beim letzten Heimspiel auch verteilt wurde, liefert einen ersten Einblick in diese Thematik.
Auf gruenzug-altona.de geht es um ein neues derartiges Projekt – einem Rasen-Boulevard vom Fischmarkt bis zum Holstenbahnhof, dem auch vorhandene Parkanlagen weichen sollen.

Hartz4: Entweder Prostitution oder Sanktion

Verona Strom* lebt in Berlin und ist Mutter von einem neunjährigen Sohn. Sie sollte eine „Eingliederungsvereinbarung“ der Arge unterschreiben, in der u.a. benannt wurde, dass sie dem „Nebengewerbe der Prostitution“ nachgehen sollte. Weiterlesen.
Zwischen den Monaten Oktober 2007 und August 2008 suchte die Initiative Berliner Kampagne gegen Hartz IV vor sechs Argen mittels Fragebogen nach Hartz IV-Empfängern, die bereits sanktioniert wurden oder denen eine Kürzung des ALG II´s drohte. Die Broschüre kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.
*Name geändert

Hamburger Sozialfahrkarte

In Hamburg wird ab Januar für Besitzer der Sozialkarte der monatliche Zuschuss auf eine Fahrkarte des Hamburger Verkehrsverbundes von fünf auf 18 EUR erhöht. Somit verringert sich der Preis für eine 3-Zonen- CC-Karte von zur Zeit 27,50 EUR auf dann 15,50 EUR (da zugleich die Preise erhöht werden). Beworben wird das Ganze beim HVV natürlich mal wieder nicht, wahrscheinlich in der Hoffnung, dass auch weiterhin die CC-Karte zu 33,50 EUR verkauft wird (was preislich vielleicht einen Monat lang finanzierbar ist, aber nicht dauerhaft). Lediglich auf der Infoseite zur Monatsfahrkarte AGH mobil, welche jedoch nur für „Teilnehmer an einer Arbeitsgelegenheit im Rahmen einer Maßnahme nach §16.3 SGB II“ verfügbar ist, hat sich ein kleiner Satz ab dem 1.1.09 geändert: Statt, wie bisher, „Im Fahrpreis ist bereits die Ermäßigung von 5,- € für Familienpass bzw. Sozialkarte enthalten.“ steht dort nun für den Zeitraum ab Januar „Im Fahrpreis ist bereits die Ermäßigung von 18,- € für die Hamburger Sozialkarte berücksichtigt.“ – Familien gibt es also nun wohl in dem Kundensegment nicht mehr. Die können aber dann ja, im Gegensatz zu Arbeitslosen, das 3-Ringe- CC-Kartenabo zu 27,50 EUR im Monat abschließen…
Die Sozialkarte gibt es bei der ARGE bzw. dem Sozialamt.