St. Pauli – Stadtteilversammlung am 20.09., 15 Uhr, im Millerntor

Anknüpfend an die letzte große Stadtteilersammlung, welche im Februar im Ballsaal statt fand (damals standen die Essohäuser sogar noch), auf der die sogenannte Ballsaal-Resolution beschlossen wurde, findet nun im Anschluss an die „Die Stimmen von St. Pauli“- Umfrage, zu der tausende Umfrageflyer an die Haushalte verteilt wurden eine neue Stadtteilversammlung statt, und zwar am 20. September 2014 um 15 Uhr, erneut im Ballsall in der Südkurve im Millerntorstadion.
Weitere Infos entnehmt ihr dem Flyer oder aber
stpauliselbermachen

Stadtteilversammlung am Samstag, 08. Februar

Zusammen mit SOS St. Pauli, Park Fiction, Zeckensalon, und dem Fanladen St. Pauli lädt die Initiative Essohäuser zur großen Stadtteilversammlung! Es geht um die ESSO-Häuser, aber auch um den Stadtteil an sich!
Kommt alle, ladet Freund_innen ein. Machen wir uns gegenseitig schlau über die aktuellen Entwicklungen im Stadtteil – tragen wir das Wissen um Esso-Häuser, Gefahreninseln, „Business lmprovement District (BIO) Reeperbahn“, Privatisierungs- und Gentrifizierungsprojekte zusammen.
St. Pauli selber machen!
Samstag, 08. Februar, 16 Uhr (Einlass ab 15:30 Uhr), Ballsaal des FC St. Pauli (Südtribüne, Eingang neben dem Clubheim, Zugang über Budapester Straße –> Harald-Stender-Platz).
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Hamburg, so wie du dich zuletzt zeigst, so hasse ich dich!

Kaputtgesparrte Essohäuser

Kaputtgesparrte Essohäuser


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Bewohner vom #Gefahrengebiet werden aufgefordert, sich umgehend zu kennzeichnen!

Fahrraddemo aka Critical Mass am 09. Januar 2014 (CC-Lizenz, Namensnennung „Twitter: @kiezkickerde“)

Bewohner Danger Area Potentiell gefährlich

Zum downloaden anklicken (dangerarea.pdf)


Bitte verteilen, verändern, an die Jacke heften, an Bäume oder Haustüren hängen oder sonst was auch immer damit anstellen. Bewusst uneindeutig gehalten, ob nun das Gefahrengebiet oder der Bewohner potentiell gefährlich ist.
Und nein, das ist keine Anleihe an den Judenstern, dem sein Tragen war Pflicht, mir ist es egal, was ihr damit macht, wo ihr ihn euch hinpappt, oder ob ihr es überhaupt tut. Und es ist bewusst kein Stern, Kreuz oder sonst was, sondern ein (modifiziertes) Verkehrszeichen.

Mein Statement zu der Thematik „Gefahrengebiet“, in holperigem Englisch, aber der Sinn sollte sich erschließen: ipernity.com

Top:
commons.wikimedia.org/wiki/File:Zeichen_101.svg By Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (German Federal Ministry of Traffic, Building and Housing) (Public domain), via Wikimedia Commons

Bottom: commons.wikimedia.org/wiki/File:Zusatzzeichen_1020-32.svg (Public Domain)

Pressemittteilung des Vorbereitungskreises „Schanzenviertelfest reloaded“

Vorgestern, am 12. September, hat das zweite Schanzenviertelfest stattgefunden. Eine Sprecherin des Vorbereitungskreises: „Es freut uns sehr, dass das zweite Schanzenfest in diesem Jahr so zahlreich besucht worden ist. Dies ist ein eindeutiges Signal an Ahlhaus und seinen Polizeiapparat, dass ihr repressives Vorgehen auf breiten Widerstand stößt.“ Entgegen der Aufforderung des Innensenators im Vorfeld, das Fest nicht zu besuchen, haben bis zu 8.000 Besucher_innen den Weg auf das Fest gefunden.
Phantasievolle Aktionen, zahlreiche politische Informationsstände und Redebeiträge rundeten das Bühnen-
und Musikprogramm ab. Gleichzeitig wurde in der Rosenhofstraße zum wiederholten Male ein Haus besetzt, um gegen den anstehenden Abriss und den Neubau von Eigentumswohnungen zu protestieren. (mehr …)

Auch ohne Zähne das Maul aufmachen 2.0- ­Gegen Polizeigewalt!

Beginn: Freitag, den 7. August 2009 um 20:00 Uhr
nach dem Spiel FC St. Pauli ­ RW Ahlen
auf dem Südkurvenvorplatz am Millerntorstadion
Kundgebung 20:30 Uhr, Neuer Pferdemarkt
Route: Budapester Str. ­ Neuer Pferdemarkt ­ Schanzenstraße ­ Altonaer Str. ­- Schulterblatt – Neuer Pferdemarkt ­ Budapester Str.
Abschlusskundgebung um 22:00 Uhr, Südkurvenvorplatz

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Familienparty von „Flashmob-Polizei“ gesprengt

I am not addicted to burger! (09060033)

I am not addicted to burger! (09060033)

Vom Flashmob auf Sylt hat ja schätzungsweise jeder schon gehört, ebenso wie von der anschliessenden Diskussion, derartige Events müssten verboten oder aber zumindest kontrolliert werden.
Zu was für obskuren Entwicklungen sowas führen kann, hat nun ein Brite erfahren dürfen, der seine Familienparty via Facebook planen wollte- für 30 Familienangehörige und Freunde. Sie wurde von der Polizei beendet, noch bevor sie wirklich begonnen hatte- von Polizei mit Protektoren, Hubschraubern und änlichen Dingen.
Allerdings muss man ja auch zugeben, dass Burger für 30 Personen im Wert von rund £800 wirklich ziemlich verdächtig sind. 😉

Polizeiüberfall auf Jolly Roger/ Sondersitzung des Innenausschusses

Mit Fassungslosigkeit ist unsere Gemütslage noch unzureichend beschrieben, die uns am heutigen Morgen überkam, nachdem wir Berichte über die gestrige Sitzung des Innenausschusses zur Kenntnis nehmen mussten.
Dort sagte Einsatzleiter Born unter anderem: „Die Beamten wurden aus der Kneipe heraus mit Flaschen, Gläsern, Barhockern und Glasaschenbechern beworfen.“ Die Polizisten hätten sich mit Pfefferspray gewehrt.
Alleine die mittlerweile öffentlich zu betrachtenden Videos beweisen deutlich, dass sich da niemand gewehrt hat, sondern dass die Polizei massiv Gas in das Lokal gesprüht hat, ohne eine Vorgeschichte wie oben erwähnt.
Auch kein Wort davon, dass oder warum man einem vor dem Lokal stehenden Gast mit einem Tonfa vier Zähne ausgeschlagen hat. (mehr …)

Demo gegen Polizeigewalt ein voller Erfolg!

Der Demonstrationszug, der sich unter dem Motto „Wir machen auch ohne Zähne das Maul auf – Gegen Polizeigewalt!“ am Freitagabend friedlich aber lautstark durch St. Pauli und das Schanzenviertel bewegte, begann um 21 Uhr vor dem Millerntorstadion bereits mit über 2.500 Teilnehmern, später strömten immer mehr Menschen hinzu, so dass der Zug schließlich mit über 4.000 Teilnehmern gegen 22.45 Uhr sein Ziel, das „Jolly Roger“ in der Budapester Straße, erreichte. Die Fankneipe war in der Nacht zum 5. Juli zum Ort eines gewalttätigen Polizeieinsatzes geworden. (mehr …)

Schanzenfest reloaded am 12. September 2009

Käptn Ahlhab auf der Suche nach dem weißen Wal
Text von de.indymedia.org/2009/07/255753.shtml
Der Polizeieinsatz gegen das Schanzenfest vom 4. Juli 2009 stellt sich als heftigster Übergriff der Polizei in der 21jährigen Geschichte des Straßenfestes dar. Anwohner_innen wurden aufgefordert, ihre Fenster zu schließen, da sonst Wasser gegen sie eingesetzt würde, zahlreiche Menschen wurden durch Schlagstockeinsätze, Pfefferspray oder Wasserwerfer verletzt. Verletzten wurde die Behandlung verweigert und Journalist_innen wurden angegriffen. Ziel bei diesem Einsatz war offensichtlich, jegliche Öffentlichkeit zu verhindern und auszuschalten. Die kollektive Bestrafung der Idee eines unangemeldeten Straßenfestes.
Die Liste der polizeilichen Übergriffe ist lang und muss erst noch vervollständigt werden. Wir fordern alle Verletzten oder Zeug_innen auf, sich beim Hamburger Ermittlungsausschuss zu melden und Gedächtnissprotokolle anzufertigen. Unsere Solidarität gilt allen Besucher_innen, die an diesem Tag Verletzungen davongetragen haben oder in diesem Zusammenhang festgenommen wurden.
Verantwortlich für den Polizeieinsatz zeichnet die Innenbehörde in Person von Innensenator Ahlhaus. Der weitere Ablauf war durch die Übergabe der Verantwortlichkeiten um 18 Uhr an die Innenbehörde bereits vorbestimmt.
Bereits am frühen Abend wurde das Fest von starken Polizeikräften umstellt. Im weiteren Verlauf durchstreiften 10-20er Gruppen der Polizei in provokanter Art und Weise die Menge. Als es bis 22 Uhr trotz diesem ständigen Versuch der Eskalation ruhig blieb, nutzte die Einsatzleitung die aus ihrer Sicht letzte Gelegenheit und griff das laufende Fest von allen Seiten aus mit allem was da war an. So sieht kein lagebezogener Einsatz aus, sondern ein geplanter Angriff als politisches Symbol einer „Law and Order“-Ideologie. (mehr …)