Vorgestern, am 12. September, hat das zweite Schanzenviertelfest stattgefunden. Eine Sprecherin des Vorbereitungskreises: “Es freut uns sehr, dass das zweite Schanzenfest in diesem Jahr so zahlreich besucht worden ist. Dies ist ein eindeutiges Signal an Ahlhaus und seinen Polizeiapparat, dass ihr repressives Vorgehen auf breiten Widerstand stößt.” Entgegen der Aufforderung des Innensenators im Vorfeld, das Fest nicht zu besuchen, haben bis zu 8.000 Besucher_innen den Weg auf das Fest gefunden.
Phantasievolle Aktionen, zahlreiche politische Informationsstände und Redebeiträge rundeten das Bühnen-
und Musikprogramm ab. Gleichzeitig wurde in der Rosenhofstraße zum wiederholten Male ein Haus besetzt, um gegen den anstehenden Abriss und den Neubau von Eigentumswohnungen zu protestieren. (weiterlesen…)
Beginn: Freitag, den 7. August 2009 um 20:00 Uhr
nach dem Spiel FC St. Pauli RW Ahlen
auf dem Südkurvenvorplatz am Millerntorstadion
Kundgebung 20:30 Uhr, Neuer Pferdemarkt
Route: Budapester Str. Neuer Pferdemarkt Schanzenstraße Altonaer Str. - Schulterblatt – Neuer Pferdemarkt Budapester Str.
Abschlusskundgebung um 22:00 Uhr, Südkurvenvorplatz
Vom Flashmob auf Sylt hat ja schätzungsweise jeder schon gehört, ebenso wie von der anschliessenden Diskussion, derartige Events müssten verboten oder aber zumindest kontrolliert werden.
Zu was für obskuren Entwicklungen sowas führen kann, hat nun ein Brite erfahren dürfen, der seine Familienparty via Facebook planen wollte- für 30 Familienangehörige und Freunde. Sie wurde von der Polizei beendet, noch bevor sie wirklich begonnen hatte- von Polizei mit Protektoren, Hubschraubern und änlichen Dingen.
Allerdings muss man ja auch zugeben, dass Burger für 30 Personen im Wert von rund £800 wirklich ziemlich verdächtig sind.
Mit Fassungslosigkeit ist unsere Gemütslage noch unzureichend beschrieben, die uns am heutigen Morgen überkam, nachdem wir Berichte über die gestrige Sitzung des Innenausschusses zur Kenntnis nehmen mussten.
Dort sagte Einsatzleiter Born unter anderem: “Die Beamten wurden aus der Kneipe heraus mit Flaschen, Gläsern, Barhockern und Glasaschenbechern beworfen.” Die Polizisten hätten sich mit Pfefferspray gewehrt.
Alleine die mittlerweile öffentlich zu betrachtenden Videos beweisen deutlich, dass sich da niemand gewehrt hat, sondern dass die Polizei massiv Gas in das Lokal gesprüht hat, ohne eine Vorgeschichte wie oben erwähnt.
Auch kein Wort davon, dass oder warum man einem vor dem Lokal stehenden Gast mit einem Tonfa vier Zähne ausgeschlagen hat. (weiterlesen…)
Der Demonstrationszug, der sich unter dem Motto „Wir machen auch ohne Zähne das Maul auf – Gegen Polizeigewalt!“ am Freitagabend friedlich aber lautstark durch St. Pauli und das Schanzenviertel bewegte, begann um 21 Uhr vor dem Millerntorstadion bereits mit über 2.500 Teilnehmern, später strömten immer mehr Menschen hinzu, so dass der Zug schließlich mit über 4.000 Teilnehmern gegen 22.45 Uhr sein Ziel, das “Jolly Roger” in der Budapester Straße, erreichte. Die Fankneipe war in der Nacht zum 5. Juli zum Ort eines gewalttätigen Polizeieinsatzes geworden. (weiterlesen…)
Käptn Ahlhab auf der Suche nach dem weißen Wal
Text von de.indymedia.org/2009/07/255753.shtml
Der Polizeieinsatz gegen das Schanzenfest vom 4. Juli 2009 stellt sich als heftigster Übergriff der Polizei in der 21jährigen Geschichte des Straßenfestes dar. Anwohner_innen wurden aufgefordert, ihre Fenster zu schließen, da sonst Wasser gegen sie eingesetzt würde, zahlreiche Menschen wurden durch Schlagstockeinsätze, Pfefferspray oder Wasserwerfer verletzt. Verletzten wurde die Behandlung verweigert und Journalist_innen wurden angegriffen. Ziel bei diesem Einsatz war offensichtlich, jegliche Öffentlichkeit zu verhindern und auszuschalten. Die kollektive Bestrafung der Idee eines unangemeldeten Straßenfestes.
Die Liste der polizeilichen Übergriffe ist lang und muss erst noch vervollständigt werden. Wir fordern alle Verletzten oder Zeug_innen auf, sich beim Hamburger Ermittlungsausschuss zu melden und Gedächtnissprotokolle anzufertigen. Unsere Solidarität gilt allen Besucher_innen, die an diesem Tag Verletzungen davongetragen haben oder in diesem Zusammenhang festgenommen wurden.
Verantwortlich für den Polizeieinsatz zeichnet die Innenbehörde in Person von Innensenator Ahlhaus. Der weitere Ablauf war durch die Übergabe der Verantwortlichkeiten um 18 Uhr an die Innenbehörde bereits vorbestimmt.
Bereits am frühen Abend wurde das Fest von starken Polizeikräften umstellt. Im weiteren Verlauf durchstreiften 10-20er Gruppen der Polizei in provokanter Art und Weise die Menge. Als es bis 22 Uhr trotz diesem ständigen Versuch der Eskalation ruhig blieb, nutzte die Einsatzleitung die aus ihrer Sicht letzte Gelegenheit und griff das laufende Fest von allen Seiten aus mit allem was da war an. So sieht kein lagebezogener Einsatz aus, sondern ein geplanter Angriff als politisches Symbol einer “Law and Order”-Ideologie. (weiterlesen…)
Video bei youtube
Hamburg, den 7. Juli 2009: Vier ausgeschlagene Zähne, schwere Stauchungen und Prellungen, Massenpanik sowie dutzende Gäste, die sich aufgrund von Reizgas übergeben- das ist die Bilanz eines massiven Polizeieinsatzes in der FC St. Pauli Fankneipe “Jolly Roger” in der Nacht vom 4. auf den 5. Juli 2009.
Knapp 100 Gäste feierten eine friedliche Geburtstagsparty als sich gegen 1:30 Uhr zwei Wasserwerfer und mehrere Züge der Polizei vor der Gaststätte in Stellung brachten.
Obwohl von den Gästen keine gewalttätigen Provokationen gegen die Polizeibeamten ausgingen, kam es nur kurze Zeit später ohne jede Ankündigung zu mehreren Schlagstock-, Reizgas- und Wasserwerfereinsätzen. Diese gipfelten in einer gewaltsamen Erstürmung der Lokalität, in der etwa 60 der Gäste Schutz gesucht hatten. (weiterlesen…)
Die ungewöhnliche Ermittlungsaktion der Rüsselsheimer Kriminalpolizei, die mit DNA-Proben bei rund 200 Männern einen vor 19 Jahren geschehenen Mord aufklären will, sind in eine neue Phase getreten: Während es bisher freiwillige Aufrufe zur Entnahme von Speichelproben gab, standen Anfang der Woche zwei Beamte mit Durchsuchungsbefehl und einer Androhung der Festnahme wegen des Verdachtes des Mordes bei einem Mann in Klein-Gerau vor der Tür.
Grund: Er hatte die freiwillige Abgabe einer Speichelprobe verweigert. So wird aus jemand, der seine Bürgerrechte wahren möchte mal eben ein Tatverdächtiger in einem Mordfall, der als solcher auch bezeichnet wird, so werden Bürgerrechte ausgehöhlt…
Focus berichtet vor einiger Zeit darüber, wie ein Kinderporno-Ring ausgehoben wurde. Im lawblog wird nun geschildert, wie auch du leicht als Kinderpornosammler dastehen könntest, obwohl dich sowas gar nicht interessiert. Da sieht man solche Nachrichten schon wieder etwas anders, denn möglicherweise war auch die Grafik, die du dir auf einer Internetseite angesehen hast, früher mal ein kinderpornografisches Foto…
Laut jenem und jenem wurde oder wird gerade die Flora wegen dem G8 in Heiligendamm durchsucht, des weiteren mehrere Arbeitsplätze und Privatwohnungen. Seit gestern Abend finden auch vermehrt sog. “Gefährderansprachen” seitens der Polizei oder seltsamen, angeblichen GEZlern statt. Listen to FSK – Webradio
Das nächste Testspiel gegen den spanischen Erstligisten Racing Santander beginnt bereits eine halbe Stunde früher wie ursprünglich kommuniziert. Anpfiff ist nun am 30.07. um 18:30 Uhr. Fans werden in Anbetracht der sehr langen Schlangen, welche sich kurz vor Anpfiff des Leverkusentestspiels am Kartencenter gebildet haben, sich vorab und rechtzeitig um Ticket […]
Am 15. Mai 2010 wurde der FC St. Pauli offiziell 100 Jahre jung. Gefeiert wurde bereits im Millerntor-Stadion, auf dem Heiligengeistfeld und auf dem Rathausmarkt – mit Fußball, Musik und feierlichen Ehrungen. Die extravaganteste Jubiläumsparty steigt jedoch am 01. August im Schmidts Tivoli. In zehn Episoden werden prominente Wegbegleiter des Vereins, ehemali […]