Zwar open minded, aber doch ein wenig verpeilt

21. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Berichte

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Ich hatte mir mal wieder fest vorgenommen, zum Keep your mind wide open – Blindenfußball – Hallenmasters zu gehen, welches bereits zum 6. Mal stattfinden sollte- nun gut, das hatte ich mir auch in den fünf Jahren vorher immer vorgenommen, aber entweder kam irgend etwas dazwischen, oder ich war gerade in meiner „faulen Phase“… Aber dieses Mal sollte es dann wirklich klappen.

Vorgenommen hatte ich mir den Besuch für Sonntag, denn am Samstag spielte ja der FC St. Pauli in Fürth, außerdem musste ich dringend einkaufen, denn mir ging am Freitag nicht nur das Klopapier, sondern auch Kaffee und Milch aus, ich war mir nicht sicher, was mir am Sonntag am dringendsten fehlen würde, wenn ich es nicht einkaufe, und ich war auch nicht scharf darauf, es auszuprobieren.
Als ich dann am Freitagabend noch las, das einer der besten Papas der Welt wieder mal in Hamburg sein würde, und ebenfalls vorhatte, zum Hallenmasters zu gehen,


bestärkte es mich, mich dieses Mal aufzuraffen. Leider stellte sich heraus, dass eben jener Papi vom Wochenendrebell ausgerechnet vorhatte, am Samstag zwischen 12 und 15 Uhr da aufzuschlagen, was sich mit dem St. Pauli- Auswärtsspiel in Fürth überschneiden würde, welches ich für den Zeitraum zwischen 13 und 14:45 Uhr erwartete. Ein kleines Treffen von irgendwie vom Asperger-Syndrom geplagten Menschen beim Masters würde also nicht infrage kommen, wollte ich nicht die Übertragung des zeitgleich übertragenen St. Paulispiels in Fürth verpassen.
Aber dann kam der Übersteiger und warf all meine Planungen für den Samstag und Sonntag mit ein paar Zeichen komplett über den Haufen, indem er folgendes twitterte:


Ich saß nun mit weit aufgerissenen Augen regungslos am Monitor, dachte „Nee, ne? Is nich wahr?!“ und rief meinen Ligamanager auf. Auch da stand, dass St. Pauli erst am Sonntag in Fürth spielen würde. Was war denn da mit mir los?!? So was ist mir echt noch nie passiert, dass ich felsenfest von einem anderen Spieltermin überzeugt war. Wäre das ein Heimspiel gewesen, wäre ich zum Stadion getippelt und hätte mich wohl schon auf den zehnminütigem Hinweg gewundert, wieso mir gar keine anderen Leute mit gleichem Ziel begegnen- das wäre allerdings deutlich weniger peinlich gewesen als meine per Twitter in die Welt hinausgepustete Verpeilung- wobei nicht auszuschließen wäre, dass mir das bei einem Heimspiel nicht auch passiert wäre- ich halte es sogar für sehr wahrscheinlich, dass ich irgendwann was in der Form von „So, auf zum Millerntor, xyz weghauen“ oder so getwittert hätte- das hätte dann bestimmt zu einem Flashmob der Leute geführt, die sehen wollen, wie ich da alleine am Stadion stehe und auf die Öffnung der Eingangstore warte, gemeinsam mit ihnen, wobei nur die anderen Bescheid wussten, dass dieses Tor am heutigen Tag nicht aufgehen würde, öhm, lol… So blieb meine Verpeilung wenigstens auf den virtuellen Bereich beschränkt, was die Außensicht angeht…

Innerlich sah es bei mir aber anders aus, ich konnte nicht wirklich schlafen, und den Samstag war ich auch nicht wirklich zu gebrauchen, mitunter komme ich so gar nicht damit klar, wenn meine vorgenommene Planung, meine Routinen, wie ich mich auf einen Spieltag vorbereite durcheinander gebracht werden. Wie konnte es denn auch sein, dass St. Paulis Spiel plötzlich von Samstag auf den Sonntag verlegt wurde, wer hatte das angeordnet?
Den Einkauf habe ich gerade mal so geschafft, nachdem ich erst nicht so richtig in Gange kam, hatte dann aber (glücklicherweise erst beim Bezahlen) einen Overload, so dass ich mich, nachdem ich das Geschäft verließ erst mal in einen Hauseingang setzte. Dort sah ich dann erst, dass mal wieder ein Hubschrauber über St. Pauli kreiste, der mutmaßlich mal wieder auf der Suche nach Gruppen von Demonstranten oder Lampedusa- Flüchtlingen war, und wie dann eine Gruppe eben jener an mir vorbei schlich, indem sie zu jeder Straßenecke einen „unverdächtig aussehenden“ Späher vorausschickten, der nach irgendeinem Zivibullen oder Wannen Ausschau hielt, bevor die Gruppe sich dann über die Kreuzung trauen konnte. It´s not in my name, Hamburg, wenn hier Kriegsflüchtlinge, die in Italien als solche anerkannt sind, die ergo ihre Flucht über das Mittelmeer überlebt haben, jederzeit damit rechnen müssen, von einer herumstehenden Streife in Gewahrsam genommen zu werden, bloß weil sie auf ihrer Flucht in Italien ankamen und nicht über Deutschland per Fallschirm absprangen (um den Quatsch mit den „sicheren Drittstaaten“ zu vermeiden, auf die Deutschland eben auch nur deswegen so rigide pocht, weil es eben von solchen Staaten umzingelt ist). Geradezu pervertiert wird das Ganze dann dadurch, wenn man hört, dass nur im Mittelmeer gestorbene Flüchtlinge zu italienischen Staatsbürgern werden, weil sie an deren Küsten gespült werden. Hach, ich kotze hier gerade ziemlich ab…


Aber auch dagegen regt sich in Hamburg mittlerweile ja täglicher Widerstand, und ich freue mich schon auf eine sicherlich große, kraftvolle Demonstration nach dem kommenden St. Pauli- Heimspiel (am Freitag, ich habe extra noch mal nachgesehen!), die auf dem Südkurvenvorplatz starten und von dort zur St. Paulikirche ziehen wird, den Ort, an dem einige der in Hamburg angekommenen Flüchtlinge solidarischen Unterschlupf fanden.
Und auch das wird meine erste reale Lampedusa- Demonstration sein, die ich nicht nur virtuell auf Twitter supporte- Zeit wird es allemal, nachdem ich einige der Flüchtlinge kürzlich persönlich kennenlernen konnte, als diese während des Reeperbahn-Festivals im „Exil“ in der bei mir befindlichen Friedenskirche untergebracht waren.

OK, wie schon geschrieben, meine Planungen und meine vorgesehene Routine am Samstag passten so gar nicht zusammen, so dass ich es letztlich dann erst am Sonntag zum Blindenfußballturnier schaffte. Eigentlich wollte ich es ja vermeiden, da ständig auf die Uhr schauen zu müssen, oder an dem Tag mit sicherlich vielen neuen Eindrücken noch andere Dinge erledigen zu müssen, aber nun gut, der Einkauf war schlussendlich dann ja doch schon mal erledigt (bzw. viel mehr- ich war es) und abgehakt, so dass nun dann doch Hallenmasters und das schauen vom St. Pauliauswärtssieg auf einen Tag fielen- was mich dann letztlich einige Spiele bei ersterem verpassen ließ, aber man kann nicht alles haben… Ich nutzte die Zeit des Meltdowns, während der ich mich vom Overflow erholte, indem ich mir ein wenig die Spielregeln für Blindenfußball sowie Verhaltenshinweise für Zuschauer durchlas (denn man will ja nicht direkt wieder als sozial ungewöhnlich auffallen, tut man als Autist eh oft genug, Vorbereitung ist da alles…), und fühlte mich damit dann gut für den Sonntag gerüstet aka vorbereitet.

Keep your mind wide open – Hallenmasters und der magische FC St. Pauli siegt am Sonntag (dann doch endlich) mit 4:2 gegen Greuther Fürth

Am SamstagSonntagmorgen noch kurz den nun wieder reichlich vorhandenen Kaffee genossen, dabei schon mal die ersten Spiele im Live-Radiostream verfolgt (klappte bedeutend besser als am Samstag), erfuhr ich dann, dass St. Pauli sein Halbfinale ab 11:15 Uhr spielen würde, und schon wieder fiel ich in eine leichte Hektik- noch nicht ganz vom Overflow und anschließendem Meltdown des Vortages erholt befürchtete ich direkt wieder einen Overflow zu kriegen, aber wenigstens die Bedenken, ob denn die Lichtverhältnisse in der Halle für meine relativ lichtschwache Finepix S5600 ausreichend sein würden, konnte meine Twitter-Timeline zuvor hinreichend zerstreuen.

Gleichwohl stieg die Anspannung jetzt merklich an, denn viel Zeit für Probefotos würde ich nicht mehr haben, und so kippte ich den Kaffee mehr herunter, als ihn wirklich zu genießen. Da fehlte mir in der Halle angekommen eindeutig der Tag vorher- so wirklich gut möglich das auf dem kleinen Kameradisplay zu beurteilen und die Kamera entsprechend einzustellen, dass scharfe, nicht zu dunkle Fotos dabei herauskommen ist eben doch eher begrenzt anhand von Erfahrungswerten möglich (die mir aber- Stichwort Halle- fehlten), trotz diverser Graphen und Kurven. Letztlich produzierte ich an dem Tag relativ viel Ausschuss, und mit dem, was ich fabrizierte, bin ich auch nicht wirklich zufrieden, aber ein paar Fotos und Videos will ich eben doch online stellen, damit man sich einen Eindruck davon machen kann, wie Blindenfußball so ist…
Beim nächsten Mal werde ich sicherlich den ersten Tag dafür verwenden, um herauszufinden, mit welchen Settings ich die besten Ergebnisse erziele, dann kann der Gröni seine Knipse einpacken oder gleich zuhause bleiben, denn seine Settings waren für mich bzw. für meine Profiausrüstung nicht hilfreich. 😉 Update 22.10.: Der Gröni hat natürlich auch vom 2. Tag ein paar Eindrücke.

Insgesamt war ich bannig baff, wie flüssig so ein Blindenfußballspiel abläuft. Anhand von


hatte ich mir deutlich mehr „Stop and go“ vorgestellt, als ich dann in der Halle wirklich vorfand. Keine Zeit, den Autofocus wirklich scharf stellen zu lassen, in der Geschwindigkeit, in der die Spieler teilweise umher flitzten entschied ich mich relativ bald dazu, es mal mit einem fixen, manuellen oder mit dem nachgeführten Fokus zu probieren- und scheiterte als ein typischer „Single Autofocus- Knippser“ grandios. Das war wirklich gar nichts außer verwaschenen, unscharfen Geisterbildern, die da raus kamen, ich fühlte mich plötzlich halb blind… Also doch wieder der für rasante Sportaufnahmen meist zu langsame Single Autofokus. Lieber etwas unscharfe, grieselige Pixelknipsfotos als gar keine… Insgesamt entschloss ich mich, während ich den Rest des vorhergehenden Halbfinalspiels (Stuttgart – Brno 2:0) ansah dazu, auch einige Videosequenzen zu erstellen, weil die Vorstellung, die zumindest ich vom Blindenfußball hatte, so gut wie gar nichts mit dem zu tun hatte, was ich da erblickte, und die schnelle Bewegung kommt auf Fotos eben auch nur relativ schlecht rüber (na gut, es sei denn, sie sind so unscharf wie meine- „it´s a feature, not a bug!“, hehe).

Ein wenig überrascht war ich von der doch deutlich vernehmbaren Geräuschkulisse, welche nicht von den Spielern auf dem Feld, sondern von den Zuschauern während des Spieles ausging- übrigens auch von den Spielern der gerade nicht spielenden Teams. Erschien mir verhältnismäßig viel gemurmel, ich hoffe, da war das Turnier kein unangenehmer Fall, aber wirklich beschwert hat sich von den Spielern auch niemand, wird also wohl funktioniert haben.

Die vom Übersteiger hatten ja selbst schon mal das Erlebnis, wie es ist, wenn man selbst Blindenfußball spielt niedergeschrieben, und als ich dann mein erstes Spiel sah, in bewegten Bildern, da konnte ich erahnen, wie er sich gefühlt haben muss. Ungefähr wie irgendwo auf einem mehrdimensionalen Spielfeld verlorengegangen, wie es auf dem Foto erkennbar ist- so in etwa stelle ich mir das vor.
Das Spielfeld der Halle Budapester Straße mit einigen Spielern. Per Bildbearbeitung mehrfach auf einen virtuellen Würfel gespiegelt und danach noch ein wenig verzerrt, abgerundet und teilweise Spieler auf den Kopf gestellt. Ziemlich wirres Konstrukt, was sich nicht wirklich beschreiben lässt, lol
Allerdings wussten die Spieler meist sehr gut, wo der Ball ist, und speziell der Kleine bei St. Pauli gefiel mir wirklich gut- ich glaube, das war Rasmus Narjes (Jahrgang 2000), der kürzlich von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach als bester Newcommer der Saison ausgezeichnet wurde- oder war es doch Jonathan Tönsing (Jahrgang 1999, der die gleiche Auszeichnung erhielt), der da auf dem Video sich bei Minute 00:30 den Ball schnappt und dann einfach mal dribbelnd los läuft? So wie der da den Ball behandelt, das kriegen ja viele Sehende nicht besser hin, grandios. Edit: Laut diesem Kommentar war es doch der Jonathan, hat mich wirklich beeindruckt. Und dann mal gute Besserung an Rasmus und alle anderen, die gerade verletzt sind… Editende.

Leider klappte das mit dem rechtzeitigen Torabschluss in der Szene dann nicht, aber als ich in dem seinen Alter Basketball gespielt habe, habe ich es auch mal fertig gebracht, freistehend aus der eigenen Hälfte in einer Kontersituation auf den Korb zuzustürmen, nur um dann plötzlich festzustellen, dass ich so sehr darauf erpicht war, nicht den Ball zu verlieren, dass ich unter den Korb hindurch ins Aus lief. Ähm, ja. So viel zu meiner sportlichen Karriere. 😉

St. Pauli spielte im Halbfinale klasse mit, auch wenn Berlin mächtig aufs Tor drängte und sich zahlreiche Chancen erspielen konnte, aber am Ende der Spielzeit stand es noch 0:0, so dass die Finalpaarung dann letztlich durch ein Sechsmeterschießen entschieden werden musste:

Und auch hier machte ich eine neue Erfahrung, denn es wurde durch die Hintertor – Guides markiert, wo sich die Pfosten befinden, und wo sich die Tormitte befindet. Die Hintertor – Guides heißen übrigens deswegen so, weil sie sich hinter dem Tor aufhalten, wie vom Torwart bei Minute 1:23 angemerkt wird. 😉
Der FC St. Pauli beginnt, und gewinnt letztlich dann auch mit 1:0, das wäre dann also der erste Sankt Paulisieg an diesem Tag. 🙂

Nach dem Spiel sah ich mir dann noch das Spiel um „mindestens Platz 7“ zwischen Dortmund und Würzburg an, welches aber leider einvernehmlich abgebrochen wurde, nachdem zwei Spieler ziemlich heftig zusammen stießen und behandelt werden mussten, da half dann auch der Kopfschutz, den alle Spieler trugen nicht mehr- bei denen bestand dem Vernehmen nach Verdacht auf Gehirnerschütterung, von dieser Seite gute Besserung, so sie es denn lesen!

Für mich hieß es dann aber ohnehin, schnell zur Kleinen Pause rüber zu flitzen, um ein ebenso ansehnliches Spiel zwischen Greuther Fürth und St. Pauli zu schauen, welches den nächsten St. Paulisieg des Tages einbrachte, dieses Mal mit 2:4.
Anwesend waren neben mir in der Kleinen Pause nur ein paar Kinder (Altersschnitt zwischen geschätzten 6 und 12) mit ihren Eltern, und speziell die neben mir sitzenden Kinder erwiesen sich als erstaunlich gut darin, Dinge auf einem guten Level zu sehen. Was die so in Sachen Taktik und Spielsituationen während der Übertragung von sich gaben, hätte ich mir eigentlich auch vom Sky – Kommentator gewünscht, da kam aber nur das übliche Palaver, großes Kino. Beispiel gefällig? Das 1:3 von Schindler benannten sie, in Anlehnung an einen „Köpfer“ für einen Kopfball oder einen „Rechtsschuss“ für einen Schuss mit dem rechten Fuß mal eben in einen „Rechtsoberschenkler“ um- eine grandiose Wortschöpfung. Ich musste mich zusammenreißen, um nicht loszuprusten, solch Wortneuschöpfungen sind normalerweise eher mein Metier… Gut gefallen hat mir übrigens der Schiedsrichter- Knut Kircher- der darf uns gerne noch öfter pfeifen- nicht, weil er für uns gepfiffen hat, sondern weil er viel mit den Spielern geredet hat, in einer ruhigen, unaufgeregten Form, aber an Stellen, wo sie vertretbar waren dann auch Karten zeigte. Ich mag solche Schiedsrichter…
Was ich weniger mag, ist dieses zittern ab der 75. Minute, was man bei Spielen des FC St. Pauli so regelmäßig hat. Da spielen die klasse mit, dominieren teilweise sogar das Spiel, gehen mit 2 Toren Differenz in Führung (und das auswärts!), und in den letzten 15 Minuten muss man dann doch wieder elendig zittern und bibbern- nächstes Mal das erlösende 2:4 bitte nicht erst in der 95., sondern in der 80. Minute erzielen- aber allerspätestens! Letztlich war es aber große Unterhaltung, die mir die Profis vom FC st. Pauli da bieten konnten …
Großes Kino ist die Kleine Pause aber auch immer, was das da verkehrende Publikum und die Bedienungen angeht, weitere Details erspare ich euch mal an dieser Stelle.
Aber ich weiß nun andererseits nun auch wieder, warum ich mir einstmals vornahm, an dunkleren Tagen (und dazu gehören schon Nachmittage im Herbst) dort keine Fußballübertragungen anzusehen… Die haben da Lampen, und die brennen an solchen dunkleren Tagen natürlich dann auch. So weit nichts ungewöhnliches. Störend werden die erst dann, wenn sich unterhalb dieser Lampen dann ein Ventilator dreht… dieses geflackere dieser Lampe machte mich ziemlich kirre, so dass ich mich im Anschluss an das Spiel dann ziemlich schnell nach Hause verdrückte- einen Tag Revue passieren lassend, an dem ich viele neue Eindrücke mit nach Hause nehmen konnte, aber auch ziemlich geschafft.

Weitere Fotos und Videos vom „Keep your mind wide open“- Blindenfußballturnier findet ihr, wie immer, in meinem ipernity – Account, aus oben erwähnten Gründen aber nur von den Spielen zwischen Berlin und St. Pauli sowie Dortmund gegen Würzburg (und ein Kopfschutz von Chemnitz)

Ergebnisse vom „Keep your mind wide open“ Blindenfußballturnier

Gruppenphase
Samstag:
10:00 FC St. Pauli – MTV Stuttgart 0:1
10:45 Chemnitzer FC – LFC Berlin 0:1
11:30 PSV Köln – VSV Würzburg 2:0
12:15 ISC Dortmund – Avoy MU Brno 1:1
13:00 MTV Stuttgart – VSV Würzburg 3:0
13:45 LFC Berlin – Avoy MU Brno 0:1
14:30 FC St. Pauli – PSV Köln 1:0
15:15 Chemnitzer FC – ISC Dortmund 0:0
16:00 MTV Stuttgart – PSV Köln 0:0
16:45 LFC Berlin – ISC Dortmund 2:0
17:30 VSV Würzburg – FC St. Pauli 0:2
18:15 Avoy MU Brno – Chemnitzer FC 0:0

Sonntag:
09:00 Köln – Dortmund 3:1 nach Sechsmeter (0:0)
09:45 Chemnitz – Würzburg 1:0 (0:0)

Gruppe A:

  1. Stuttgart
  2. St. Pauli
  3. Köln
  4. Würzburg

Gruppe B:

  1. Berlin
  2. Brno
  3. Chemnitz
  4. Dortmund

10:30 Halbfinale 1: Stuttgart – Brno 2:0 (0:0)
11:15 Halbfinale 2: Berlin – St. Pauli 0:1 nach Sechsmeter (0:0)
12:00 um Platz 7: Dortmund – Würzburg (Spiel nach Verletzung abgebrochen. Beide Teams belegen Platz 7)
12:45 um Platz 5: Köln – Chemnitz 1:0 nach Sechsmeter (0:0)
13:30 um Platz 3: Brno – Berlin 0:1 (0:0)
14:15 Finale: MTV Stuttgart – FC St. Pauli 5:1 (2:0)

SpVgg. Greuther Fürth – FC St. Pauli 2:4 (1:1)

20.10.2013, 13:30 Uhr
Torschützen
0:1 Maier (12., Rechtsschuss, Bartels)
1:1 Fürstner (24., Rechtsschuss)
1:2 Schindler (50., Rechtsschuss)
1:3 Schindler (58., Rechtsschuss (oder Rechtsoberschenkler), Nöthe)
2:3 Trinks (77., Kopfball, Stieber)
2:4 Bartels (90. + 5, Rechtsschuss, Buchtmann)

Aufstellung Greuther Fürth
Hesl – Brosinski, Korcsmar, Mavraj, Baba – Fürstner, Sparv – Stieber, Trinks, Weilandt – Azemi
Einwechslungen
44. Gießelmann für Baba
69. Mudrinski für Sparv
81. Pledl für Weilandt
Reservebank: Flekken (Tor), Kleine, K. Kraus, Zillner

Aufstellung St. Pauli
Tschauner – Nehrig, Thorandt, Gonther, Halstenberg – Rzatkowski, Kalla, Buchtmann, Maier – Bartels – Nöthe
Einwechslungen
46. Schindler für Nehrig
70. Thy für Maier
80. Kringe für Nöthe
Reservebank: Himmelmann (Tor), Schachten, Ziereis, Gregoritsch

Gelbe Karten
Azemi (1. Gelbe Karte) – Maier (1. Gelbe Karte), Schindler (1.), Thorandt (4.), Halstenberg (1.), Buchtmann (6.)

Zuschauer: 14.110, davon knapp 2.000 St. Paulianer.
Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)

5 Kommentare
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  1. […] http://spvgg-fuerth.com/?page_id=3815 http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=7283 (u.a. mit Ausführungen zu Duisburg, wo wieder Nazihools mit Unterstützung der Polizei auf Antifa-Ultras losgingen – kennt man leider ja – alles weitere dort) http://ostblocksanktpauli.wordpress.com/2013/10/21/schmissigen-titel-hier-einfugen/ (immer schön bechern ^^ ) http://usp.stpaulifans.de/2013/10/bilder-vom-auswaertssieg-in-fuerth/ http://www.kiezkicker.de/kiezkicker/2013/zwar-open-minded-aber-doch-ein-wenig-verpeilt/ […]

  2. Rasmus konnte aufgrund einer Verletzung leider nicht mitwirken.
    Der Kleine, mit sicherlich grossen Zukunft, ist also Jonathan.
    Auf die Beiden, als auch auf die anderen Jungen und Alten, die sich gerade prächtig entwickeln, freuen wir uns sehr in der nächsten Saison.
    Vielen Dank für das Schildern und Bebildern Deiner Eindrücke!

  3. Hallo Kiezkicker!
    Das war das erste mal, dass ich Blindenfussball „sehen“ konnte. Ach wie herrlich! Dankeschön 🙂
    Nächstes Mal muss ich einfach dabei sein 🙂
    Dabei reise ich schon seit Jahren nicht mehr 🙂
    Hu, wie Klasse! 🙂

  4. […] Kiezkicker – Blindenfußball–Hallenmasters Stefan Groenveld – Blindenfußball–Hallenmasters USP – Internationaler […]

  5. Manueller Pingback von mir, da nicht von denen gepingt: Im aktuellen MillernTon, dem Podcast vom Übersteiger und einigen weiteren Personen, wird wohl auch auf diesen Bericht eingegangen (lade den gerade erst herunter, taucht aber bei den Links auf). Generell scheint bei dem Monsterteil von über drei Stunden rund eine Stunde Blindenfußball das Thema gewesen zu sein. 🙂 Dort dann auch Links auf weitere Fotos vom Turnier: AuxArmes auf flickr.com ebenso wie bei Thorsten Spitz auf bilddatenbank.thorstenspitz.com.

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