Brief an einen zehnjährigen Autisten

Briefe an einen zehnjährigen AutistenHeute wurde ich auf ein tolles Tumblr aufmerksam, nämlich Briefe an einen Autisten, bei dem es um einen zehnjährigen autistischen Jungen geht, der offenbar mit seinem Autismus (noch) nicht wirklich glücklich ist.
Das kann ich sehr gut nachvollziehen, gerade aus der kindlichen Sichtweise, denn als zehnjähriger autistischer Asperger – Junge war ich auch über viele Dinge nicht wirklich glücklich – indirekt auch, dass es für mein Empfinden noch nicht einmal einen Namen gab, denn wirklich bekannt wurde das Asperger-Syndrom erst in den letzten ~15 Jahren- deutlich nach meiner Schulzeit.
Ich wusste und fühlte lediglich, das ich irgendwie anders als die anderen Kinder war. Dieses Gefühl hatte ich bereits seit der Zeit, seit ich den Kinderladen (Kindergarten) besuchte.
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Stellenangebote vom Arbeitsamt als Verarsche

Ich schüttel mit dem Kopf. Das man als Arbeitssuchender mitunter Stellenangebote von der Arge zugeschickt bekommt (jedenfalls in der letzten Zeit bei mir ist das der Fall), daran habe ich mich gewöhnt. Auch habe ich mich daran gewöhnt, dass ein Großteil dieser Arbeitsstellen effektiv überhaupt nicht existiert, akut also kein Arbeitsplatz zu besetzen ist. Sie dienen für das rekrutieren von Leuten „für bessere Zeiten“, sie dienen als Imagewerbung („Schaut her, uns geht´s so gut, wir suchen sogar schon neue Leute, so viel haben wir zu tun“)- und manchmal habe ich das Gefühl, sie dienen für die Pausenunterhaltung in den Personalabteilungen.
Viel anders kann ich mir einige Stellenangebote nicht mehr erklären. Der „Witz“ an der Sache ist, dass ich mich auf Stellenangebote bewerben muss, will ich nicht riskieren, auch noch bis nach unterhalb des Existenzminimums sanktioniert zu werden. Egal, wie schwachsinnig das Stellenangebot ist. Wie gesagt, in einigen „Firmen“ spielt man scheinbar gerne mit der Existenz von Arbeitssuchenden, das scheint denen Spaß zu machen. Ein derartiges Stellenangebot, welches schon eine Weile zurück liegt (und deswegen nicht mehr online verfügbar ist), möchte ich euch jetzt präsentieren:
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Horror-Sturm Xaver tobt über Hamburg…

…und die Medien drehen mal wieder komplett am Rad, und überbieten sich mit ihren Horrormeldungen bezüglich der gemessenen Windgeschwindigkeiten. Angeblich wurden bereits Windgeschwindigkeiten weit jenseits der 140 km/h in Hamburg gemessen, es soll heute noch bis zu 160 km/h starke Böen geben.

Nur… sehen oder fühlen oder merken tue ich davon hier, mitten in Hamburg, mal wieder so gar nichts. Diese Absurdität zwischen dem, was die sich überschlagenden Meldungen der Boulevardmedien- Liveticker so vermelden und dem, was ich hier davon wahrnehme, veranlasste mich dazu, einen leicht sarkastischen Videoblogbeitrag zu diesem „Horror-Sturm“ zu machen, den ihr euch hier anschauen könnt (und da ich weiß, dass ich da herum nuschel, habe ich ihn sogar für euch untertitelt):

St. Pauli – Manifest für die Lampedusa – Flüchtlinge

Das Manifest ist gestern online gegangen und findet sich unter wirsindmehr.jimdo.com. Wir sind überwältigt, wie viele Menschen sich schon vor Onlinestellung eingetragen haben.
Nun ist es an der Zeit noch mehr Unterstützer zu finden. Unser Ziel ist es der Stadt Hamburg zu zeigen, dass sich eine breite Masse an Menschen mit den afrikanischen Flüchtlingen solidarisiert. Wir müssen lautstark auf uns aufmerksam machen, so dass der Senat Hamburg uns nicht übersehen kann!

Online habt ihr nun die Möglichkeit weiterhin Eure Stimme abzugeben. Wir zählen weiterhin auf Euch! Das Manifest als PDF-Download: Wir_sind_mehr-Manifest (32 KB).
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„Schwarze Nächte“ – Lesung eines Hamburg-Krimis am 29. Oktober

Am 29. Oktober findet ab 20 Uhr eine Krimilesung im Rahmen der „Schwarze Nächte“ mit St. Paulianischen Einschlag in der Speicherstadt (Kehrwieder 5, Speicherstadt Kaffeerösterei) statt, Eintritt 7 EUR. „Mitspielen“ tun dabei wohl unter anderem die (ehemaligen- so ein Buch zu schreiben dauert halt scheinbar doch etwas länger, oder aber die Autorin schreibt über die jetzige Tätigkeit dieser Kicker?) FC St. Paulispieler Eger, Incemann und Brückner. Continue reading

Wurst mit Gummibärchengeschmack und Deutscher Olympischer Sportbund auf Drogen

Ja, sagtmal, sind denn heute alle auf Drogen? Erst wird mir eine Verfolgungsjagt von wildgewordenen Bikern auf der Jagt nach einem Jeepfahrer in die Timeline gespült, der in Panik nach einem Unfall mal eben auf der Flucht ein paar andere überrollt, weil die mitten auf der Interstate stehen geblieben sind:

Kurz darauf folgt dann die neue Kollektion vom Deutschen Olympischen Sportbund, mit denen das Deutsche Team in Sochi 2014 die Eröffnungsfeier bestreiten will, bei der ich kurz davor bin, mir alleine deswegen schon mal vorsorglich bei ebay einen alten Schwarz – Weiß – Fernseher zu schießen…:

Als nächstes spült mir dann jemand einen Metzger in die Timeline, der ganz neue Geschmacksrichtungen bei seinen Bratwürsten entwickelt hat- unter anderem eine mit Gummibärchen:

Ja, seid ihr denn heute wirklich alle auf Drogen oder so?!

Willkommen in St. Pauli Nord, #lampedusa

Am Brunnenhof, Hamburg St. Pauli

Am Brunnenhof, Hamburg St. Pauli

Hach, ich bin gerade nach Hause gekommen, war mies gelaunt, weil die Bahn so fürchterlich voll war, voll mit nervtötenden Partyvolk…
Und kaum das ich das Treppenhaus betrete, lächelt mich bereits ein knallroter Infozettel am Schwarzen Brett des Hauses an, und im Briefkasten finde ich ihn dann erneut. Ein knallroter Zettel, der die Anwohner der Friedenskirche Hamburg Altona darüber informiert, dass die #Lampedusa – Flüchtlinge, die seit Juni in der St. Pauli – Kirche, unten am Hafen, am anderen Ende von St. Pauli, campieren nun in meine direkte Nachbarschaft gezogen sind, oder besser gesagt nach genau gegenüber, in die Friedenskirche Am Brunnenhof, Ecke Otzenstrasse. Continue reading

Wahlergebnis Wahlbezirk 207/01, Schule Ludwigstraße, Hamburg

Bundestagswahl 2013
681 abgegebene Stimmen
Erststimmen (676 gültige Stimmen):
CDU (Weinberg, Marcus) 79 Stimmen
SPD (Dr. Bartke, Matthias) 195
Grüne (Dr. Tharks, Anjes) 169
FDP (Flemming, Lorenz) 7
Die Linke (van Aken, Jan) 135
Piraten (Gräntzdörffer, Thembi) 50
NPD (Adler, Peter) 1
MLPD (Bader, Jürgen) 1
AfD (Kettnaker, Ralf) 9
Freie Wähler (Wiegand, Wolf Achim) 2
Die Partei (Winkler, Beatrice) 25
Bedingungsloses Grundeinkommen (Fiedler, Joachim) 3

Zweitstimmen (675 gültige Stimmen):
CDU: 71 Stimmen
SPD: 178
Grüne: 173
FDP: 21
Die Linke: 152
Piraten: 42
NPD: 1
Rentner: –
ÖDP: 3
MLDP: –
AfD: 13
Freie Wähler: 2
Die Partei: 19

Volksentscheid Netze 673 Stimmen
Ja: 534 Stimmen
Nein: 126
Ungültig: 13

Alles natürlich vorläufig und ohne Briefwähler.

Meine Fotos von der Wahl sowie Hamburg- und Deutschlandweite Wahlergebnisse auf ipernity.com

Samstagsabend- Sportschau und Videotexttafel 222 mögen sich nicht

Moin Sportschauredaktion, hallo Redakteure vom ARD-Videotext,
wir müssen mal miteinander reden, denn obwohl ihr eigentlich zusammengehört, passt ihr so gar nicht zusammen, ihr scheint euch regelrecht zu bekämpfen.

Zu meinen Ritualen gehört das Samstagabendliche schauen der Sportschau. Üblicherweise findet, während diese gesendet wird, auch noch ein weiteres Erstligaspiel statt, heute war das Borussia Dortmund gegen den Hamburger SV (das dürfte in diesem Blog das erste Mal sein, dass ich zweiteren Verein derartig ausschreibe, aber ich möchte ja mehr oder weniger seriös rüberkommen, lol…).
Um dieses Abendspiel, welches ja aufgrund der Zeitgleichheit nicht so wirklich in der Samstags-Sportschau stattfindet gleichzeitig verfolgen zu können, aktiviere ich währenddessen die Videotexttafel 222, in welcher die entsprechende Spielpaarung kurz dargestellt wird (Spielpaarung, aktueller Spielstand, Halbzeitstand und ggbf. Extrazeile mit den letztem Torschützen).
Möglicherweise gehöre ich damit einer seltsamen Minderheit an, anders kann ich mir diese jahrelange Ignoranz dessen, dass dieses in der Kombination nur suboptimal funktioniert bald nicht mehr erklären.

Und nun kommen wir zu dem Punkt, weswegen ich das Gefühl nicht los werde, dass ihr nicht so wirklich zusammengehört, obwohl ihr doch jeweils über das gleiche berichtet – die Fußball-Bundesliga:
Ihr bekämpft euch, und zwar mit vorhersehbarem, immer gleichen Ergebnis: Die Videotextredaktion ist durchgängig der Sieger. Deren Texte überlagern jeweils das von der Sportschau hereinkommende Bildmaterial. Und das ist nicht broken by design, it´s a feature, denn man möchte ja gerade das Spielergebnis des Samstagsabendspieles sehen, und umgekehrt (Sportschau überlagert Videotextseite) wäre das nur bedingt machbar.

Dummerweise ist es aber doch gleichzeitig broken by design, denn die Stelle, bei der die ARD-Videotextredaktion gerade „Dortmund – Hamburg …….. 3:1 (2:1)“ anzeigte (mit all diesen Punkten, ich habe nachgezählt…), ist genau die Stelle, die bei der Sportschau für Einblendungen der Spielernamen des entsprechenden Torschützen, Erhalter der jeweiligen Gelben Karte oder den Namen des gerade sprechenden Spielers, Trainers oder sportlichen Leiters (man weiß es halt nicht, denn man sieht es nicht…) im Nachspielinterview genutzt wird- und durch die Videotexteinblendung überlagert wird.
Und häufiger ist das auch die Stelle, in der interessante sonstige Dinge bei der Sportschau zu sehen sind („der Ball! Wo ist der verfluchte Ball?“).

Mein Verbesserungsvorschlag oder Änderungswunsch an die Videotextredaktion wäre nun der folgende:
Bitte verschiebt doch den aktuellen Spielstand des Samstagabendspiels nach oben. Anbieten würde sich hierfür die Stelle zwischen der Info, welches Spiel da gerade von der Sportschau gezeigt wird und wie es dort steht und dem Senderlogo. Gewiss, hierfür könnte es erforderlich sein, ggbf. auf der Videotexttafel 222 die Namen der Vereine in der „Dreibuchstabenansicht“ anstatt der Stadtnamen zu verwenden (heute also anstelle von „Dortmund – Hamburg“ „BVB – HSV“), und man müsste auch diese acht wunderschönen Punkte hinter dem Auswärtsteam und vor dem Ergebnis weglassen (……..), aber dann müsste es in der Regel sogar möglich sein, den aktuellen Zwischenstand inklusive des Halbzeitstandes anzuzeigen – „3:1 (2:1) – sonst eben nur der aktuelle Spielstand (3:1), wann Halbzeit war, weiß der geneigte Fußballfan, der gerade die Sportschau in Verbindung mit Videotexttafel 222 anschaut ohnehin in der Regel. Falls ihr dann den letzten Torschützen auf Tafel 222 aus Platzgründen nicht mehr anzeigen könnt, wäre das nicht weiter tragisch, diese Info (und weitere zum Spiel) gibt es dann ja nochmal auf den beiden Infotafeln zum jeweiligen Spiel, die ich ggbf. ja dann zu einem Zeitpunkt aufrufen kann, wo mich das überlagern des Sportschau- Bildsignals nicht stört.
Die Verschiebung der Videotextinfo an den oberen Bildschirmrand hätte dann noch den smarten Nebeneffekt, dass man den Ball immer dann, wenn die Spieler ihn erreichen können auch sehen kann, wenn man gleichzeitig Videotexttafel 222 aktiv hat- denn dort oben am Bildrand, wo ich sie zukünftig gerne haben würde, befinden sich in aller Regel ohnehin die Zuschauerränge auf der der Kameraposition gegenüberliegenden Stadionseite…

Und falls eine Verschiebung der Videotextseite 222 an den oberen Bildrand (bzw. dessen, was auf dieser Seite während der Sportschau sichtbar ist) nicht möglich sein sollte (aus welchen mir nicht nachvollziehbaren Gründen auch immer):

Bitte, bitte, liebe Sportschau – Redaktion: Könntet ihr die Info – Einblendungen, wer da gerade spricht, wer das Tor geschossen oder die Gelbe Karte erhalten hat, nicht vielleicht ein klitzekleines bisschen weiter nach oben verschieben, so dass sie oberhalb der Videotexteinblendung von „Dortmund – Hamburg …….. 3:1 (2:1)“ (plus ggbf. letzten Torschützen) angezeigt wird, man also beides sehen kann – eure Einblendungen und die Videotextinfo zum Samstagabendspiel?

Das muss doch möglich sein… denn das ich wirklich so ein Exot mit der Kombination „Sportschau“ und „Videotextseite 222“ bin, kann ich dann eigentlich doch nicht glauben…
Während ich das hier tippe, erzielt Dortmund gerade das 6:2 – ich glaube, ich schreibe euch jetzt noch viel öfter. 🙂

Update vom 21. September, also eine Woche später:
Kann man das bisher gesagte noch unter „Naja, könnte man schöner machen“ zu verbuchen, fühlte ich mich heute echt veräppelt. Lasst doch bitte den Praktikanten zukünftig wieder Kaffee kochen, machen andere Unternehmen doch auch so… Ich mein, was sollte das denn, heute? Da mache ich, wie gewohnt (ja, ich sagte doch schon, ich mache das jeden Samstag so) wieder die Sportschau an und wie automatsiert die Videotexttafel 222 dazu, und was sehen meine Augen dann da? Nein, ihr habt die Position der Ergebnisanzeige natürlich nicht verändert, wäre ja auch vielleicht etwas vermessen von mir, wenn ich das erwartet hätte – aber musstet ihr mir wirklich direkt zu Anfang der Sportschau direkt den Spaß an der Sendung nehmen? Ich meine, was habt ihr euch dabei gedacht, dass ihr auf der Videotexttafel nicht nur den Spielstand vom gerade laufenden Spiel zwischen Bayern und Schalke anzeigt, wie ich es erwartet hätte, sondern auch noch alle Endresultate der Samstagsspiele, also genau jene, auf die ich mich gerade gefreut hatte? Ich meine, man kann Spannung ja manchmal auch künstlich hochhalten (wie es das ZDF- Sportstudio manchmal versucht, zu einem Zeitpunkt, wo wirklich jeder die Ergebnisse der Samstagsspiele bereits kennt), aber man kann sie eben auch ziemlich brutal zerstören, indem man die Ergebnisse in die Wechselbildanzeige auf Tafel 222 einbaut, wo der geneigte Zuschauer sie nun eher nicht erwartet… Die Spannung war jedenfalls 20 Sekunden nach Beginn der Sportschau bereits raus, die restlichen zwei Stunden plätscherten entsprechend eher so dahin… Wirklich großartig gemacht.

15-minütiger Einparkvorgang: How to back into a parking space (or bang-bang parking)

Bei mir vor der Tür fand gerade ein 15 Minuten dauernder Einparkvorgang statt.
Neugierig durch das minutenlange Klappern des alten Diesels geworden ging ich ans Fenster und sah es mir an, inklusive Parkrempler.

Die letzten Minuten, bei denen Nachbarn panikartig ihre Autos in Sicherheit brachten (allerdings erst, nachdem sie angerempelt wurden) habe ich dann auch mitgefilmt, leider passierte dann aber nichts entscheidendes mehr, aber auch vorher hatte es gewisse – ähm – Längen. 😉

Später kam der Nachbar dann inklusive seines nun beschädigten Autos zurück (und parkte innerhalb von Sekunden ein), und es wurde gemeinsam der Schaden begutachtet.

Ich hoffe, diese Person belässt es dann zukünftig besser bei diesem Einparkversuch, ich möchte nicht wissen, wie die dann fährt, wenn das einparken in eine relativ große Parklücke mit Platz für zwei Autos 15 Minuten dauert – und es dann trotzdem noch zu einem Parkrempler kommt…